FSV Oberprechtal e.V. - Spielberichte
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 Spielberichte

SG Prechtal/Oberprechtal ist Bezirkspokalsieger!
SV Mundingen – SG Prechtal/Oberprechtal  0:1 (0:1)
Bernhard Disch, 18.05.2012

Es gibt Zeiten und Ereignisse, an die wird man sich noch in vielen Jahren oder gar noch nach Jahrzehnten erinnern. Je nach Erlebnis können sie als schlechte oder erfreuliche Erinnerungen verhaftet sein. So ist zum Beispiel das Bezirkspokal-Endspiel von 2005 dem FC Prechtal als schlechtes Ereignis noch gut in Erinnerung, noch heute erregt man sich über Schieds- und Linienrichterentscheidungen von damals.
Doch: "Alles wird gut!"
An den 17.05.2012 wird man sich im gemeinsamen "Prechtal" noch lange erinnern, denn das war ein Tag, den die Götter extra für die "SG Prechtal/Oberprechtal" gemacht haben: Kaiserwetter und eine Rekord-Zuschauerkulisse von 2.780 Zuschauern beim Doppelpass-Bezirkspokal-Endspiel auf dem nagelneuen Sportgelände des SV Gottenheim. Unter den Zuschauern auch der Präsident des SC Freiburg, Fritz Keller und der Präsident des Badischen Sportbundes, Gundolf Fleischer.
Punkt 16:00 Uhr pfiff Schiedsrichter Andreas Nübling das Endspiel an und gleich in den Anfangsminuten erhöhte sich der Herzschlag der SG-Fans: Tobias Ruf hatte bereits in der 2. Spielminute den Führungstreffer auf dem Schlappen, traf aber den Ball nicht richtig, so dass dieser harmlos am Tor vorbei kullerte. Eine Schrecksekunde dann nach 6 Minuten: Florian Klausmann verletzt sich ohne Gegnereinwirkung am Knie und muss ausgewechselt werden. Für ihn übernimmt Simon Disch den Posten des linken Außenverteidigers.
Dann lief die Partie weiter, bei der man von Anfang an das Gefühl hatte, dass die SG Prechtal/Oberprechtal irgendwie gefälliger spielte als der favorisierte Bezirksligist SV Mundingen. Oder liegt das an der Vereinsbrille? Nein, der Eindruck trog nicht, die SG war das aggressivere, das auffälligere Team mit mehr Willen und Entschlossenheit.
Energisch wie vom immer noch verletzten und deshalb nicht aufgelaufenen Spielertrainer Daniel Ruf in der Kabinenbesprechung gefordert ging seine Mannschaft zu Werke. Die bessere Zweikampfbilanz lag auf Seiten der Prechtäler, auch wenn der SV Mundingen in der 6. Minute zu einer hervorragenden Kopfballchance kam. Gottseidank stand SG-Goali Timo Weber goldrichtig und verhinderte den Rückstand.
Dann richtete sich das Augenmerk wieder auf den "Hauptkampfplatz" Mittelfeld, in dem die SG, ebenso wie in der Abwehr sehr aufmerksam und kompakt zu Werke ging. Man ließ dem Gegner wenig Platz, griff sehr früh und energisch an und verhinderte so einen geordneten Spielaufbau des Kontrahenten. Im Gegenzug lief man bei den eigenen schnellen Angriffen leider fast permanent in die Abseitsfallen der Mundinger. Nicht so dann in der 24. Minute, als Manuel Greve auf der rechten Seite endlich mal ohne Abseitspfiff durchkam, auf den in der Folgezeit mehrfach im Brennpunkt stehenden Mundinger Schlussmann Thimo Fischer zulief, zunächst an diesem hängen blieb, dann aber noch mal an das Leder kam und zur 1:0 Führung einschoss. Da war es, das Führungstor!
Vier Minuten später dann die nächste Gelegenheit für Tobi Ruf, er kommt aber vor dem Tormann ins Stolpern und verliert die Kontrolle über den Ball. Pech, auch in der 36. Minute Pech, als Ruf wiederum nicht zum Schuss kam, zu viele Abwehrbeine schlossen die Lücke rechtzeitig. Ach, das wäre jetzt schon gut gewesen, hätte man vor dem Halbzeitpfiff noch ein Tor nachlegen können. In dieser Phase war die SG Prechtal/Oberprechtal klar die dominierende Mannschaft, hätte ein zweites Tor verdient gehabt.
Dann noch eine Riesenchance in der letzten Minute vor dem Halbzeitpfiff, abermals bietet sie sich dem Toptorjäger der Kreisliga A2, Tobias Ruf. Er kommt im Fünfmeterraum frei zum Kopfball, aber mit einem Reflex kann der Mundinger Schlussmann den Treffer noch verhindern. Ouh, wenn diese schlechte Chancenverwertung nur mal nicht bestraft wird.
Die zweite Spielhälfte kam und Mundingen wurde etwas lebendiger. Nach und nach erhöhte der Bezirksligist den Druck auf den "Underdog" SG Prechtal/Oberprechtal. Dadurch boten sich allerdings für die SG Kontermöglichkeiten. Zwar war da immer noch die Sache mit den häufigen Abseitsstellungen, aber hie und da kam ein Konter durch, so auch in der 52. Spielminute, in der der wirklich fleißige Jan Wernet, welcher Sturmspitze spielte, in letzter Sekunde noch vom herausstürzenden Mundinger Torhüter gestoppt werden konnte.
Explosionsgefahr dann auch auf der Gegenseite in der 66. Spielminute: Sebastian Klausmann seinen flinken Gegenspieler nicht mehr aufhalten kann, dieser verfehlt dann aber frei vor SG-Schlussmann Weber mangels wirksamen Zielwassers das Tor aus nächster Distanz. Oh, das hätte zugegebener Maßen böse ins Auge gehen können.
Die Mundinger Angriffe wurden nun drückender, zwingender Nach und nach verlor die SG die Ordnung, ließ sich in die eigene Hälfte drücken und war permanent mit Abwehr beschäftigt.
Zwischen der 65. und der 75. Minute mussten sich die Gesamt-Prechtäler heftig ihrer Haut erwehren, wobei Timo Weber zwei bis drei Mal mit sehr guten Aktionen den Ausgleich verhinderte. Doch auch die Mundinger konnten sich bei der Glücksgöttin Fortuna nicht beschweren, auch die SG Prechtal/Oberprechtal hatte Möglichkeiten, den Spielstand zu erhöhen. Zum einen durch David Schill in der 68. Minute, der sich zwei Meter vor der Mundinger Torlinie nicht entscheiden konnte, welchen Körperteil er zum Torerfolg nehmen sollte und sich dann für keinen entschied, dann aber auch der für den ausgepowerten Jan Wernet eingewechselte Michael Dufner, der in der 82. Spielminute noch mal an Keeper Fischer scheiterte.
So verrann allmählich die Zeit und dann liefen die letzten drei Minuten Nachspielzeit. Die SG war mit den Fingern direkt am Pokalrand aber diese verdammten drei Minuten wollte einfach nicht vergehen und schlichen mit einer Geschwindigkeit dahin wie ein holländischer Tourist mit Wohnwagen auf der Autobahn. Dann kam endlich der erlösende Schlusspfiff und der Jubel brach los.
"Aus, aus, aus, …… das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!" brüllte einst der Radioreporter Herbert Zimmermann ins Radiomikrophon, als Deutschland mit Fritz Walter 1954 Weltmeister wurde. Fast lag es einem auf der Zunge, es ihm gleich zu tun. "Bezirkspokalsieger" ! Das ist die Weltmeisterschaft des kleinen Fußballers und der SG Prechtal/Oberprechtal war es im zweiten Jahr nach ihrer Geburt gelungen, den Titel des Bezirkspokalsiegers zu holen. Was für eine großartige, was für eine ÜBERRAGENDE Leistung!
Nun wurde gefeiert, eine komplett ausgepowerte Mannschaft samt Fangemeinde ließ ihrer Freude freien Lauf. Dass der Glaspokal (eigentlich war es der Pokal der Frauen, diese hatten fälschlicherweise den Männerpokal überreicht bekommen) schließlich bei der ganzen Feierei noch zu Bruch ging, sei am Rande bemerkt. Auch recht, so gibt es keinen Streit, in welchem Clubheim er stehen soll.
Wir alle aber sagen dieser Mannschaft ein herzliches Dankeschön für diesen schönen Tag und drücken nun alle fest die Daumen, dass es nicht die letzte Feier in dieser Saison sein möge.

PS: Ach ja: wer hat denn die weiße Trainingsjacke von mir eingepackt? Die passt doch keinem ! (Der Autor)

Kader:
Timo Weber, David Schill, Claudius Schultis, Sven Wachsmann, Sebastian Klausmann, Florian Klausmann, Patrick Pleuler, Patrick Weber ( C), Tobias Ruf, Daniel Ruf, Manuel Greve, Michael Dufner, Simon Disch, Jan Wernet, Jonas Andris, Ulrich Winterer, Daniel Blum, Andreas Maier
 
Schiedesrichtergespann:
Andreas Nübling, Benjamin Häußler, Dominik Kleissler
 
Zuschauer: 2.780 (Rekord)


Bilder vom "Festtag" sind >>HIER<< zu finden



Vor der Rekordkulisse von 2.780 Zuschauern holte sich die SG Prechtal/Oberprechtal den Bezirkspokal 2012.


A-Jugend scheitert im Halbfinale
SG Prechtal - SG Elzach/Yach  0:3 (0:0)
Bernhard Disch, 17.05.2012

Im Halbfinale des A-Jugend Bezirkspokals traf am Mittwoch Abend die SG Prechtal (Prechtal/Oberprechtal/Biederbach) auf den höherklassigen Lokalrivalen SG Elzach (Elzach/Yach/Winden). Bei kalter Witterung sahen ca. 170 Zuschauer über weite Strecken ein sehr ausgeglichenes und gutes Spiel, in dem es zumindest in der ersten Spielhälfte dank hervorragender Abwehrarbeit auf beiden Seiten nicht zu allzuviel Torchancen kam. Allerdings war die SG Elzach in der Offensive um einiges zielstrebiger und kam auch zu mehr Tormöglichkeiten als die Heimmannschaft. So konnten die Platzherren von Glück reden, dass sowohl in der 16. als auch zwei mal kurz vor her Halbzeitpause die Elzach Stürmer jedes mal einen winzigen Schritt zu spät kamen oder am aufmerksamen Prechtäler Torhüter scheiterten. Allerdings kam auch die SG Prechtal zu einer Großchance und zwar in der 44. Minute, als der Elzacher Goali einen Ball aus nächster Nähe gerade noch mit dem Fuß klärten konnte. Und so blieb es bis zur Pause beim Remis.
In der 2. Hälfte änderte sich die Situation dann mit der Zeit doch etwas. Zunächst sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild, viel Mittelfeldgeplänkel ohne echte Torchancen. Aber mit der Zeit wurde der Druck der Elzacher Junioren dann dochzu stark und so fiel schließlich folgerichtig in der 72. Minute der Führungstreffer zum 0:1 für die Gäste.
Nun hatten diese das Spiel in der Hand. Wie schon die ganze Zeit über gelang es den Platzherren nicht, nach vorne genug Druck aufzubauen, um die Gästeelf in Schwierigkeiten zu bringen, zu ungenau die Pässe, zu harmlos die Schussversuche.
Das 0:2 fiel schließlich in der 85. Minute. Dabei hatte es der Stürmer allzu leicht, der, nicht mehr angegriffen, den Torwart umlief und den Ball lässig ins Netz schob. Noch zwei mal kamen auch die Prechtäler gefährlich vor das Tor, in der 86. Minute und eine Minute später noch mal, aber auch dieser Schussversuch streifte kanpp am Tor vorbei.
Schließlich machte Elzach mit dem 0:3 in der 87. Spielminute einen Schlussstrich unter die Rechnung und steht nun verdient im Finale des Bezirkspokals. Die A-Jugend der SG Prechtal aber konnte über weite Strecken mithalten, bot insgesamt ein gutes Spiel und zeiget sich als würdiger Halbfinalteilnehmer, auch wenn sie letztendlich der favorisierten Mannschaft unterlag.

Bilder vom Spiel >>HIER<<



Hier noch am Boden, aber am Schluss obenauf: die A-Jugend der SG Elzach gewinnt das Halbfinale mit 0:3
 

 


 

Drei Punkte für den Schwenk auf die Zielgerade
SV Kappel I – SG Prechtal/Oberprechtal I   1:3 (1:1)

Bernhard Disch, 13.05.2012

Auf der Zielgeraden der Saison 2011/2012 musste die SG Prechtal/Oberprechtal mit dem Auswärtsspiel in Kappel eine weitere,  die drittletzte Hürde fehlerfrei überwinden. Kappel wird in dieser Saison zwar nicht zu den allerstärksten Gegnern gerechnet, aber schon Konfuzius sagte "Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel". Auch verzichtete der immer noch angeschlagene Spielertrainer Daniel Ruf angesichts möglicherweise anstehender Aufstiegsspiele weiter auf einen Einsatz, ansonsten konnte man aber in Bestbesetzung in Kappelantreten.
Die Gastgeber machten gleich von Anfang an klar, dass sie sich keineswegs in eine Opferrolle zu begeben dachten und nahmen vom Anpfiff des im weiteren Verlauf nicht immer glücklich agierenden Schiedsrichters Gfell weg das Heft in die Hand. Wie schon in den Spielen zuvor erwies sich die SG Prechtal/Oberprechtal wieder mal als "Diesel", der solche Sprints nicht sonderlich gut ab kann und mehr als einmal liefen die Abwehrspieler den Kappeler Angreifern hinterher, standen bei hohen Bällen , mit denen die Hausherren besonders oft agierten, völlig falsch oder zu weit weg vom zu bekämpfenden Subjekt. Demzufolge brannte es in den Anfangsminuten wieder mal gleich heftig im "hinteren Schuppen" und man hatte alle Hände voll zu tun, nicht überrannt zu werden.
Aber nach 6 Spielminuten war es die SG Prechtal/Oberprechtal, die die wirklich erste gute Chance hatte und diese wurde nur durch ein glasklares Foul durch Niederreißen an Tobias Ruf zunichte gemacht. Aber seltsamerweise war der Schiedsrichter der einzige im weiten Rund, der dies nicht sah, er ließ weiter spielen. In den nachfolgenden Minuten war es dann wieder der SV Kappel, der den erfolgversprechenderen Fußball spielte: hinten dicht beim Gegner, kompromisslos in den Zweikämpfen und nach vorne lange Bälle durch die Mitte und auf außen und wie bereits erwähnt stolperte die gesamte Defensive der SG in dieser Phase im Niemandsland herum und kam mit dieser Taktik gar nicht zurecht. Dann passierte es auch, in der 19. Spielminute spielten die Hausherren auf der linken Seite einen steilen Pass auf außen durch die auf einer Linie stehende Viererkette der SG, der Stürmer eilte Claudius Schultis auf und davon, schwenkte auf das Tor von Timo Weber ein und legte dann aber den Ball nach innen auf den mitgelaufenen Kappeler Benjamin Kaltenbach, der keine Mühe hatte, diesen im Netz unter zu bringen, es stand 1:0 für den SV Kappel. Die Ausgangslage hatte sich für die SG verschlechtert, man hatte auch in der nachfolgenden Spielzeit Mühe mit der Spielweise des Gegners. Dabei wäre es gar kein Geheimnis gewesen, diesen in den Griff zu bekommen als man da nur hätte nehmen müssen: 2 kg mehr Laufbereitschaft, 500 g besseres Zweikampfverhalten, 300 g geordneter es Stellungsspiel und eine Prise mehr Aggressivität und schon hätte man den Erfolgskuchen backen können. Aber nein, immer war der Gegner ein Schritt schneller am Ball, bot eine Anspielstation mehr oder gewann das Kopfballduell. Das soll nicht heißen, dass die SG ganz untätig war, im Gegenteil: zumindest aus Standardsituationen heraus ergaben sich für sie die eine oder andere Torchance. In der 35. Spielminute verfehlte David Schill mit seinem Freistoß nur knapp das Tor, nach 38 Minuten kam Florian Klausmann nach einer Ecke frei vor dem Tor zum Kopfball, verfehlte aber ebenfalls knapp. Und lagen dann die Gäste aus dem Elztal kurz vor der Halbzeit immer noch zurück und waren ohne echtes Rezept gegen die gut positionierte Kappeler Abwehr. Doch dann kam die Wende: eine Kopfballabwehr von Patrick Pleuler kam auf Tobias Ruf und im Stile eines fußballerischen Alleinunterhalters kam der dem Kappeler Tor immer näher bis er sich dann schließlich in einer guten Position für einen Torschuss sah, den er dann auch ausführte und zwar erfolgreich. Endlich 1:1 und, besonders wichtig, gerade noch rechtzeitig vor der Pause.
Für den zweiten Durchgang hatte das der Mannschaft den richtigen Kick gebracht, denn aus der Kabine kam eine moralisch runderneuerte SG Prechtal/Oberprechtal die nun ihrerseits vom Anpfiff weg die Fäden in die Hand nahm. Jetzt war man endlich am Mann, jetzt wurden die Zweikämpfe angenommen und vor allen Dingen auch gewonnen und jetzt war auch endlich Schluss mit dem Jogging um den Mittelkreis herum. 5 Minuten waren gespielt, als Greve auf rechts außen einen kurzen Pass auf Patrick Pleuler spielte, der den Ball direkt nach innen brachte, wo wieder einmal Tobias Ruf punktgenau richtig stand und ließ sich auch dieses Mal die Chance zum 1:2 nicht nehmen. Der Treffer läutete nun endgültig die Wende im Spiel ein. Jetzt war Prechtal/Oberprechtal spielbestimmend, zielstrebiger. Die Heimelf versuchte nach wie vor mit den aus der 1. Halbzeit heraus bekannten Mitteln zum Erfolg zu kommen, aber nun hatte man sich seitens der SG besser darauf eingestellt, auch wenn nach wie vor hie und da Abstimmungs- und Flüchtigkeitsfehler zu erkennen waren. Einer davon hätte Kappel ums Haar wieder herangebracht, als Mitte der zweiten Halbzeit erneut ein Kappeler Stürmer einen der bekannten langen Bälle erlief und allein vor SG-Torwart Timo Weber auftauchte. Aber der behielt die Nerven und konnte den Ausgleichstreffer verhindern.
Mittlerweile hatte die SG ausgewechselt, Sturmspitze spielte der eingewechselte Jan Wernet, Tobias Ruf wurde ins Mittelfeld zurückgezogen. 72 Minuten gespielt, Wernet kommt in guter Position zum Schuss, trifft den Ball aber nicht voll, so dass Kappels Torhüter parieren konnte. Eine Minute später erkennt der Unparteiische auf Freistoß für die SG, der von Kapitän Patrick Weber von der linken Seite getreten wird. Die Kugel segelt in hohem Bogen nach innen und findet den mit aufgerückten Sven Wachsmann und der steigt hoch und ist wieder mal per Kopf erfolgreich, es steht 1:3 und das ist die Vorentscheidung.
Auch in der Schlussphase des Spiels ergaben sich noch Möglichkeiten für das Ruf-Team: in der 76. Minute hätte Greve nach einer guten Aktion durchaus treffen können und auch Wernet scheiterte noch mal in der 89. Minute am gut reagierenden Kappeler Schlussmann, aber schließlich blieb es auch in der Nachspielzeit beim 1:3 Ergebnis, welches insbesondere durch die besser 2. Hälfte der SG Prechtal/Oberprechtal sowie der klareren Torchancen als "verdient" bezeichnet werden muss.

Tore:
1:0 Benjamin Kaltenbach (19')
1:1 Tobias Ruf (44')
1:2 Tobias Ruf (50')
1:3 Sven Wachsmann (73')

Aufstellung:
Timo Weber, David Schill, Claudius Schultis, Sven Wachsmann, Sebastian Klausmann, Florian Klausmann, Patrick Pleuler (80' Simon Disch), Michael Dufner (46' Jan Wernet), Tobias Ruf, Patrick Weber, Manuel Greve.

Schiedsrichter: Sven Gfell, Grißheim

Zuschauer: ca. 40

Bilder vom Spiel >>HIER<<



Sven Wachsmann - immer für ein Tor gut. Auch in Kappel gelang ihm der 3:1 Siegtreffer für die SG.


Meisterschaft adé ?
SV Kappel II – SG Prechtal/Oberprechtal II   1:3 (1:1)
Bernhard Disch, 13.05.2012
 
Im Auswärtsspiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten hat die SG Prechtal/Oberprechtal durch eine 2:3 Niederlage im Kampf um die Meisterschaft weiter an Boden verloren.
Zwar brachte Ulrich Winterer die SG bereits nach 5 Spielminuten in Führung und David Müller konnte in der 28. Minute die Führung mit seinem Treffer zum 2:0 sogar ausbauen, aber über das ganze Spiel hinweg, welches lange Zeit mit allen Haken und Ösen geführt wurde, reichte dieser Vorsprung nicht aus. Als dann durch einen individuellen Fehler in der Abwehr Kappel in der 38. Spielminute der Ausgleich gelang, war das Spiel wieder offen. Dann kam auch noch Pech, man könnte auch sagen, eine offene Benachteiligung hinzu: in der 39. Spielminute wurde Samuel Andris ganz offensichtlich, wobei die Silbe "-sichtlich" hier besonders beton sei,  im Strafraum zu Fall gebracht, was der auch ansonsten etwas unsicher wirkende Schiri nicht sah oder sehen wollte. Der Pfiff blieb jedenfalls aus.
So ging es mit einem knappen Vorsprung in die Kabine.
Nach der Pause drehten die Gastgeber mehr auf und übernahmen mehr oder weniger das Spiel. Knapp 10 Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang dem SV Kappel II schließlich der Ausgleichstreffer. Zwar hatte die SG Prechtal/Oberprechtal II im weiteren Verlauf noch Chancen, das Ergebnis wieder besser zu gestalten, ein Treffer gelang jedoch nicht, im Gegenteil: in der 83. Spielminute gelang den Gastgebern schließlich der 3. Treffer des Tages zum 3:2, das Spiel war gedreht.
Aufgrund dieser Niederlage fällt die SG auf den dritten Tabellenplatz zurück und hat nun im Rennen der drei verbliebenen Titelaspiranten leider die schlechteste Ausgangsposition.

Tore:
1:0 Ulrich Winterer (5')
2:0 David Müller (28')
2:1 SV Kappel (38')
2:2 SV Kappel (53')
3:2 SV Kappel (83')

Schiedsrichter: Alexander Prengel

Keine Bilder vom Spiel vorhanden


Der SV Kappel drehte ein 0:2 Rückstand um und gewann schließlich 3:2 im Spitzenspiel.
 


 

Wichtiger Heimsieg im Kampf um Aufstiegsplatz
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  SV Umkirch I   3:1 (0:0)
Bernhard Disch, 07.05.2012

Im vorletzten Heimspiel tat sich die SG Prechtal/Oberprechtal mit ihrem Gegner, den SV Umkirch recht schwer, trotz nahezu "Bestbesetzung". Spielertrainer Daniel Ruf musste eine ungewohnte und ungewollte Rolle auf der Trainerbank einnehmen, er konnte wegen einer Trainingsverletzung nicht auflaufen. Eine gute Möglichkeit für die Mannschaft, mal zu beweisen, dass die SG Prechtal/Oberprechtal nicht nur aus dem Brüderpaar Ruf besteht, sondern dass da auch noch andere in der Mannschaft mitspielen.
Doch die Gastgeber kamen gegen den SV Umkirch nicht so richtig in die Gänge, möglicherweise hatte man zu viel Respekt vor einem Gegner, der in der Vergangenheit, vor allem in den Begegnungen in Umkirch, der SG schon zweimal kräftig in die Suppe gespuckt hatte.
Und so entwickelte sich ein Spiel welches der Konsistenz einer zu dickflüssig geratenen  Kartoffelsuppe glich, zäh, pappig und wenig appetitanregend. Vorrübergehend erhellte sich die Partie mal, nachdem in der 9. Spielminute eine Flanke kurz am Querbalken des Umkircher Tors entlang strich, aber dann legte sich die Aufregung auch gleich wieder. Und ebenso wie der Himmel verfinsterte sich nach und nach auch die Miene von Trainer Daniel Ruf, der bis dahin überhaupt nicht zufrieden war mit dem Spiel seiner Mannschaft. Und in der Folgezeit hatte dann Umkirch auch noch gleich zweimal die Möglichkeit, den Führungstreffer zu erzielen. Zum einen in der 24. Spielminute, als ein Gästestürmer frei zum Schuss kam und die SG es nur der Aufmerksamkeit von Schlussmann Timo Weber zu verdanken hatte, dass das Leder nicht einschlug und dann, nur eine Minute später, nach einem Freistoß, als erneut nicht energisch genug gedeckt wurde und ein Umkircher Spieler aus 7 Meter Torentfernung zum Kopfball kam, Weber wehrte abermals sehr gut ab.
Und was bot die SG Prechtal/Oberprechtal so? Bis dahin Magerkost! Den bis dahin gefährlichsten Angriff schloss Außenverteidiger David Schill mit einem Schuss ans Außennetz ab und in der Folgezeit reichten zwei Mal die Tormaß von 7,32 x 2,44 Meter für einen gültigen Treffer nicht aus. Einmal war es ein Kopfballversuch nach einer Ecke und beim zweiten Versuch reichte die Qualität der Nervenstränge von Manuel Greve in der direkten Konfrontation mit dem Umkircher Torsteher zum Führungstreffer nicht aus. Schei.....benkleister!
Zwar kam die SG gegen Ende der 1. Spielhälfte etwas besser ins Spiel aber alles in allem war das zu wenig, viel zu wenig, was der Aufstiegsaspirant SG Prechtal/Oberprechtal bis zum Halbzeitpfiff geboten hatte. Da hatte die Mannschaft in der Kabine wohl eine Kopfwaschung durch Trainer Ruf zu erwarten.
Auch zu Beginn der 2. Hälfte sahen die Zuschauer zunächst nicht viel Neues in der Partie. Es ging eigentlich so weiter wie gewohnt. Am meisten konnte man sich am mittlerweile aufgeheiterten Himmel erfreuen, den anzuschauen man mangels Ereignissen auf dem Spielfeld genug Zeit hatte. Wenn der Beobachterblick dann wieder mal nach unten auf den grünen Rasen schweifte, dann sah er eine Heimmannschaft, deren Spiel viel zu statisch, zu durchsichtig und immer noch zu ideenlos dahin schwamm. Zwischendurch gewann dann mal die Überzeugung die Oberhand, dass wohl diejenige Mannschaft gewinnen würde, der ein Treffer gelänge oder es könnte auch gut und gerne wieder mal unentschieden ausgehen.
Es dauerte tatsächlich bis zur 71. Minute, bis es zur ersten gefährlichen Torsituation kam. Dabei hatte Greve eine gute Möglichkeit von halbrechts den Ball zu versenken, aber sein "emotionsgeladener" Schuss verlor sich im blau-weißen Prechtäler Himmel.
Mittlerweile hatte Daniel Ruf ausgewechselt, für Sebastian Klausmann kam Florian Klausmann (nicht verwandt und nicht verschwägert!)  und eben dieser schlich sich in der 73. Spielminute bei einem Eckball mit vor, bekam tatsächlich das Leder mustergültig auf den Schlappen und nutzte die Chance zur 1:0 Führung. Und nun erwachte tatsächlich das Leben in diesem bis dahin so faden Spiel.
Gerade mal zwei Minuten später wurschtelte sich Manuel Greve in seiner so unverkennbar ländlich-robusten Filigrantechnik auf der rechten Seite durch die Abwehr der Gäste  und diesmal setzte er den Schuss flach genug an, der krachend und wohl vorentscheidend zum 2:0 im langen Eck einschlug. Dieser Treffer hatte aber wohl auch die Gäste aus Umkirch aus der Lethargie gerissen denn plötzlich waren sie wieder da und bauten ihrerseits wieder mehr Druck auf gegen den Gastgeber.
82 Minuten waren gespielt, als Trainer Daniel Ruf seine Abwehrreihen vor der raffinierten Elfmeter-Gefährlichkeit des Umkircher Routiniers Angelo Caporale warnte. Und da passierte es auch schon: plumps, schon lag dieser im Strafraum vor den Füßen von Sven Wachsmann und der Schiri zeigte auf den Punkt. Gästespieler Florian Bertschin verkürzte mit einem "Muster-Elfer" zum 1:2 und schon begann wieder das Zittern. Oder doch nicht? Nein, dieses Mal wollte sich die SG den "Dreier" nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. Nach einem blitzschnellen Konter in der 88. Spielminute über rechts, angeführt vom (abseitsverdächtig stehenden) Manuel Greve, kam die Heimelf noch mal völlig frei vor das Gästetor. Greve steuerte auf SV-Torhüter Jan Voßler zu, legte dann aber im richtigen Moment auf für Tobias Ruf, der zum 3:1 einschob, dem Endstand in einer Partie, die über lange Strecken nicht ins Laufen kam und die durchaus auch hätte anders enden können. Schlussendlich ging es dann aber gut, die SG konnte mit diesem Sieg den engsten Tabellenverfolger auf Distanz halten und gleichzeitig den Anschluss an den Tabellenführer halten, ist also nach wie vor auf einem guten 2. Tabellenplatz mit jeweils etwas Abstand nach hinten und vorne angesiedelt.

Tore:
1:0 Florian Klausmann (73')
2:0 Manuel Greve (75')
2:1 Florian Bertschin (82', Strafstoß)
3:1 Tobias Ruf (88')

Aufstellung:
Timo Weber, David Schill, Simon Disch, Sven Wachsmann, Sebastian Klausmann (55' Florian Klausmann), Claudius Schultis, Patrick Pleuler, Michael Dufner (66' Jan Wernet), Tobias Ruf, Patrick Weber, Manuel Greve (88' Ulrich Winterer)

Schiedsrichter: Edgar Straub (Lauterbach)

Zuschauer: ca. 100

Bilder vom Spiel >>HIER<<



Der eingewechselte Florian Klausmann stand bei seinem 1:0 genau am richtigen Fleck und hatte leichtes Spiel.


Leichtes Spiel mit schwachem Gegner
SG Prechtal/Oberprechtal II  -  SV Umkirch II   7:0 (4:0)
Bernhard Disch, 07.05.2012

Schwankende Leistungen in der Schlussphase der Saison, das war es, was man zuletzt von der "Zweiten" zu sehen bekam. Ganz klar war im letzten Spiel gegen Meisterschaftsfavorit PTSV Jahn Freiburg wieder eine deutliche Leistungssteigerung der Mannschaft erkennbar gewesen, jetzt galt es, gegen den SV Umkirch II die volle Punktzahl mit zu nehmen, um im Kampf um die Meisterschaft noch im Rennen zu bleiben. Und, man darf es vorweg nehmen, es wurde den Platzherren ziemlich einfach gemacht. Die ersatzgeschwächten Gäste waren über die gesamte Spielzeit selten in der Lage, das Tor der SG ernsthaft in Gefahr zu bringen.
So dauerte es gerade mal 12 Minuten, bis die SG Prechtal/Oberprechtal II 1:0 in Führung ging. Nach einer Flanke vom rechten Flügel, getreten von Dominik Oschwald, musste Ulrich Winterer nur den Fuß hinhalten um den Ball zu versenken. Vier Minuten später eine nahezu identische Situation, diesmal flankt David Müller und wieder ist Winterer da und es steht 2:0. Die Hausherren waren klar tonangebend, spielten nahezu fast immer in der Hälfte der Gäste und kombinierten hie und da recht sehenswert. So auch in der 22. Minute, als Müller nach einer schönen Kombination seinem Bewacher davon läuft und dann uneigennützig wieder Ulrich Winterer auflegt, dem mit seinem dritten Tor zum 3:0 ein lupenreiner "Hattrick" gelingt.
Dann kam aber Unruhe von ganz unerwarteter Seite ins Spiel, denn von da an sah der Unparteiische seine Zeit für gekommen! Er begann farbige Kärtchen in die Luft zu halten, so in etwa nach den Regeln, wie der Kölner Karnevalsprinz Bonbons in die Menge wirft. Eine Gelbe hier, eine Gelbe dort, dann wieder eine Gelbrote hier (die er aber wieder zurück nimmt, weil er erkennbar den Falschen erwischt hatte), dafür eine Gelbe wieder dem da und dem da und dann noch dem da eine Gelbrote, weil der zum falschen Zeitpunkt gehustet hat. Das einzig tröstliche: er bevorzugte oder benachteiligte bei seiner Show keine Mannschaft – wenn das dann tröstet.
Na ja, zurück zum Fußballspiel: der SV Umkirch war wirklich kein sehr wehrhafter Gegner. In der 38. Spielminute kann sich David Müller 20 Meter vor dem Tor in aller Ruhe den Ball zurechtlegen um dann abzuziehen und auf 4:0 zu erhöhen. Dann war Halbzeit angesagt.
Nachdem die beiden Mannschaften aus den Kabinen zurück waren ging es gerade so weiter wie zuletzt. 49. Spielminute: David Müller, allein vor dem gelegentlich etwas unglücklich agierenden Gästetorhüter (eigentlich eine Feldspieler) lässt die Glocken läuten! Er trifft im ersten Versuch nicht das große und breite Tor, sondern gefährdet mit seinem strammen Schuss aus allernächster Distanz die Zeugungsfähigkeit des Umkircher Schlussmanns derart, dass einem selbst als Zuschauer das Wasser in die Augen schoss. Den "Abpraller", wenn man es dann so nennen darf, schaffte er dann tatsächlich zum 5:0 ins Netz ohne ein weiteres mal den armen Torhüter zu malträtieren.
In der 73. Minute kamen dann die Gäste tatsächlich wieder mal relativ gefährlich vor das Tor von Andreas Maier, konnten dann aber keinen Nutzen daraus ziehen und im Gegenzug erhöht Daniel Blum den Spielstand sogar auf 6:0. Dann kam es noch dicker für den SV Umkirch II: 85. Minute, der Schiedsrichter erkennt auf Strafstoß für die SG Prechtal/Oberprechtal und Top-Torjäger David Müller läuft an. Nun kann man über die Leistung des Gästetorhüters sagen was man will, aber diesen Elfer und auch den darauf folgenden Nachschuss kratzte er hervorragend aus der Ecke und bescherte damit der "Zweiten" der SG einen zusätzlichen Kasten Bier, zahlbar vom "Unglücks-Schützen" D.M. 
Aber einen hatten sie dann doch noch und zwar eine Minute später: Ulrich Winterer stellte mit seinem vierten Treffer den 7:0 Schlusstand in einer Partie her, in der der Gegner nie wirklich eine Chance hatte. Die Leistung der SG war ok, mit etwas mehr Konzentration im Abschluss hätte die Begegnung sogar noch höher ausfallen können.
 
Tore:
1:0 Ulrich Winterer (12')
2:0 Ulrich Winterer (16')
3:0 Ulrich Winterer (22')
4:0 David Müller (38')
5:0 David Müller (49')
6:0 Daniel Blum (74')
7:0 Ulrich Winterer (86')

Schiedsrichter: Lothar Bräuer

Bilder vom Spiel >>HIER<<



Drin oder nicht drin? Nicht drin! Die "Zweite" hätte bei etwas mehr Konzentration auch höher gewinnen können.

 


 

Ein Päckchen bei der "Post" abgeholt
PTSV Jahn Freiburg I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   3:1 (1:1)
Bernhard Disch, 30.04.2012

Die Saison 2011/2012 neigt sich langsam dem Ende entgegen und es beginnt die Endphase im Kampf um die Meisterschaft und den Relegationsplatz. Die Ausgangssituation der SG Prechtal/Oberprechtal vor dem Auswärtsspiel gegen den PTSV Jahn Freiburg war ausgezeichnet, man reiste als Tabellenführer in den Breisgau und hatte sich fest vorgenommen, in diesem wichtigen Spiel auf jeden Fall zu punkten um zum einen dicht am Meisterschaftsfavoriten Eintracht Freiburg dran zu bleiben und zum anderen den Abstand zum engsten Verfolger, dem SC Reute zu bewahren. So gesehen gab es also genug Anreiz, in diesem Spiel den bestmöglichen Fußball zu zeigen. Doch es kam ganz anders. Die "Postler" begannen, nach einer kurzen Gedenkminute für den am Donnerstag verstorbenen Alfred Bartholomä,  von der ersten Minute an furios und mit höchster Umdrehungszahl auf das Tor der Gäste einzuwirken. Die SG wirkte dabei völlig überrascht und irritiert und wußten scheinbar gar nicht, wie ihr geschah. Es sah aus, als sei ein Rudel Füchse in einen Hühnerstall eingedrungen. Die Abwehr war völlig indisponiert und orientierungslos und so gelang es den Gastgebern bereits wenige Sekunden nach Spielbeginn das Tor der SG Prechtal/Oberprechtal zum ersten mal in Gefahr zu bringen. Aber dieser Warnschuss weckte die SG immer noch nicht auf, ein krasser Stellungs- und Deckungsfehler nutzte der Freiburger Viktor Maier aus und versenkte den Ball nach nur 3 Spielminuten zum ersten mal im Gehäuse von SG-Torhüter Timo Weber. Etwas Dümmeres hätte nicht passieren können.
Auch in den Folgeminuten kamen die Gäste nicht ins Spiel. Es dauerte ca. 10 Minuten bis der Motor warmgelaufen war. Was für die SG Prechtal/Oberprechtal dabei heraus sprang war eine Serie von Eckbällen die aber allesamt nichts einbrachten. Immer wieder folgten aus der Abwehr der Freiburger heraus schnelle Konter, mit denen die Prechtäler erhebliche Schwierigkeiten hatten. Diese versuchten ihrerseits immer wieder, viel zu oft, mit langen Bällen die Spitzen anzuspielen. Keine leichte Sache, da sich die Freiburger zum einen hervorragend auf die schnellen Stürmer der SG eingestellt hatten, zum anderen nagte diese Spielweise, die von den Stürmern immer wieder lange Sprints forderte, bei den sommerlichen Außentemperaturen gehörig an den Kräften. Viel zu selten wurden die Räume genutzt, kaum mal kurze Pässe oder schnelles Kombinationsspiel sah man, viel zu durchschaubar und zu einfach war das Angriffsspiel der SG Prechtal/Oberprechtal und demzufolge für PTSV Jahn Freiburg viel zu leicht abzuwehren.
Die erste wirklich gute Möglichkeit für die SG ergab sich in der 34. Spielminute nach einem Eckball, doch der Freiburger Schlussmann war auf dem Posten und sicherte den Kopfball gerade noch auf der Linie. Nach und nach kamen die Gäste zwar besser ins Spiel, was aber fehlte war immer noch ein Tor. Dieses kam dann, endlich muss man schon sagen, in der 40. Spielminute nach einem Kraftakt, einem langen Sprint von Daniel Ruf über die linke Seite. Sein Pass nach innen kam punktgenau auf den mitgelaufenen Tobias Ruf der routiniert den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielte. Ein vermeintlich ganz wichtiges Tor vor der Halbzeit. Es kam der Pausenpfiff.
Die Gastgeber setzten die 2. Halbzeit fort, wie sie die 1. begannen: bei zwei aufeinander folgenden Eckbällen waren die Elztäler im Glück, dass nichts passierte. Dann hatte aber die SG Prechtal/Oberprechtal eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Führungstreffer, aber Tobias Ruf traf bei seinem Dirketschussversuch den Ball nicht optimal, so dass der fehlerlos agierende PTSV-Keeper Florian Kessler parieren konnte.
Die Freiburger waren wieder dran. Und nach wie vor musste man sich sich um das Defensiv-Verhalten der Mannschaft, die doch in den letzten Spielen gerade in der Abwehr so überzeugend und souverän aufgetreten war, sorgen.
Dann fast das 2:1 für die Gastgeber in der 55. Spielminute, als Timo Weber einen gewaltigen Fernschuss gerade noch an die Latte und von da ins Aus lenken konnte. Beim darauf folgenden Eckball hatten dann wohl die fußballbegeisterten Schutzengel der SG-Spieler ihrer Füße mit im Gewühl vor dem SG-Tor im Spiel, dass es nicht doch zum 2:1 kam aber 4 Minuten später halfen dann auch diese nicht mehr: ein völlig unnötigem Ballverlust mit anschließendem Foul am Freiburger Gegner führte zu einem Freistoß aus spitzem Winkel von der linken Seite. Eine Mauer die diese Bezeichnung nicht verdient und ein dann noch abgelenkter Ball folgten und es stand nun tatsächlich 2:1 für den PTSV  Breisgauer. Wie schon zu Beginn des Spiels war die SG Prechtal/Oberprechtal wieder mächtig unter Druck geraten und bekam einfach keine Ruhe ins Spiel.
Sowohl auf dem Spielfeld selbst wie auch draußen auf der Bank wurde nun, nachdem man die Felle davon schwimmen sah,  pausenlos gehadert und geschimpft. Verständlich, aber sicherlich auch nicht leistungsfördernd, im Gegenteil das Spiel wurde immer nervöser und aufgeheizter und dazu auch nochmals fahriger. Dennoch muss festgehalten werden, dass die SG durchaus zu hervorragenden Chancen kam aber die einzelnen Protagonisten, auch aufgrund der aufgeladenen Emotionalität, nicht kühlen Kopf bewahren konnten und beste Einschussmöglichkeiten verschenkten.
Doch das war noch nicht das Ende. In ihrem Bemühen um den Ausgleich kassierte die Ruf-Elf schließlich in der 86. Minute noch das 3:1, wobei ein einzelner Freiburger Stürmer einem völlig kopflosen Trio aus Abwehrspieler und Torwart schließlich den Ball abluchste und ihn im Tor versenkte.
Dies war schließlich auch der Schlusstreffer, die SG Prechtal/Oberprechtal hatte ein ganz, ganz wichtiges Spiel verloren, nicht zuletzt aufgrund einer zu trägen und lethargischen Anfangsphase, einer nicht gerade klugen Spielweise und einer fahrlässigen Chancenauswertung, was schon in den letzten beiden Begegnungen zu bemängeln war. Der Gegner hingegen hatte sich hervorragend vorbereitet und eingestellt, hat den intelligenteren Fußball gespielt, die Chancen genutzt und verdient gewonnen.
Ein Kompliment ergeht an dieser Stelle noch an den hervorragend leitenden Schiedsrichter Ralf Stampf aus Denzlingen, der wie fast schon gewöhnlich, keinerlei Mühe hatte und die Partie hervorragend leitete.
Tja, Fazit: das Ziel Aufstieg ist für die SG Prechtal/Oberprechtal wieder etwas weiter in die Ferne gerückt, bis jetzt hält man NICHTS in den Händen bis auf die Gewissheit, diese Saison nicht abzusteigen. Das ist aber auch alles.
Eine Spielsaison ist wie ein Marathon: wenn man bei einem Marathon nicht mehr imstande ist, die letzten 100 Meter zu laufen, dann gewinnt man nicht mal einen Blumentopf.
Für die letzten Spiele wäre es wünschenswert und angebracht alles, aber auch ALLES zu unterlassen, was sich leistungsmindern auf Körper und Geist auswirken könnte. Man will doch nicht so kurz vor der Kloschüssel noch in die Hose machen, oder?


Tore:
1:0 Viktor Maier (3')
1:1 Tobias Ruf (40')
2:1 Felix Schuler (60')
3:1 Viktor Maier (86')

Aufstellung:
Timo Weber, Simon Disch, Claudius Schultis, Sven Wachsmann, David Schill, Patrick Pleuler (66' Sebastian Klausmann), Patrick Weber, Michael Dufner (75' Jan Wernet), Tobias Ruf, Daniel Ruf, Manuel Greve

Schiedsrichter: Ralf Stampf (Denzlingen)

Zuschauer: ca. 100

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Nullnummer beim PTSV Jahn Freiburg: die SG unterlag mit 3:1 Toren im Spitzenspiel in Freiburg

 

 


Auch die "Zweite" geht bei PTSV leer aus
PTSV Jahn Freiburg II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II   3:2 (2:1)
Bernhard Disch, 30.04.2012

Der Sommer hatte Einzug gehalten im Breisgau. Bestes Wetter und ein makelloser Kunstrasen erwartete die Häringer-Elf bei der wichtigen Auswärtsbegegnung gegen den Tabellenführer PTSV Jahn Freiburg II.
Trainer Reinhard Häringer plagten etwas Aufstellungssorgen, sein Kader war ausgedünnt und so war er glücklich darüber, dass das Spiel der 3. Mannschaft der SG ausgefallen war und er sich aus diesem Kader bedienen konnte.
Das Spiel begann intensiv ohne Aufwärmphase, beide Mannschaften hatten scheinbar die Absicht, die Sache so schnell wie möglich klar zu machen. Die besseren Aussichten dazu hatten schließlich nach 10 Spielminuten die Gastgeber, denn da gelang ihnen der Führungstreffer zum 1:0 und auch 3 Minuten später verhinderte nur ein Reflex von Torhüter Andreas Maier den zweiten Treffer der in Gelb spielenden Gastgeber. Hoppla, die SG musste aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen. Aber nach und nach wurde auch das Spiel der Gäste besser, kämpferisch nahmen sie die Herausforderung an, auch wenn spielerisch die Freiburger zunächst etwas besser aussahen. Eine gute Möglichkeit tat sich in der 25. Minute für Torjäger David Müller auf, der aber die Flanke vom gut aufgelegten Daniel Blum nicht richtig traf und das Tor verpasste. Dann lief das Spiel eine Zeit lang hin und her, man neutralisierte sich gegenseitig, es kam zu keinen echten Torchancen. Die nächste kam erst wieder in der 38. Minute, es war eigentlich gar keine echte Chance: Maier faustete nach einem Eckball den Ball weit aus dem Strafraum, der Ball kam direkt vor das Schussbein eines Gegners der einfach mal aus fast 40 Meter Entfernung abzog und der stramme Schuss rutschte dem zurück eilenden Andreas Maier tatsächlich unter dem Fuß durch ins Tor zum 2:1, Sch …..
Die SG antwortete in der 41. Minute mit einem indirekt ausgeführten Freistoß: der Ball wird zu Dominik Oschwald gespielt, der zieht aus 18 Meter unhaltbar ab zum 2:1 Anschlusstreffer. So ging es in die Halbzeit. Das Spiel war offen, die SG war zur Halbzeit hin immer besser ins Spiel gekommen und man konnte Hoffnung haben, dass die Partie noch umgebogen werden konnte.
Die zweite Hälfte begann vielversprechend: ein durchgehender Spielzug, angestartet vom schnellen Ulrich Winterer, er spielt den Ball ab, läuft durch und bekommt das Leder in abseitsverdächtiger Position wieder an den Fuß, der Schiedsrichter lässt weiter laufen und Winterer bleibt locker, macht lässig den Ausgleich zum 2:2.
In der Folgezeit kam es auf beiden Seiten zu guten Torchancen, wobei bei der Anzahl wohl die SG die Nase vorne hatte aber entweder scheiterte man am bestens aufgelegten Freiburger Torhüter oder am eigenen Unvermögen. Man hätte hier bereits darauf wetten können, dass diejenige Mannschaft als Sieger vom Platz gehen wird, der das nächste Tor gelingt.
Mit der Zeit flaute das Spiel ab, beide Mannschaften mussten den hohen Temperaturen Tribut zollen. Auch wurde die Partie nach und nach etwas ruppiger. In diese Phase hinein dann der Siegtreffer für die Gastgeber in der 83. Minute, als ein schwacher, aber für Maier unerreichbarer Schuss ins lange Eck kullert. Alle in der Folgezeit noch auftauchenden guten Chancen für die SG Prechtal/Oberprechtal konnten nicht mehr verwertet werden, es blieb beim 3:2 für PTSV Jahn Freiburg II, welche damit die Tabelle mit 4 Punkten Vorsprung vor SG Prechtal/Oberprechtal II anführen, wobei gesagt werden muss, dass hier die 3 Punkte für das Abgebrochene Spiel gegen Türkgücü noch nicht mit eingerechnet sind, so dass der Vorsprung tatsächlich nur 1 Punkt beträgt.
Tatsache ist, die SG II darf sich nun in den letzten Spielen keinen Patzer mehr erlauben, wenn sie um die Meisterschaft noch ein Wörtchen mitreden will. Denn auch im Hintergrund lauern mit Kappel und Eintracht Freiburg noch zwei Mannschaften, die durchaus noch mitzureden gedenken.

Tore:
1:0 PTSV Jahn Freiburg II (10')
2:0 PTSV Jahn Freiburg II (38')
2:1 Dominik Oschwald (41')
2:2 Ulrich Winterer (48')
3:2 PTSV Jahn Freiburg II (83')

Schiedsrichter: Henner Berning

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Anschlusstreffer zum 2:1 durch Dominik Oschwald
 



Kein berauschender Sieg gegen den FC Türkgücü Freiburg
Türkgücü Freiburg I - SG Prechtal/Oberprechtal I 0:2 (0:2)
Bernhard Disch, 22.04.2012

Wechselhaft wie das Wetter war wieder mal die Leistung der SG Prechtal/Oberprechtal beim Auswärtsspiel in Freiburg gegen den FC Türkgücü. Spielertrainer Daniel Ruf musste aufgrund einiger Verletzter und erkrankter Stammspieler die Mannschaft etwas umstellen, ihm fehlten in der Abwehr Florian Klausmann (Muskelfaserriss) und Sven Wachsmann (Angina) und auch der Sturm war geschwächt durch das Fehlen von Manuel Greve, der ebenfalls wegen einer Muskelverletzung auf der Bank blieb.
Schon im Training unter der Woche wurde vor dem Gegner immer wieder gewarnt, gerade auch weil sie mit Burak Pamuk einen gefährlichen Torjäger in ihren Reihen haben.
Die SG begann das Spiel sofort mit druckvollen Angriffen auf das Tor der Gastgeber, kam schon nach 3 Minuten durch Tobias Ruf zu ihrer ersten großen Torchance die aber nicht verwertet wurde, ebenso wenig eine gute Kopfballmöglichkeit eine Minute später durch den selben Spieler.
In der 5. Minute kamen die Gastgeber nach einem schnellen Konter zu einer ausgezeichneten Möglichkeit, die aber von SG-Schlussmann Timo Weber glänzend vereitelt wurde. Dann die 10. Spielminute, Daniel Ruf bringt einen Freistoß von rechts außen nach innen, Michael Dufner verlängert per Kopf und es steht 0:1 für die SG Prechtal/Oberprechtal. Start nach Maß.
Wer aber jetzt gedacht hatte, dass das ein schönes und unterhaltsames Spiel werden würde, sah sich getäuscht. Die SG dominiert zwar das Spiel und hatte immer wieder gute Möglichkeiten, aber sie tat sich schwer mit dem Gegner. Offenbar ist es für das Team wesentlich einfacher, sich an einem schweren Gegner aufzubauen, als einen schwächeren Gegner auszuspielen. Dennoch, der zweite Treffer zum 0:2 in der 20.Minute war dann wieder ein sehr schöner und schneller Konter, ausgehend von Patrick Pleuler auf die linke Seite zu Daniel Ruf, und der fackelte nicht lange und zog von halblinks ab ins lange Eck.
Dann folgte aber wieder eine Phase von ideenlosem und lethargischem Gekicke, welches hervorragenden zum wechselhaften Wetter passte. Die einzige Szene, die das Spiel wieder etwas interessanter machte war eine gute Möglichkeit der Gastgeber in der 34. Minute, welche wiederum glänzend von Timo Weber zunichte gemacht wurde. Für den FC war es das dann eigentlich mit den echten Chancen in dieser Begegnung, die SG Prechtal/Oberprechtal hingegen hatte geradezu reihenweise weitere Möglichkeiten über die gesamte Partie, die aber allezu nicht genutzt wurden. Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich das nicht, noch nicht einmal, dass die Gastgeber aufgrund zweier gelbroter Karten auf 9 Mann dezimiert waren. War es nicht der gute FC-Torhüter Tahsin Ali Pamuk der im Weg stand, dann war es, man muss es so sagen, das eigene Unvermögen, an dem die SG Prechtal/Oberprechtal, ähnlich dem letzten Spiel gegen die Portugiesen, scheiterten. So blieb es schließlich beim 0:2 für die SG Prechtal/Oberprechtal in einer unaufgeregten, aber auch unattraktiven Partie. Mit etwas mehr Zielgenauigkeit hätte man an diesem Tag gut und gerne 3 bis 4 weitere Tore erzielen können. Sei's drum, drei wichtige Punkte wurden eingefahren und nicht jede Partie muss und kann hochklassigen Fußball bieten. Das ist deshalb der Mannschaft nicht übel zu nehmen. Am Schluss war's ok, nun muss man sich auf die weiteren Spiele konzentrieren, vielleicht läuft es da mit der Torausbeute wieder besser.

Tore:
0:1 Michael Dufner (10')
0:2 Daniel Ruf (20')

Aufstellung:
Timo Weber, David Schill, Simon Disch, Claudius Schultis, Sebastian Klausmann, Patrick Pleuler, Patrick Weber, Michael Dufner, Tobias Ruf, Daniel Ruf, Jan Wernet (74. Jonas Andris)

Schiedsrichter: Ralf Bossert (Freiburg)

Zuschauer: ca. 80

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Nur wenige Tore aus vielen Versuchen ergaben sich beim Spiel gegen den FC Türkgücü Freiburg.




Spielabbruch nach tätlichem Angriff auf Schiedsrichter
Türkgücü Freiburg II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II   0:7  (0:4) Abbr.
Bernhard Disch, 22.04.2012

Nach zwei verlorenen Spielen und einem Sieg am "Grünen Tisch" (der Gegner FC Portugiesen Freiburg II war nicht angetreten) stand in der Auswärtsbegegnung der Reserve mit dem FC Türkgücü Freiburg II eine "machbare Aufgabe" vor der Tür.
Die Partie gestaltet6e sich von Anfang an als recht einseitige Begegnung. Bereits in der 2. Spielminute nahm Samuel Andris einem Gegenspieler in dessen eigenem Strafraum den Ball ab, legte auf zu David Müller und schon stand es 0:1 für die Gäste aus dem Elztal.
Auch die folgenden Spielminuten gestalteten sich recht einseitig. 16. Minute, Ulrich Winterer zieht von halbrechts ab und lässt dem Freiburger Schlussmann keine Abwehrchance, 0:2.
Aber im Folgenden machte die Zweite aus ihren Möglichkeiten einfach zu wenig. Es entwickelte sich ein Kleinklein mit vielen Abspielfehlern und vielen kleinen Fouls. Statt den Ball laufen zu lassen und den eigentlich überforderten Gegner lahm zu spielen, versuche man es zu oft mit Dribblings oder spielte die Bälle entweder zu spät oder zu früh, so dass einfach kein ansehnliches Spiel aufkam.
Dann ereignete sich in der 26. Minute der erste von insgesamt zwei Fouls der Türken, die zu einem Strafstoß führten: der quirlige Samuel Andris, nicht gerade ein Riese von Statur, wurde im Strafraum körperlich zu heftig angegangen, kam zu Fall und der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Heftige Proteste der Gastgeber änderten nichts an der Tatsachenentscheidung, genau genommen war die Entscheidung aber auch durchaus vertretbar. Den fälligen Elfmeter verwandelte David Müller zum 0:3. Gerade mal drei Minuten später wieder eine ähnliche Situation, diesmal purzelte Jonas Andris nach eine klar regelwidrigen Aktion im Strafraum und es gab den zweiten Elfmeter. Ab dieser Situation wurde die Sache etwas unschön. Ganz besonders die vielen Schimpfworte, die von Seiten der Gastgeber auf Schiedsrichter und Gegner einprasselten zeugten von einer langsam aufkommenden Eskalation. Nichts desto trotz verwandelte Manuel Burger den Strafstoß zum 0:4 für die SG Prechtal/Oberprechtal und mehr oder weniger war schon da die Sache gelaufen, zumal es Türkgücü bis dahin nicht ein einziges Mal geschafft hatten, auf das Tor der Gäste zu schießen, viel zu schwach war deren Angriff.
Dann kam rechtzeitig die Halbzeit um die Gemüter der Gastgeber wieder etwas abzukühlen – dachte man!
Die zweite Hälfte knüpfte nahtlos an die erste Halbzeit an. Gerade waren zwei Minuten gespielt, da erhöhte Ulrich Winterer mit seinem 2. Treffer auf 0:5 und nach einem Kleinklein in der 50. Minute zog Alexander Moser mal kurz ab und es stand 0:6.
Dennoch war kein schönes Spiel zu sehen, die vielen Tore ergaben sich mehr oder weniger einfach aus der Schwäche des Gegners. Nach einem Einwurf von Samuel Andris auf Ulrich Winterer in der 65. Minute und dessen Hereingabe auf David Müller macht der sein drittes Tor zum 0:7.
Zwei Minuten später kommt es dann zum Eklat: durch eine lapidare Entscheidung des Schiedsrichter (Freistoß für die SG wegen Foulspiel) rastet der Spielführer des FC Türkgücu Freiburg  aus, er packt Schiedsrichter Werner Ziebold, einen älteren, schmächtigen Herrn am Kragen, hebt ihn hoch und schleuder ihn zu Boden.
Nach Meinung des Verfassers dieses Spielberichts eine zutiefst unsportliche und menschlich verachtenswerte, schändliche und ehrlose Tat gerade einem älteren Sportsmann gegenüber, die dann noch gekrönt wurde durch einige unflätige Beschimpfungen und Beleidigungen die auf den am Boden liegenden Mann herab prasselten.
Für den Verein wird die Sache wohl teuer werden, für den Täter wird wohl (hoffentlich) eine lange Sperre folgen.
Schade, so etwas will man eigentlich nicht auf einem Fußballplatz sehen.
Klar, nach diesem Zwischenfall wurde das Spiel sofort abgebrochen, es dürfte wohl mit 0:7 für die SG Prechtal/Oberprechtal II gewertet werden.

Tore:

0:1 David Müller (2')
0:2 Ulrich Winterer (16')
0:3 David Müller, E (26')
0:4 Manuel Burger, E (29')
0:5 Ulrich Winterer (47')
0:6 Alexander Moser (50')
0:7 David Müller (65')

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Spielabbruch wegen einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter. Die Spieler der SG führen den Referee vom Platz.



 


Wenig Unterhaltung trotz 6 Toren
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  FC Portugiesen Freiburg I   6:0  (3:0)
Bernhard Disch, 16.04.2012

Nach der spannenden und unterhaltsamen Begegnung im Bezirkspokal stand für die SG Prechtal/Oberprechtal mit dem Gegner FC Portugiesen Freiburg wieder der fußballerischer Alltag vor der Tür. Die bisherige Statistik des Gegners sprach nicht unbedingt für ein hochdramatisches Aufeinandertreffen zweier Spitzenmannschaften der Kreisliga, aber gerade solche Spiele sind manchmal die schwersten, denn zum einen schleicht sich gerne "Bruder Leichtsinn" in die Köpfe der Spieler und zum anderen kann ein solch vermeintlich schwacher Gegner auch mal einen guten Tag erwischen und über sich hinauswachsen. Aber die Tatsache, dass schon das Spiel der Reservemannschaften wegen Spielermangels der Freiburger abgesetzt wurde lies schon erahnen, dass der Gegner mit argen Personalsorgen evtl. auch in der 1. Mannschaft zu kämpfen hatte. Und so wurde aus der Begegnung, man kann es vorwegnehmen, in der Tat eine recht einseitige Angelegenheit.
Rechtzeitig zum Spiel hatte wieder einmal Regen eingesetzt und für ziemlich ungemütliche Rahmenbedingungen gesorgt. Nur ca. 100 Zuschauer zeigten genug Interesse, sich zu dem Aufeinandertreffen vom sonntäglichen Sofa zu erheben.
Von Beginn an nahm die SG Prechtal/Oberprechtal das Ruder in die Hand und steuerte auf das Tor der Gäste zu. Erste Chance für Tobias Ruf schon in der 3. Minute, aber sein erster Schussversuch ging knapp am Tor vorbei. Besser, ober besser gesagt "schlechter" machte es da ein Gästespieler, der in der 5. Minute eine Hereingabe von Greve zum 1:0 für die SG ins eigene Tor ablenkte. Eine denkbar unglückliche Aktion für den FC gleich  zu Beginn.
Für die Platzherren folgten danach gleich reihenweise gute Möglichkeiten, das Zwischenergebnis zu verbessern, aber die Flut an ausgelassen Torchancen sind es an dieser Stelle ob ihrer großen Anzahl nicht wert, einzeln aufgeführt zu werden. Es war praktisch ein Spiel auf ein Tor, bei dem sich der Freiburger Torhüter ganz besonders bewähren konnte und dies auch tat. Er war schlichtweg fast der einzige Gegner, der sich den Platzherren ernsthaft in den Weg stellte und so dauerte es bis zur 19. Spielminute, bis Tobias Ruf auf 2:0 erhöhen konnte.
Auch in der Folgezeit bis zur Halbzeitpause ging es fast nur in eine Richtung, eine Ausnahme davon war nur ein recht gefährlicher Schuss der Breisgauer in der 38. Minute, den SG-Keeper Timo Weber aber gut parierte. Dies war gleichzeitig auch der einzige Torschuss des FC Portugiesen Freiburg über die gesamten 90 Spielminuten. Es dauerte dann auch bis zur 43. Spielminute, bis Spielertrainer Daniel Ruf ganz überraschend von halbrechts wieder mal abzog und zum 3:0 flach ins rechte Toreck traf. Die war gleichzeitig der Halbzeitstand in einer bislang ziemlich zähen und einseitigen Partie, in der die Heimmannschaft gut und gerne die doppelte Anzahl an Toren hätte erzielen können.
Auch in der zweiten Hälfte wurde die Begegnung nicht viel unterhaltsamer. Es wiederholte sich das gleiche Szenario. Angriff auf Angriff auf das Freiburger Tor, ein sich verzweifelt wehrender Gegner mit einem bestens beschäftigten und überzeugenden Schlussmann und  einer Heimelf, die sich bemühte, weitere Treffer zu erzielen, was immer noch viel zu selten gelang.
Dann gelang es doch wieder mal, dieses mal Patrick Pleuler in der 60. Spielminute mit einer schönen Einzelaktion. Er erhöhte den Spielstand auf 4:0 und 5 Minuten später erzielte Michael Dufner nach Vorlage von David Schill das 5:0 und schließlich stellte in der 74. Daniel Ruf nach Flanke von Pleuler mit seinem zweiten Treffer zum 6:0 den Schlussstand her.
Pünktlich nach 90 Spielminuten pfiff dann Schiedsrichter Horst Drewenskus die Partie ab, die sportlich gesehen den gleichen Unterhaltungswert hatte, als hätte man einer frisch gegossenen Betonmauer beim Aushärten zugesehen.
Aus gefühlten 20 Torchancen hatte die SG deren 6 verwertet, somit die Mindestanforderung gegen einen schwachen FC Portugiesen Freiburg, der nach der Winterpause mit seinem enormen personellen Aderlass zu kämpfen hat, erfüllt. Letztendlich schmeichelhaft für die Freiburger und ärgerlich für die SG Prechtal/Oberprechtal. Wollen wir hoffen, dass am Schluss der Runde das Torverhältnis keinerlei Rolle spielt, denn eigentlich hätte man an diesem Tag die Schwäche des Gegners deutlicher ausnutzen müssen.

Tore:
1:0 Eigentor (3')
2:0 Tobias Ruf (19')
3:0 Daniel Ruf (43')
4:0 Patrick Pleuler (60')
5:0 Michael Dufner (65')
6:0 Daniel Ruf (74')

Aufstellung:
Timo Weber - David Schill, Simon Disch, Sebastian Klausmann, Claudius Schultis - Patrick Pleuler, Patrick Weber (72. Manuel Burger), Michael Dufner,  Tobias Ruf (65. Jonas Andris), Daniel Ruf, Manuel Greve (46. Min. Jan Wernet).

Zuschauer: ca. 100

Bilder zum Spiel >>HIER<<
 


Bester Mann auf dem Platz war der Torhüter des FC Portugiesen Freiburg. Er verhinderte eine höhere Niederlage.

 


 

SG Prechtal/Oberprechtal ballert sich ins Finale
SC Reute – SG Prechtal/Oberprechtal  0:5 (0:2)
Bernhard Disch, 10.04.2012

Dass auch ein trüber, kalter Ostermontag das Herz so richtig erwärmen kann, wurde dieses Jahr beim Bezirkspokal-Halbfinale in Reute gegen den dort wirkenden SC nachdrücklich bewiesen. Nachdem am vergangenen Donnerstag im Ligaspiel gegen die Breisgauer das Nervenkostüm der Anhänger der SG Prechtal/Oberprechtal recht strapaziert wurde, stand nun gegen den gleichen Gegner, den SC Reute das Pokal-Halbfinalspiel an: "Reute reloaded". Was man aus der Ligabegegnung mitnahm war die Tatsache, dass man es mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun bekommt, stark in der Offensive mit guten Einzelspielern und einem brandgefährlichen Sturm, dem besten in der Kreisliga A2.
Eine ungemein große Zuschauerzahlkulisse von ca. 700 Personen umsäumte das Waldeckstadion und wartete gespannt auf die Fortsetzung des Aufeinandertreffens der beiden Spitzenclubs.
Und die Begegnung setzte eigentlich da fort, wo sie vier Tage zuvor geendet hatte. Beide Mannschaften  waren offensiv ausgerichtet und begannen die Partie mit dem Ziel, jeweils ein frühes Tor zu erzielen. Wieder war es die SG Prechtal/Oberprechtal die in dieser Hinsicht als erster zum Zuge kam, in der 7. Spielminute verpasse der immer noch etwas angeschlagene Tobias Ruf nach Pass von Spielertrainer Daniel Ruf mit seinem Flachschuss knapp das Tor, brachte die erste Nervosität in die Reihen der gegnerischen Abwehr. Noch knapper gestaltete es dann der SC Reute, der in der 22. Minute nur den Pfosten traf. Bis dahin waren sich die beiden Mannschaften ebenbürtig, es ging auf und ab, wobei die Gastgeber hauptsächlich mit langen Bällen versuchte, die SG-Abwehr in Verlegenheit zu bringen, was aber selten gelang. Die Abwehrreihe um Sven Wachsmann stand gut und hielt die Gegner in Schach. Hohen Bällen wurde fast durchweg durch die Kopfballstärke der "langen Kerls", insbesondere durch Sven Wachsmann selbst, die Flugbahn versaut. Dann kam die 25. Spielminute, ein schöner Spielzug über die linke Seite mit anschließendem punktgenauen Zuspiel auf Torjäger Tobias Ruf bringt wie schon im Ligaspiel die SG Prechtal/Oberprechtal mit 0:1 in Führung. Dieses Tor gab dem Spiel der SG noch mal zusätzlich Auftrieb und das Ruf-Team setzte nach. Drei Minuten später die nächste Möglichkeit, dieses mal für den "Chef" selbst, aber der Schuss von Daniel Ruf streicht knapp am Pfosten vorbei.
Doch auch die Platzherren hatten ihre Möglichkeiten und hie und da stieg auch der Puls der SG-Fans und der eine oder andere Schweißtropfen ließ sich nicht mehr unterdrücken: 31. Minute, schlechte Abwehr im Strafraum der SG Prechtal/Oberprechtal, Simon Disch bekommt unmittelbar vor dem Tor von SG-Torwart Timo Weber gerade noch einen Fuß vor das Leder sonst hätte es eingeschlagen. In der Phase erinnerte das Spielgeschehen frappant an die Partie vom Donnerstag. Wieder wartete man sehnsüchtig auf den zweiten Treffer der Elztäler, der in der 41. Minute erneut hätte fallen können, hätten nicht erst Tobias Ruf dann David Schill nacheinander die Flanke von Daniel Ruf verpasst. Schon bereitete man sich auf die Halbzeitpause vor, da kam die SG zu einem Freistoß von halblinks, der von Spielführer Patrick Weber getreten wurde und gegen die Unterkante der Latte rummste. Verdammt, schon wieder wie am Donnerstag! Wo sind wir denn hier? Vielleicht im Film "Und ewig grüßt das Murmeltier"? Auf den Freistoß folgte eine Ecke, bei der der Ball nach mehreren Abwehrversuchen vor den Füßen von Ex-Torschützenkönig Manuel Greve landete und der erinnerte sich wohl an die damals ach so herrliche Zeit als Torjäger und zog ab – 0:2, endlich. Dieses mal war der zweite Treffer noch vor dem Halbzeitpfiff, der unmittelbar folgte, erzielt! Etwas entspannter ging es in die Kabinen.
Die zweite Hälfte begann mit drängenden Angriffen der Platzherren. Sie wußten, es musste schnell ein Anschlusstreffer erzielt werden um die Moral der Mannschaft zu stärken. Aber die Angriffe des SC Reute blieben nach wie vor zu phantasielos. Immer wieder versuchten es die Platzherren mit langen Bällen, die meist wirkungslos verpufften. Die SG spielte weiter ihr Spiel, angetrieben durch Spielertrainer Daniel Ruf. In der Phase war zu kritisieren, dass zu viele Pässe ungenau gespielt wurden und immer wieder beim Gegner landeten und einige male hätte man sich auch gewünscht, dass ein Abspiel früher stattfände. Einige Zeit lief das Spiel auf und ab ohne dass die beiden Torhütern vor schwierige Aufgaben gestellt wurden. Ein Freistoß von halbrechts für die SG Prechtal/Oberprechtal in der 61. Minute, getreten von Daniel Ruf, landete am Außennetz. Vier Minuten später erneut ein Foul eines Reuter Spielers, etwas zentraler vor dem Tor und ca. 25 Meter vom Gastgebertor entfernt. Wieder läuft Daniel Ruf an und dieses mal schlägt der Ball ein, das vorentscheidende 0:3 war gefallen. Grandioser Jubel bei Mannschaft und Fans.
Noch wehrte sich der SC Reute verbissen, versuchte sich nun gelegentlich mit präzisen Fernschüssen, welche aber vom bestens aufgelegten Timo Weber glänzend abgefischt wurden. Auch die SG Prechtal/Oberprechtal langte noch mal zu, 76. Minute, ein Kopfball aus kürzester Entfernung verfehlt das Reuter Tor. 80. Minute, wie eine D-Zug bricht Daniel Ruf auf rechts durch und serviert den Ball wie auf einem Silbertablett dem mittlerweile für Tobias Ruf eingewechselten Jan Wernet und wie schon am Donnerstag nimmt er das Geschenk an und schiebt den Ball über die Linie, 0:4.
Und es sollte noch besser kommen, denn die Gastgeber machten sich mittlerweile keine Hoffnung mehr, was zu ernten und erleichterten der SG Prechtal/Oberprechtal nun den Kampf. Noch zwei Minuten waren offiziell zu spielen, Spielführer Patrick Weber kuckt sich mit seinen Adleraugen den zu weit vorne stehenden Torhüter aus und zirpelt das Leder unerreichbar zum 0:5 in lange Eck.
Mit einer grandiosen Mannschaftsleistung in der jeder Spieler das verlangte und eingeforderte Engagement gezeigt hatte, hatte die SG Prechtal/Oberprechtal den SC Reute "niedergespielt" und zieht nun verdient ins Finale des Doppelpass-Bezirkspokals am 17. Juni in Gottenheim gegen den Bezirksligisten SV Mundingen ein. Der verstorbene Oberprechtäler Bürgermeister Otto Burger hätte diese Leistung mit seinen brühmten Worten "Dank, Anerkennung und Bewunderung" gewürdigt. Wir schließen und diesen Worten an und setzen noch ein "Gratulation" oben drauf!


Spielberichte und Bilder auch im "Doppelpass-Online.de" und "screute.de"

Tore:
0:1 Tobias Ruf (25')
0:2 Manuel Greve (45')
0:3 Daniel Ruf (65')
0:4 Jan Wernet (80')
0:5 Patrick Weber (88')

Aufstellung:
Timo Weber, Sebastian Klausmann, Simon Disch, Sven Wachsmann, Florian Klausmann (67' Michael Dufner), Patrick Pleuler (83' Jonas Andris), Patrick Weber, Daniel Ruf, David Schill, Tobias Ruf (72' Jan Wernet) , Manuel Greve (90' Alexander Moser)

Schiedsrichter: Daniel Röder, Matthias Jöllenbeck (Ass.) Najib Nasser (Ass.)

Zuschauer: 680 (zahlende)

Bilder vom Spiel >>HIER<<



"Hauptantriebseinheit" der SG Prechtal/Oberprechtal: Spielertrainer Daniel Ruf markierte mit einem Freistoß das 0:3

 


 

Zweite Niederlage hintereinander
SC Reute II  -  SG Prechtal/Oberprechtal   3:0
Bernhard Disch, 08.04.2012

In der Begegnung SC Reute II gegen die SG Prechtal/Oberprechtal II unterlag die SG nach der Niederlage am vergangenen Sonntag gegen den FC Buchholz II nun auch im Auswärtsspiel gegen den SC Reute, dieses mal mit mit 3:0 Toren. Zwar ist die "Zweite" aktuell aufgrund eines Spieles immer noch mit 2 Punkten Vorsprung Tabellenführer, aber sowohl SV Kappel II als auch PTSV Jahn Freiburg II könnten mit einem Sieg in ihrem jeweiligen Nachholspiel an der SG Prechtal/Oberprechtal II vorbei ziehen.

Ein Spielbericht zum Spiel liegt leider nicht vor, ebenso gibt es auch keine Bilder.



 

Dramatik pur im Waldeckstadion
SC Reute I   -  SG Prechtal/Oberprechtal I  2:2 (0:1)

Bernhard Disch, 06.04.2012

Gründonnerstag Abend, 18:25 Uhr, Waldeckstadion Reute: der Countdown zur ersten Begegnung zwischen dem SC Reute und der SG Prechtal/Oberprechtal war auf null herunter gezählt, Schiedsrichter Peter Dixa aus Teningen pfiff das Punktspiel in der Meisterschaftsrunde der Kreisliga A2 zwischen dem aktuellen Tabellenführer aus dem Elztal und dem Tabellendritten aus dem Breisgau aufgrund der trüben Lichtverhältnisse etwas früher an.
Ohne große Abtastphase begann das Match ähnlich einemAutorennen gleich mit Vollgas. Insbesondere die SG Prechtal/Oberprechtal machte gleich von Anfang an Druck und drängte die minutenlang etwas überrascht wirkenden Reuter in die Defensive. Es dauerte tatsächlich dann auch nur 4 Minuten, bis die Gäste mit 0:1 in Führung gingen. Manuel Greve hatte dabei nach dem ersten, zunächst abgewehrten Zuspielversuch mit seinem zweiten Passversuch endlich Tobias Ruf gefunden und der ließ aus wenigen Metern zum Tor dem einheimischen Keeper  Andreas Eckmann keine Chance.
Ein frühes Tor, das war für die SG ein Start nach Maß, für den Gastgeber Reute das denkbar schlechteste Szenario, oder neudeutsch gesagt der "worst case".
Doch der SC Reute zeigte sich davon nicht sonderlich schockiert, behielt die Ordnung und spielte unaufgeregt weiter, versuchte sich seinerseits mit oftmals langen Bällen auf die schnellen Sturmspitzen. Diese Versuche brachten den Gastgebern zunächst nicht viel ein, die SG stand in der Abwehr bombenfest und ließ nichts zu. Gefährlicher waren da schon die Angriffe der Elztäler, insbesondere die schnellen Vorstöße über die Außen mit guten Hereingaben.
Eine gute Möglichkeit für ein zweites Tor sahen die zahlreichen Zuschauer in der 26. Minute, als Daniel Ruf flach von links herein spielte und der Ball just in dem Moment von einer Bodenunebenheit abhob, als Tobias Ruf sich gerade zum Einschuss bereit machte. Wenig später gab es eine Ecke für die SG Prechtal/Oberprechtal, abermals kommt Tobias Ruf an den Ball und nagelt diesen gegen die Unterkante der Latte, das Leder springt wieder ins Feld zurück und wird geklärt. Glück für den SC, Pech für die Gäste, ein zweites Tor hätte in der mittlerweile etwas ausgeglicheneren Partie vorentscheidend sein können.
Dennoch blieb die SG Prechtal/Oberprechtal die gesamte erste Spielhälfte durch die bestimmendere Mannschaft mit den klareren Torchancen. Eine ganz gute davon hatte in der 42. Minute noch mal Daniel Ruf auf dem Schlappen, als er in bekannter Manier seinem sonst sehr aufmerksamen Bewacher davon zog und dann aber aus aussichtsreicher Position nur um Zentimeter das Tor verfehlte. Ganz klar, die erste Spielhälfte ging auf das Konto der Gäste aus dem Prechtal, Reute hingegen zeigte sich bis auf ein bis auf zwei echte Torschüsse aus dem Spiel heraus und einige Eckbälle nicht wirklich durchschlagskräftig.
Das änderte sich mit Beginn der zweiten Spielhälfte schlagartig. Vom Anpfiff weg übernahmen nun die Gastgeber die bestimmende Rolle. Deutlich war dem Tabellendritten anzusehen, dass man sich mit einem solchen Spielstand nicht abzufinden gedachte. In dieser Situation machte die SG Prechtal/Oberprechtal nicht gleich von Anfang an klar, dass man Widerstand nicht duldet. Im Gegenteil, die Gäste wirkten etwas überrascht ob der plötzlich einsetzenden Gegenwehr der Gastgeber. Reute indessen griff an, ein ums andere mal trugen sie mit sehenswerten Angriffen den Ball in die Abwehrreihen der SG, welche nun Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Nach und nach wurde es für die Zuschauer zur Gewissheit, dass das Spiel wohl nicht 0:1 enden würde. Die SG Prechtal/Oberprechtal verlegte sich aufs Kontern, mit ihren schnellen Spitzen eigentlich eine Spielweise, die ihr durchaus auch entgegen kommt. Und die erste, absolute Topchance der zweiten Hälfte hatte dann auch Daniel Ruf im Zusammenwirken mit Manuel Greve: aus einem abgewehrten Angriff heraus bekam Ruf auf links den Ball in den Lauf gespielt, zog seinen Bewachern auf und davon um dann, als er selbst in guter Schussposition war, uneigennützig auf den mitgelaufenen Greve aufzulegen. Aber der Pass am geschlagenen Torhüter vorbei war minimal zu lang und um Haaresbreite für Greve nicht mehr zu erreichen. Zwei Minuten später Schock für die SG: Tobias Ruf verletzte sich ohne Einwirkung eines Gegners und musste raus,  für ihn kam Jan Wernet.
Der SC Reute wurde nun immer stärker, die Abwehr der SG Prechtal/Oberprechtal  knickte langsam unter dem Druck ein und in der 69. Minute war es dann soweit: Reute gelingt durch Topstürmer Thomas Müller der 1:1 Ausgleichstreffer, die SG taumelt.
Die heißeste Phase des Spiels war angebrochen, Reute wollte nun mehr und die Elztäler waren permanent in der Defensive, wohlbemerkt aber eine Situation, aus der heraus sie durchaus immer noch  mit schnellen Kontern Möglichkeiten hatte.
Reute aber setzte alles auf eine Karte und nur 9 Minuten vor Spielschluss sauste das Fallbeil auf die SG Prechtal/Oberprechtal hernieder: aus dichtem Gedränge heraus gelingt dem eingewechselten Reuter Christian Jäger der 2:1 Führungstreffer. Oh, oh, das sah schlecht aus für die SG, zumal der SC Reute sich nun nicht zurück zog sondern weiter auf Angriff setzte und augenscheinlich mit einem dritten Tor alles klar machen wollte.
Aber es kam anders, wieder einmal muss man schon sagen: die 90. Spielminute war angebrochen, als ein Freistoß für die SG auf dem Kopf von Jan Wernet landete und der die Kugel über den verdutzten Reuter Schlussmann hinweg ins Tor verlängerte, 2:2! Wieder einmal hatte sich die hohe Moral und der Kampfeswille des SG-Teams bezahlt gemacht. Wieder einmal hatte es sich erwiesen, dass diese Mannschaft bis zur allerletzten Patrone kämpft und fightet und dass ein Spiel erst dann vorbei ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Und schließlich pfiff er ab, nach 90 dramatischen Spielminuten und zwei Minuten Nachspielzeit wurde diese erste Begegnung zwischen dem SC Reute und der SG Prechtal/Oberprechtal mit einem Remis beendet.
Betrachtet man beide Halbzeiten und die jeweiligen Torchancen, so war dies wohl das gerechteste Ergebnis und nun steigt tatsächlich noch einmal die Spannung auf das Pokalhalbfinale am Ostermontag. Die Fußballfreunde dürften sich auf einen weiteren Leckerbissen freuen.

Tore:
1:0 Tobias Ruf (4')
1:1 Thomas Müller (67')
2:1 Christian Jäger (81')
2:2 Jan Wernet (90')

Aufstellung:
Timo Weber, David Schill, Simon Disch, Sven Wachsmann, Michael Dufner (Sebastian Klausmann 82'), Florian Klausmann, Patrick Pleuler, Patrick Weber, Tobias Ruf (Jan Wernet 65'), Daniel Ruf, Manuel Greve

Schiesrichter: Peter Dixa , Teningen

Zuschauer: ca. 300

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Die SG versäumte es in der 1. Halbzeit ihre Chancen zu nutzen und kam in der 2. Hälfte in Bedrängnis.
 

 


 

Überzeugende Vorstellung in jeder Hinsicht
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  FC Buchholz I   2:0 (1:0)

Bernhard Disch, 01.04.2012

In einer spielerisch und kämpferisch überzeugenden Leistung besiegte die SG Prechtal/Oberprechtal I bei strahlend schönem, aber kühlem Kaiserwetter die Gastmannschaft aus Buchholz.
Von Anfang an ließen die Platzherren keinen Zweifel aufkommen, wie sie das Ergebnis dieser Begegnung gestalten wollten. Und im Gegensatz zu den zuletzt etwas holperig  wirkenden Leistungen der SG wurden die Zuschauer an diesem Tag überzeugt: von Anfang an nahm die SG das Heft in die Hand und bedrängte die gegnerische Hälfte mit schnellen und präzisen Zuspielen über die linke und rechte Flanke. Schon nach 5 Minuten zog David Schill von links zum ersten Mal auf das Gästetor ab, zwei Minuten später sah man eine gute Parade des Buchholzer Schlussmannes nach einem Flachschuss von Daniel Ruf. Auch ein Freistoß von Patrick Weber eine Minute später parierte FC-Keeper Matthias Raufer glänzend und auch gleich mehrfache Nachschüsse der Platzherren fanden keinen Erfolg. Nun waren die Gäste schon deutlich auf der glücklichen Seite der Partie, hatten aber immer noch kein Tor eingefangen. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der erste Treffer für die SG Prechtal/Oberprechtal fallen würde. Bis die Gäste in der 23. Spielminute zu ihrer ersten guten Möglichkeit durch Hechinger kamen – er verfehlte nach einem Freistoß knapp den Ball -  hatten die Platzherren weitere gute Chancen, allerdings immer noch ohne das Glück des Tüchtigen.
Aber in der 26. Minute war es dann endlich so weit: Musterpass von Tobias Ruf auf Bruder und Spielertrainer Daniel Ruf und dieser legte einen 40-Meter-Sprint hin und hämmerte den Ball mit dem schwächeren rechten Fuß unhaltbar ins Buchholzer Tor. Keine Chance für den Torhüter und hochverdiente 1:0-Führung  für die Gastgeber. Auch in der Folgezeit kamen die ca. 200 Zuschauer voll auf ihre Kosten, die SG spielte teilweise begeisternden Fußball und zeigte schöne Kombinationen. Was fehlte waren die Tore, aber ansonsten blieben bis zur Halbzeit keine Wünsche offen.
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag:  46. Spielminute,   Musterpass vom stark aufspielenden Mannschaftskapitän Patrick Weber auf Tobi Ruf und der im Stile eines echten Knipsers, legt die Vorlage ins lange Eck, wieder war der Buchholzer Torhüter machtlos, der zweite Treffer zum 2:0 für die SG endlich untergebracht.
Gleichzeitig war dieses Tor aber wohl auch Schuld daran, dass die zweite Spielhälfte nun nicht mehr so effektiv und druckvoll gespielt wurde wie die erste Hälfte. Zwar sah man immer noch guten Fußball, aber in einer um eine Stufe zurück genommener Gangart, nicht mehr so effizient, schnell und drängend.
Buchholz profitierte davon, kam nun etwas besser ins Spiel, allerdings immer noch ohne echte Gefahr auszustrahlen. Dann allerdings nach 75 Minuten hatten die Gäste durchaus die Möglichkeit, ihren Treffer zu machen: sie schafften es aber nicht, aus einer wirklich vielversprechenden Szene heraus, den Anschlusstreffer zu machen. Vielmehr jagte ein Buchholzer Stürmer aus kürzester Distanz den Ball kurz vor der Linie senkrecht in den Himmel. Glück für die SG. Und der FC hatte auch in der letzten Minute noch mal die Möglichkeit, einen Treffer zu erzielen, aber es gelang nicht. Gemessen an den Chancen und verglichen mit den Aktivitäten der Platzherren wäre alles andere als ein Sieg der SG Prechtal/Oberprechtal eine wohl auch unverdiente Überraschung gewesen. Nach 94 Spielminuten pfiff schließlich Schiedsrichter Alfred Burmeister das Spiel ab.
Fazit: gerade rechtzeitig vor den oberwichtigen Partien gegen den SC Reute in der kommenden Woche kommt die SG immer besser in Fahrt und überzeugte auch in spielerischer Hinsicht, so dass man sich am Grün-Donnerstag auf das Punktspiel und am Ostermontag auf das Pokalhalbfinale in Reute wirklich freuen darf.

Tore:
1:0 Daniel Ruf (26')
2:0 Tobias Ruf (46')

Aufstellung:
Timo Weber, Claudius Schultis (70' Sebastian Klausmann), Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill (55' Michael Dufner), Florian Klausmann, Patrick Pleuler, Patrick Weber, Tobias Ruf, Daniel Ruf, Manuel Greve

Schiesrichter: Alfred Burmeister (Heuweiler)

Zuschauer: ca. 200

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Der Buchholzer Keeper Matthias Raufer konnte sich im Spiel gegen die SG Prechtal/Oberprechtal mehrfach auszeichnen.


 

Von Struktur keine Spur
SG Prechtal/Oberprechtal II  -  FC Buchholz II   1:3  (1:0)

Bernhard Disch, 01.04.2012

Vom Papier her hatte es die Reserve der SG Prechtal/Oberprechtal mit einem vermeintlich harmlosen Gegner zu tun. Die "Zweite" des FC Buchholz hatte bisher eher eine durchwachsene Saison erlebt und stand mit Tabellenplatz 11 im hinteren Drittel der Staffel. Was sollte also groß passieren, zuhause auf dem eigenen Platz?
Und nachdem es bereits  nach 8 Minuten 1:0 für die Gastgeber stand – Ulrich Winterer war auf rechts durch und hatte mit einer Musterflanke Samuel Andris bedient, der daraufhin den Führungstreffer erzielte – dachte man, es würde wie immer laufen. Zunächst sah es danach auch aus, denn in der Anfangsphase bestimmte die SG Prechtal/Oberprechtal II das Spielgeschehen.  In der 10. Minute hatte Ulrich Winterer eine hervorragende Einschussmöglichkeit, verfehlte aber wieder mal das Ziel. Die SG drängte weiter, Buchholz war mit seinen Angriffen hingegen ziemlich harmlos. Erst in der 21. Minute musste sich Torhüter Andreas Maier zum ersten Mal strecken, einen Schuss von rechts konnte er gerade noch über die Latte hieven. Aha, der Gegner lebte. Auch in der Folgezeit kamen die Gäste immer besser ins Spiel, auch bedingt durch eine unkonzentrierte und teilweise fahrlässige Spielweise der Einheimischen. Doch bis zur Halbzeitpause passierte nichts Ernsthaftes.
Dann kam die zweite Spielhälfte und die SG fiel im Niveau immer weiter ab, Buchholz hingegen übernahm das Spiel und bestimmte fortan die Richtung. Es kam die 63. Minute und nach einem Gestochere im Fünfmeterraum der SG Prechtal/Oberprechtal fiel dann irgendwie der Ausgleichstreffer für den FC Buchholz. Es war ja auch in der Luft gelegen, das konnte nicht mehr lange gut gehen.
Nun versuchte die SG in der Folgezeit das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Zu spät, der FC gab die Partei nun nicht mehr ab. Zwar kamen die Platzherren durch den mittlerweile eingewechselten David Müller noch zu weiteren Chancen, aber Glück und Tüchtigkeit des Buchholzer Schlussmannes verhinderten einen weiteren Treffer der SG. Besser machten es da die Gäste aus der Großen Kreisstadt, ihnen gelang , nachdem die SG-Abwehr zu weit aufgerückt und in ihrer Gänze nicht mehr zurückgeeilt war, aus kurzer Entfernung der 1:2 Führungstreffer und 3 Minuten vor Spielschluss, nach einer Flanke von links direkt auf den Kopf eine Buchholzer Stürmers, sogar noch das 1:3, das war's. Ein letzter, platzierter Schuss von Jan Wernet in der Schlussminute parierte der gute Buchholzer Torhüter noch einmal großartig und dann war die 2. Niederlage der Saison für die SG Prechtal/Oberprechtal II perfekt. Eine hochmotivierte Buchholzer Mannschaft hatte verdient gegen den Tabellenführer gewonnen, weil sie den besseren Fußball spielte und ihre Chancen konsequent nutzen. Auch dass die SG Prechtal/Oberprechtal einige Ausfälle zu verkraften hatte kann man da nicht als Entschuldigung gelten lassen, sie hatte einfach an diesem Tag schlecht gespielt, ihre Chancen ausgelassen und nach einem guten Beginn zu sehr nachgelassen. Schade, nun ist Verfolger Kappel mit 2 Punkten Rückstand wieder dran und jetzt heißt es, Ärmel hochkrempeln. Das sollte nicht noch mal passieren.

Tore:
1:0 Samuel Andris (8')
1:1 FC Buchholz (63')
1:2 FC Buchholz (81')
1:3 FC Buchholz (87')

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Wo ist der Ball? Die Abwehr der "Zweiten" war im Spiel gegen Buchholz nicht immer im Bilde.


 Vermehrtes Auftreten von Toren in der Schlussphase
SG Prechtal/Oberprechtal III  -  SG Freiamt/Ottoschwanden III   6:3  (1:1)
Bernhard Disch, 31.03.2012

Beim Heimspiel der "Dritten" gegen die SG Freimat/Ottoschwanden am Samstag Abend bekamen die Zuschauer eine torreiche Begegnung zu sehen. Die Anfangsphase wurde zunächst klar von den Gastgebern bestimmt, die Gäste hingegen setzten nach einer Viertelstunde mit einem Pfostentreffer das erste Ausrufezeichen. In der gleichen Spielminute machte es SG-Stürmer Urban Winterer besser, markierte quasi im Gegenzug das 1:0. Bis dahin hatten die Gäste wenig zu bieten, das Geschehen spielte sich hauptsächlich in deren Hälfte statt. Doch in der 33. Minute gelange ihnen nach einem Freistoß der Ausgleichstreffer, nicht unverdient, nachdem sie nach und nach besser in Spiel gekommen waren.
Die zweite Hälfte zeichnete zunächst ein ähnliches Bild, so wirklich überlegen war keines der beiden Teams und Fußball vom Feinsten gab es auch nicht zu sehen. Zehn Minuten waren in der 2. Halbzeit gespielt, da reagierte im Straufraum in einer Zwei-gegen-zwei-Situation ein Freiämter am schnellsten und spitzelte den Ball über die Linie, die Gäste übernahmen mit 1:2 die Führung. Zu dem Zeitpunkt war die Gastmannschaft besser im Spiel und der Spielstand nicht überraschend. Es dauerte bis zur 75. Minute bis die SG Prechtal/Oberprechtal durch Sascha Schindler per Kopf zum 2:2 ausgleichen konnte. Drei Minuten später war dann Michael Kuhn auf der linken Seite durch und markierte das 3:2 für die Hausherren. Ähnlich machte es Andy Thoma nur wenige Minuten später, in der 82. Minute erhöhte er nach einem schnellen Angriff aus der Abwehr heraus auf 4:2, jetzt war eigentlich die Sache klar. Doch drei Minuten später gab es einen Foulelfmeter für die Gäste, den diese wiederum nutzten um heran zu kommen, es stand nur noch 4:3 und wieder war das Spiel offen. Aber so langsam erlahmten die Kräfte der Freiämter, zumal sie nach einer gelbroten Karte dezimiert waren und nun drehten die Platzherren noch mal auf. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer stellte Ferdinand Wisser mit seinem Treffer zum 5:3 den alten Abstand wieder her in der vorletzten Spielminute war es noch mal Urban Winterer, der mit seinem zweiten Treffer den Schlusstand von 6:3 herstellte.
Fazit: nachdem die Platzherren in der Anfangsphase das Spiel bestimmt hatten fielen sie zwischenzeitlich in ein Loch, gruben sich zum Ende der Partie aber wieder frei und gewannen letztendlich doch noch deutlich mit drei Toren Differenz. Somit bleibt die "Dritte" mit diesem Sieg erst mal mit vorne dabei.
 
Bilder vom Spiel >>HIER<<



Urban Winterer (hier beim 1:0) gelangen gegen die SG Freiamt/Ottoschwanden gleich zwei Treffer

 

 


 

Glücklicher Auswärtssieg in Freiburg
FC Freiburg II  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   2:3 (0:2)
Bernhard Disch, 25.03.2012

"Fußball ist die schönste Nebensache der Welt" sagt man,  aber wenn man Sonntags früh aufstehen muss um in Freiburg um 11:00 Uhr Fußball zu spielen, dazu noch genau an dem Sonntag, an dem man wegen der Umstellung auf Sommerzeit auch noch eine Stunde Schlaf verliert, dann ist das nicht immer jedermanns Sache. Zumindest für den Autor dieser Zeilen war das nie ein Wunschtermin um Fußball zu spielen. Aber egal, der Gegner hieß FC Freiburg II, Punkt 11:00 Uhr pfiff Schiedsrichter Philipp Büche aus Ehrenstetten an und zwar im Stadion im Dietenbach-Sportpark in Freiburg.  Die SG Prechtal/Oberprechtal war vor dem Gegner gewarnt, hatte sich doch der FFC in der Winterpause personell verstärkt und war mit 2 Siegen in die Rückrunde gestartet.
Die Partie wurde von Anfang an offen von beiden Seiten ausgetragen, zunächst ohne nennenswerte Aktionen, erst in der 10. Minute sah man einen vielversprechenden Schussversuch von Daniel Ruf, dieses mal noch knapp über das Freiburger Gehäuse hinweg.
In der 12. Spielminute dann das gewünschte frühe Tor für die Gäste aus dem Elztal, erzielt durch Top-Torjäger Tobias Ruf. Der Treffer kam, zugegeben, etwas glücklich zustande, Greve hatte sich aus spitzen Winkel von rechts gegen den Torhüter versucht, der parierte Ball sprang ihm wieder an den Kopf und zentral direkt vor die Füße von Ruf, der sich bedankte. Kurz darauf hätte es sogar 0:2 stehen können, aber ein Freiburger Abwehrspieler konnte den Ball noch von der Torlinie schlagen. Das sah alles erst mal ganz gut aus für den Tabellenzweiten und die SG nahm langsam fahrt auf. Aber auch die Freiburger blieben nicht untätig, warnten zum ersten Mal in der 17. Spielminute mit einem scharfen Schuss von links der knapp am langen Eck vorbei streifte. Das gab dem FC Freiburg Zuversicht und in der Folgezeit beschäftigten sie ein ums andere Mal die SG-Abwehr um Sven Wachsmann herum, der an diesem Sonntag eine sehr starke Partie ablieferte.
Das Spiel war nach 25. Minuten völlig offen, keine Mannschaft spielte überlegen. Freiburg bot den technisch bessern Fußball, die SG arbeitete hart und ehrlich um nachzulegen. Und obwohl der FC Freiburg bis zur Pause den Druck noch erhöhte, fiel das nächste Tor abermals für die Gäste.Wieder war Tobias Ruf der Torschütze, brauchte dafür in der 45. und letzten Spielminute vor der Pause zwei Versuche. Dabei wurde er vom Gegner allein vor deren Torhüter stehen gelassen und der erste Volleyschussversuch rührte erst mal nur die Luft durch um beim zweiten Versuch  dann ordentlich das Leder zu verbiegen und im Freiburger Gehäuse einzuschlagen.
Dann war erst mal Pause und die Prechtäler hätten nun in der zweiten Hälfte beruhigt aufspielen können. Taten sie aber nicht, denn die zweite Hälfte wurde fahrig, ließ unerklärlicherweise System und Gelassenheit völlig vermissen. Anstatt nun etwas defensiver an die Sache zu gehen und mit Konterangriffen die schnellen und eigentlich torsicheren Offensivkräfte Ruf, Ruf, Greve und Dufner nach vorne zu füttern, vergrub man sich in Zweikämpfe, trieb und verlor wieder die Bälle, hielt nicht mehr die Ordnung ein und vermurkste zusehends das Werk.
Unsicherheiten bei Standards taten ihr Übriges und irgendwann einmal war dann der Bogen überspannt, zumal die Freiburger sich noch mal reinhängten. In der 63. Spielminute war es so weit, Eckstoß der Freiburger, Nachlässigkeit in der SG-Abwehr, ein unbemerkt (?) am langen Eck stehender  Freiburger bringt den Ball wieder ins Getümmel im kleinen Strafraum und da kann ja dann alles passieren. Es passierte auch, aus dem Gewühl heraus bekommt der Freiburger Schepputat den Ball vor die Füße und macht das 1:2.
Das, so kann man sagen, trug nicht zur Verbesserung des Nervenkostüms der Gäste bei.  Wenige Minuten später bricht dann ein Freiburger durch die Abwehrlinien durch, SG-Torhüter Timo Weber glaubt den Ball noch wegschlagen zu können, trifft aber im Strafraum nicht den Ball sondern nur den Gegner, Strafstoß und Ausgleich zum 2:2, Torschütze abermals Lucas Schepputat.
Jetzt war das Spiel für die SG erst mal um und jetzt wollten auch beide Mannschaften noch die drei Punkte mitnehmen. Die SG, weil sie sie schon mal in der Tasche glaubte und sich im Verfolgerduell mit Reute keinen Fehler dieser Art erlauben darf und die Freiburger, weil sie nun einfach dicht davor standen, evtl. doch noch den Heimsieg zu landen. Nun war Grabenkampf angesagt, eine Schlachtordnung war nicht mehr zu erkennen und die SG, aber auch die Gastgeber kamen tatsächlich noch zu Großchancen. Zunächst war wieder mal Tobias Ruf der Hauptdarsteller, der aus aussichtsreichster Position mit seinem Kopfball das Tor nicht traf, dann gab es auf der Gegenseite fast bei jedem Eckstoß tumultartige Szenen weil die Gastgeber alles nach vorne warfen um das Spiel noch umzubiegen. Viel Glück für die SG in dieser Situation dass nichts passierte.
Aber oft wenn die Wellen am höchsten sind, ist die Rettung am nächsten. Und dieses Mal kam sie, wieder mal muss man schon sagen, mit Sven Wachsmann in der 87. Spielminute: Eckball von Spielertrainer Daniel Ruf, genau auf den mitaufgerückten Wachsmann und der steigt hoch und macht das 2:3. Erlösung!
Doch noch war das Schiff nicht im Hafen, denn noch einmal ergab sich eine Riesenmöglichkeit für die Gastgeber, die Timo Weber aber auf der Linie vereitelte und nach einem Konter über den eingewechselten Daniel Blum auf den mitgelaufenen Daniel Ruf hätte es sogar noch 2:4 enden können, aber FFC-Torhüter  Matthias Zäh riskierte noch mal alles und Ruf musste zurück ziehen. Das war gleichzeitig die letzte Szene, es bleib beim alles in allem recht glücklichen 2:3 Sieg gegen eine gute Freiburger Elf. Aber im Namen der Gesundheit der SG-Anhänger muss man sagen: So nervenaufreibend müssen es die Jungs nicht immer machen, es dürfte auch gerne mal wieder etwas entspannender zugehen.

Aufstellung:
Timo Weber, Florian Klausmann (Manuel Burger, 69'), Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill, Patrick Pleuler, Patrick Weber , Michael Dufner Sebastina Klausmann, 61'), Tobias Ruf, Daniel Ruf, Manuel Greve (Daniel Blum, 90')

Tore:
0:1 Tobias Ruf (12')
0:2 Tobias Ruf (45')
1:2 Lucas Schepputat (63')
2:2 Lucas Schepputat (FE, 72')
2:3 Sven Wachsmann (87')

Schiedsrichter: Philipp Büche (Ehrenstetten)

Zuschauer: ca. 50

Bilder vom Spiel >>HIER<<


Siegtor zum 2:3 durch Sven Wachsmann in der 87. Spielminute gegen FC Freiburg II

 


 


Pflichtsieg in einem "lustlosen" Spiel
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  SV Hochdorf I   2:0 (1:0)
Bernhard Disch, 19.03.2012

Wäre das Wetter nicht so kalt, bewölkt und nass gewesen, hätte man beim Heimspiel der SG Prechtal/Oberprechtal gegen den SV Hochdorf von einem typischen Sommerkick sprechen können. Das Match versprach nach einem sehenswerten Lattenknaller von Spielertrainer Daniel Ruf in der 9. Minute erst mal interessant zu werden, obwohl bis dahin weder bei der einen noch bei der anderen Mannschaft so etwas wie preußische Ordnung im Spielaufbau zu erkennen war. Ja gut, man bemühte sich seitens der SG erst einmal, den ca. 100 Zuschauern so etwas wie spannenden Fußball zu bieten, war aber einfach zu lethargisch um diesem Anspruch gerecht zu werden. Und der SV Hochdorf schien ebenfalls entweder zu lustlos oder zu schwach, seinerseits ein Feuerwerk zu entfachen. So plätscherte das Spiel die erste halbe Stunde dahin, ohne dass irgendeine zwingende Aktion zu erkennen war, sieht man einmal von dem bereits erwähnten Schuss ans Queraluminium ab. Dann aber endlich mal eine erwähnenswerte Aktion in der 31. Spielminute, ausgehend von Daniel Ruf selbst, der im Zweikampf an der Torauslinie dem Torhüter der Gäste das Nachsehen gab, den Ball sofort nach innen flankte wo der herbeilaufende Michael Dufner volley das Leder in die Maschen schoss. Damit waren die Platzherren erst mal mit 1:0 in Führung gegangen und hatten ihre erste Pflichtaufgabe erfüllt. Das Tor schien den Kreislauf der Aktiven angeregt zu haben, denn jetzt wurde es etwas lebhafter auf dem gut bespielbaren Grün. Nur eine Minute später taucht Daniel Ruf wieder in Tornähe auf, legt auf für Bruder Tobias Ruf, aber der verzieht, kein Tor.
Wieder eine Minute später versuchte sich dann Dauerläufer Manuel Greve von der rechten Seite, versetzt zwei Gegner und versucht am kurzen Eck einen Heber über Gästetorhüter Martin Saum, scheiterte dann aber doch an diesem technisch hochwertigen Anspruch und trifft nur das Außennetz. Bis auf einen gefährlich scheinenden, dann aber doch abgepfiffenen Eckball brachten es ihrerseits die Gäste aus Freiburg in der ersten Halbzeit auf keine nennenswerten Aktionen vor dem Tor von Timo Weber und so freuten sich die Zuschauer mit dem Halbzeitpfiff erst mal auf eine heiße Wurst oder einen Kaffee.
Die zweite Spielhälfte bot zunächst keine anderen Bilder als die schon dagewesenen. Die Umdrehungszahl des Spiels tuckerte nach wie vor kurz über Leerlauf doch dann, in der 53. Spielminute, folgte ein Tor, quasi aus dem Nichts. Außenverteidiger Simon Disch spielte, beziehungsweise schlug einen hoffnungsschwangeren Ball nach vorne in die Mitte, womöglich in der Absicht irgendwo und/oder irgendwie einen eigenen Mitspieler zu finden und der war dann auch tatsächlich zur Stelle in Gestalt von Torjäger Tobias Ruf. Der wendete, noch während das Leder auf ihn zuflog, kurz den Blick, erkannte den Hochdorfer Torhüter etwas weit vor dem Kasten und lupfte den herein segelnden Ball ohne weiteren Schnörkel aus über 20 Meter Torentfernung volley über den Keeper hinweg zum 2:0 in die Maschen.
Der zweite Treffer war gefallen, nun hatte man nicht mehr das Gefühl, als würde sich an einem 3-Punkte-Gewinn noch was ändern. Dafür hatte der Gegner auch bisher zu wenig getan obwohl die Hochdorfer sich nun in der Folgezeit mehr bemühten und offenbar doch nicht so sang- und klanglos mit einer Niederlage nach Hause fahren wollten. Ihre Angriffe waren nun wesentlich häufiger und auch druckvoller zu sehen und nun wurde SG-Torhüter Timo Weber wesentlich mehr beschäftigt. Und in der 61. Minute wäre es dann doch beinah passiert. Einem Angriff des SV Hochdorf über die linke Seite folgt eine scharfe Flanke nach innen die Timo Weber abwehrt, doch der Ball kommt zu einem freistehenden Hochdorfer der sofort abzieht – der Ball klatscht gegen die Latte und springt wieder ins Feld. Hoppla, plötzlich war Aufregung in der Ruf-Truppe! Dann legten sich die Wellen wieder und das Spiel fand wieder zum alten Trott zurück. Dann doch noch mal eine fast 100%ige Möglichkeit für die SG. 73. Spielminute, wieder mal prescht Greve auf der rechten Seite vor, kommt mit dem Ball nach innen und in eine saugünstige Schussposition. Aber was macht Manuel Greve, Ausgabe 2011/2012? Anstatt selbst zu schießen will er das Richtige noch richtiger machen, legt er nach innen auf den nicht überzeugend positionierten Daniel Ruf, der zwar das Beste daraus macht, sein Schuss wird aber von Gästekeeper Saum glänzend parier. Oha, das wäre Greve früher nicht passiert, da hätte er es schon mal selbst gewagt. Nur Mut Manuel, du darfst auch Tore schießen!
Was passierte sonst noch? Die SG Prechtal/Oberprechtal war es, die sich beinahe noch durch unvorsichtige Rück- und Querpässe selbst in Gefahr brachte, noch eine schöne Einzelaktion von Daniel Ruf in der 86. Minute, bei der er wieder am guten Hochdorfer Schlussmann scheiterte, sonst passierte quasi nichts mehr.
Als Schiedsrichter Michael Emler aus St. Georgen im Schwarzwald die Partie schließlich Abpfiff, war eine Pflichtaufgabe erledigt. Das Spiel hatte niemanden vom Hocker gerissen aber wie sagt man so schön: "All Dag Schnitzel isch au nind!"  Das wichtigste, die Punkte, waren eingefahren und der 2. Tabellenplatz erst mal verteidigt.

Tore:
1:0 Michael Dufner (31')
2:0 Tobias Ruf (53')

Aufstellung:
Timo Weber, Claudius Schultis, Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill (81' Jonas Andris), Patrick Pleuler, Patrick Weber (62' Florian Klausmann), Michael Dufner (70' Jan Wernet), Tobias Ruf, Daniel Ruf, Manuel Greve

Schiedsrichter: Michael Emler, St. Georgen im Schwarzwald

Zuschauer: ca. 100

Bilder zum Spiel >>HIER<<



Das 1:0 war eine Gemeinschaftsproduktion zwischen Daniel Ruf (weißes Trikot, vorne) und Michael Dufner (hinten)


Tabellenführer vergrößert Vorsprung
SG Prechtal/Oberprechtal II  -  SV Hochdorf II  4:1 (2:0)
Bernhard Disch, 19.03.2012

"Ein Sieg muss her!" war die Parole der Reserve der SG Prechtal/Oberprechtal. Nachdem der SV Kappel II bereits am Samstag bei der Eintracht Freiburg über ein Unentschieden nicht hinausgekommen war, war das anstehende Heimspiel gegen die "Zweite" des SV Hochdorf die Gelegenheit, sich etwas vom unmittelbaren Verfolger abzusetzen. Soweit, so gut. Doch war da nicht noch was? Bisher hatte die "Zweite" der SG Prechtal/Oberprechtal von ihren bisher 16 Spielen nur eines verloren. Gegen wen war das noch mal? Ach ja, gegen den SV Hochdorf II, den heutigen Gegner.
Dennoch war man guten Mutes, denn man erinnerte sich an die Umstände, unter denen man gegen die Freiburger in der Vorrunde verloren hatte und an die man sich am liebsten nicht mehr erninner würde. Das war damals kein Ruhmesblatt, an jenem Tag hätte man das Tor auch nicht getroffen wenn es doppelte Ausmaße gehabt hätte, ein durchund durch ungewöhnliches Geschehen. Nun denn, am jetzigen Sonntag sollte es besser laufen und man darf es vorweg nehmen, es lief besser!
Gleich von Beginn an machte man klar, wer hier der Platzhirsch sein wollte. Bereits in der 8. Spielminute resultierte daraus das 1:0. Nach einem Pass von Oschwald kommt der Ball auf links zu Wangler, der flankt nach innen auf Sebastian Klausmann und der musste nur noch den Fuß hinhalten.
Drei Minuten später, also in der 11. Spielminute, bastelt Philipp Wangler zusammen mit David Goldwich eine kurze Ecke, Goldwich spielt wieder zurück auf Wangler und der zieht aus spitzem Winkel ab ins lange Eck, 2:0! So, so! Das ließ sich ja recht gut an. Die SG Prechtal/Oberprechtal bestimmte die Richtung, der SV Hochdorf konterte nur sporadisch, brachte aber nichts Gefährliches zustande. Da hatten die Platzherren schon ganz andere Möglichkeiten: Daniel Blum zum Beispiel, der leider in der 16. Minute eine Hereingabe nicht so richtig traf und das Tor aus aussichtsreichster Position verfehlte. Danach kam der Gegner besser ins Spiel, SG-Schlussmann Maier musste in der Folgezeit einen gefährlichen Eckball abwehren. Dann war die SG wieder dran mit einem Lattentreffer durch Sebastian Klausmann in der 36. Spielminute, es folgte noch eine schöne Parade des Gästetorhüters in der 38. Minute, als er einen Schuss des an diesem Sonntag etwas glücklos wirkenden Ulrich Winterer noch an den Pfosten und ins Aus lenkt, dann war erst mal Ruhe im Pott, bis zum Halbzeitpfiff passierte nichts mehr.
In der zweiten Hälfte sollte es nun nach den Vorstellungen der Gastgeber so weitergehen wie in der ersten. Zunächst hatte wieder die SG in Person von Daniel Blum eine gute Möglichkeit, in der 50. Minute traf er dieses mal der nur das Aluminium. Danach gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, der Gegner wurde, wie man so schön auf badisch sagt, etwas "kecker" und das führte dann auch schließlich in Folge eines unsauber geklärten Eckballs in der 56. Spielminute zum 1:2 Anschlusstreffer, ärgerlich.
Zwar hatte man nicht das Gefühl, dass das Spiel aus den Händen glitt, aber gewonnen war es halt auch noch nicht. Doch so ein Gegentreffer wirft die SG nicht um, diese spielte weiter "ihren Sattel" herunter. Durch einen Kopfballtreffer von Daniel Schill in der 65. Minute war der alte Abstand wieder hergestellt. Noch eine Großchance für Ulrich Winterer in der 77. Minute, als der inzwischen eingewechselte David Müller mit viel Übersicht aufgelegt hatte und Winterer aus guter Schussposition das Tor verfehlte.
Dafür traf dann der Vorlagengeber eine Minute später selbst und erhöhte den Spielstand auf 4:1, einem nun deutlichen 3-Tore-Vorsprung.
Bis der Schlusspfiff ertönte fiel dann allerdings kein Treffer mehr, obwohl es hüben wie drüben noch zu Chancen kam. Aber schließlich trennte man sich mit dem bereits genannten Ergebnis und damit hat die SG Prechtal/Oberprechtal II nun mit 5 Punkten Differenz ein kleines Polster auf den SV Kappel II im Kampf um die Meisterschaft geschaffen. So soll es dann auch weitergehen, bitteschön!

Tore:
1:0 Sebastian Klausmann (8')
2:0 Philipp Wangler (11')
2:1 SV Hochdorf (56')
3:1 Daniel Schill (65')
4:1 David Müller (78')

Bilder zum Spiel >>HIER<<



Das 2:0 für die SG durch Wangler resultierte aus einer kurzen Ecke
 


 


Siegtreffer in allerletzter Sekunde
Spvgg. Buchenbach I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   1:2 (0:1)
Bernhard Disch, 12.03.2012
 
Die Winterpause ist vorbei, es geht in den zweiten Durchgang und mit dem Auswärtsspiel in Buchenbach stand der SG Prechtal/Oberprechtal eine anerkannt harte Nuss bevor. Dennoch reiste man nach dem guten Pokalspiel gegen den Bezirksligisten SV Biengen hoffnungsvoll und mit einigem Selbstvertrauen zu den Gastgebern in der Absicht, alle drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. 
Beide Mannschaften begannen mit viel Elan, die ersten Möglichkeiten hatte die SG. Zunächst in der 5. Spielminute durch Michael Dufner, der es dann aber nicht mehr schaffte, den herausstürzenden Torhüter zu umspielen, kurz darauf warf Manuel Greve seinen Hut in den Ring, verpasste mit einem satten Rechtsschuss nur knapp das Buchenbacher Gehäuse. Die Gastgeber ließ das zunächst unbeeindruckt, sie bedrängten ihrerseits das SG-Tor und verlangten der Abwehr um Sven Wachsmann herum einiges ab. Dann war die Gastgebermannschaft wieder im Glück, als ein strammer Schuss von Greve gegen den langen Pfosten krachte und wieder ins Feld zurück sprang. Gleich darauf verpasste Spielertrainer Daniel Ruf nur knapp das Gehäuse, die SG Prechtal/Oberprechtal war in dieser Phase das gefährlichere Team mit den besseren Möglichkeiten. Schließlich klappte es dann in der 27. Spielminute: als sich Daniel Ruf an der Eckfahne mit seinem hartnäckigen Sonderbewacher abmühte, stibitzte Michael Dufner als lachender Dritter das Leder, brachte es nach innen, der Ball kam kurz vor der Strafraumlinie zu Patrick Pleuler und der zog ab, jagte den Ball unhaltbar für Spvgg.-Torhüter Stefan Steinhart in die Maschen, es stand 0:1, zu diesem Zeitpunkt aufgrund der besseren Chancen durchaus verdient.
Buchenbach antwortete in der 36. Minute mit einem strammen Schuss von halblinks, dem SG-Torhüter Timo Weber nur hinterher sehen konnte. Glücklicherweise streifte der Schuss nur den langen Pfosten und ging ins Aus. Danach flaute der Angriffsschwung der SG Prechtal/Oberprechtal etwas ab. Zwar gab es immer wieder schöne Kombinationen bis vor das Tor der Gastgeber, es sprang aber nichts Zwingendes dabei heraus. Dafür wurde das Spiel insgesamt etwas ruppiger und dann waren es in der 40. Spielminute die Buchenbacher, die eine Riesenmöglichkeit ausließen, aus kurzer Entfernung das Tor verfehlten.
Zwischendurch belebte der Schiedsrichter etwas die Partie mit gewichtigen Entscheidungen: Gelb für Daniel Ruf, der vergessen hatte, seine Uhr abzulegen und "Inhaftierung"  für Linienrichter Charly Schill. Der hatte protestiert, weil seine Flaggensignale an der Linie vom Unparteiischen ignoriert wurde, worauf dieser ihm das Amt entzog und ihn hinter die Platzumzäunung in die Verbannung schickte. Und schließlich erkämpfte sich die SG in der 45. Minute noch einen Eckball und als alle Spieler in Position standen und Daniel Ruf zum Eckstoß anlief, blies der Schiri plötzlich zur Halbzeitpause. Merkwürdig und kurios, aber nicht regelwidrig, immerhin.
Dann kam die 2. Halbzeit die recht nervös begann. Die SG Prechtal/Oberprechtal spielte weiter nach vorne, wollte unbedingt das 2. Tor erzielen. Doch was man auch versuchte, wie man auch schoss, immer war entweder ein Bein, ein Fuß, ein Kopf dazwischen oder es wurde zu überhastet agiert. 
Die SG beschoss so ziemlich jeden Quadratzentimeter rund um das Buchenbacher Tor doch ein Treffer wollte einfach nicht gelingen: 55. Minute, die Buchenbacher Abwehr klärt auf der Linie, 65. Minute ein Superangriff über Daniel Ruf auf Manuel Greve und Glanztat des gegnerischen Torhüters. Auch die Spvgg. gab nicht auf, versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen, blieben aber im Abschluss zu harmlos. In der 82. Spielminute hatte der mittlerweile eingewechselte Jan Wernet den Siegtreffer auf dem bunten Schlappen, agierte aber viel zu überhastet, wieder nichts. Und dann schlug wieder unbarmherzig ein altes Fußballgesetzt zu welches da lautet: wenn die deine vielen Chancen nicht nutzt, dann nutzt sie der Gegner. So kam's: 84. Spielminute, ein schneller Konter, eine kurzfristig indisponierte Abwehr und ein fulminanter Sonntagsschuss der Buchenbacher, der genau im Winkel saß und plötzlich schien all die Mühe der SG Prechtal/Oberprechtal umsonst. Doch die Mannschaft zeigte große Moral, kämpfte verbissen weiter und wollte unbedingt gewinnen. Dieses Unterfangen gelang schließlich in der allerletzten Spielsekunde der Nachspielzeit: noch ein letzter Freistoß aus dem Halbfeld vor dem Buchenbacher Tor, Daniel Ruf bringt den Ball gefühlvoll in den Strafraum, der findet den Kopf von Tobias Ruf und wird von diesem unhaltbar zum Siegtreffer von 1:2 für die SG Prechtal/Oberprechtal verlängert. Quasi ein "Lucky Punch mit dem Schlussgong", denn Schiedsrichter Markus Bienek aus Höchenschwand ließ nicht mal mehr anspielen. In den Torjubel der Prechtäler hinein folgte der Schlusspfiff.
Es war ein gewaltiges Stück Arbeit und es war knapp und spannend. Aber man muss der Mannschaft eine unglaublich hohe Moral, großen Kampfeswillen und viel Leidenschaft zugestehen. Sie hat sich diese drei Punkte redlich verdient. Schade für die Buchenbacher, die aufopferungsvoll gekämpft hatten und denen in der letzten Sekunde die Wurst von Teller genommen wurde. Jetzt darf man sich auf das nächste Spiel zuhause gegen den SV Hochorf freuen. 
 
Tore:
0:1 Patrick Pleuler (27')
1:1 Benjamin Faller (84')
1:2 Tobias Ruf (92')
 
Aufstellung:
Timo Weber, Claudius Schultis, Simon Disch (Florian Klausmann 57'), Sven Wachsmann, David Schill (Jan Wernet 79'), Patrick Pleuler, Patrick Weber, Michael Dufner (Jonas Andris 74'), Tobias Ruf, Daniel Ruf, Manuel Greve
 
Zuschauer: ca. 90

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So manche Möglichkeit wurde gegen die Spvgg ausgelassen ....
 
Ach ja, da war ja noch was ...



 

Klarer Sieg nach stotterigem Beginn
Spvgg. Buchenbach II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II   1:4 (0:0)
Bernhard Disch, 12.03.2012
 
Mit dem ersten Gegner, der Spvgg. Buchenbach II traf die "Zweite" der SG auf einen ernstzunehmenden Gegner gegen den man besonders auswärts eigentlich immer Schwierigkeiten hatte. Und so begann das Spiel offen, keine Mannschaft konnte sich eine Überlegenheit herausspielen, Torschüsse und gute Einschussmöglichkeiten waren selten und das Spiel holperte hauptsächlich im Mittelfeld so vor sich hin. Dazu kaltes und diesiges Wetter, so dass weit und breit erst mal nichts war, was dem Zuschauer das Herz ein wenig erwärmen konnte. Nur hie und da ein etwas heftigeres Foulspiel und ein Freistoß von Felix Martin in der 41. Minute, sonst aber gab es in der gesamten ersten Spielhälfte vielleicht noch ein Freistoß von Felix Martin in der 41. Minute, sonst war da nichts, was einen dazu bewegen konnte, die Hände aus der Tasche zunehmen. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel.
Die erste gute Aktion ging von Dominik Oschwald aus, der vier Minuten nach Wiederanpfiff allein auf den Torhüter zulief, alles richtig machte, den Ball am Keeper vorbeischlenzte aber leider das Gehäuse um Zentimeter verfehlte. Immerhin ein erster Aufreger. Besser klappte es in der 53. Minute, da legte Philipp Wangler von außen auf den jetzt endlich hellwachen Ulrich Winterer vor und der nutzt die Chance zum 0:1 Führungstreffer. Von nun an bestimmte die SG die Partie und mit der Einwechslung von Torjäger David Müller stieg der Druck noch an. 65. Minute, Müller bekommt den Ball, steht allein vor dem Torhüter, verlädt diesen sogar noch und – patzt. Knapp vorbei. Besser klappte es dann wieder in der 75. Minute nach einem schnellen konter tief aus der Abwehr, ausgehend vom guten Felix Martin, der den Ball zu Ulli Winterer bringt. Der lässt dem Gästetorhüter keine Chance und macht seinen zweiten Treffer zum 0:2, die Sache lief jetzt rund – dachte man. Denkste, den nächsten Treffer markierten die Gastgeber: unaufmerksame Abwehr ein Gegner steht alleine und netzt ein, nur noch 1:2. Aber der Anschlusstreffer brachte die SG Prechtal/Oberprechtal nicht aus dem Gleichgewicht. Wieder war es Ulrich Winterer in der 80. Minute. Es schien, als hätte er tags zuvor einen Superkraftstoff getankt, so stürmte er los, ließ sich auch durch einen "Trikotzieher" nicht aufhalten und legte David Müller uneigennützig auf, der macht sein  23. Saisontreffer, es stand 1:3 und die SG hatte nun Chancen fast im Minutentakt. Eine davon wurde noch mal genutzt, wieder war der Torschütze Ulrich Winterer, der nach einer schönen Ballstafette das Leder genau vor die Füße bekommt und trocken den Ball unter die Latte hämmert, 1:4 Endstand, Deckel drauf. Fazit: nach einer langweiligen ersten Halbzeit legte sich die Häringer-Elf tüchtig ins Zeug und beendete das Spiel klar und deutlich und verdient als Sieger. 
 
Tore:
0:1 Ulrich Winterer (53')
0:2 Ulrich Winterer (75')
1:2 Spvgg. Buchenbach (?')
1:3 David Müller (80')
1:4 Ulrich Winterer (85')
 
Bilder vom Spiel >>HIER<<


Ulrich Winterer, hier beim 0:2, gelang gegen Buchenbach ein Hattrick
 

Halbfinale erreicht
SG Prechtal/Oberprechtal  -  SV Biengen    4:2 (1:1)
Bernhard Disch, 05.03.2012

 

In einem spannenden Spiel erreichte die SG Prechtal/Oberprechtal am Sonntagnachmittag gegen den Bezirksligisten SV Biengen mit einem 4:2 Heimsieg das Halbfinale des Doppelpaß-Bezirkspokals.
Die Partie begann vor großer Zuschauerkulisse mit recht ansehnlichem Fußball der Platzherren. Bereits nach zwei Spielminuten hatte Michael Dufner auf der linken Außenbahn die Möglichkeit, die Platzherren in Führung zu bringen, schoß aber etwas zu überhastet und verfehlte knapp.
Auch in den nachfolgenden Spielminuten dominierte die SG das Spiel, kam zu weiteren Möglichkeiten, die jedoch nicht genutzt werden konnten.
Nach etwa einer Viertelstunde hatten sich dann die Gäste besser auf die unterklassige Heimelf eingestellt und kamen besser ins Spiel.
Zunächst waren es allerdings erst einmal wieder die Gastgeber, die durch Manuel Greve in der 18. Spielminute nach einem herrlichen Spielzug zu einer Möglichkeit kamen, die allerdings wieder nicht genutzt wurde.
Dann drehte sich erst einmal der Spieß und in der 21. Minute mußte Torhüter Timo Weber gleich zweimal hintereinander hellwach sein, um einen Treffer der Biengener zu verhindern.
Doch vier Minuten später war er machtlos, als die Angreifer der Gäste die Prechtäler Abwehr locker auskombinierten und aus kürzester Entfernung das 0:1 für den SV Biengen fiel.
So kommt es eben oft. Die eigenen Chancen werden nicht genutzt und dann kommt der Gegner mal vor die Kiste und schon ist's passiert.
Doch die SG Prechtal/Oberprechtal, die witterungsbedingt in den Wochen zuvor eine sehr defizitäre Vorbereitung hatte, bäumte sich auf: 32. Spielminute, Spielertrainer Daniel Ruf, der immer noch mit den Folgen einer Erkältung zu kämpfen hatte, flankte von links herein und gleich zwei Mitspieler verpassen aus aussichtsreicher Position.
Dann kam die 36. Spielminute. Patrick Pleuler nähert sich mit Ball dem gegnerischen Strafraum, wird nicht konsequent angegriffen und da faßt er sich ein Herz und hämmert den Ball zum 1:1 aus knapp 16 Metern Entfernung in den langen Torwinkel. Dies war gleichzeitig der Pausenstand und bis dahin hatten die Zuschauer eine ansprechende und spannende Partie gesehen.
Sofort nach dem Seitenwechsel übernahm dann die SG wieder das Ruder. Eine Minute nach Anpfiff erlief Manuel greve, an diesem Tag wieder mal einer der auffälligsten Spieler der SG, einen langen, von Daniel ruf über die rechte Abwehrseite gelupften Ball, flankt von der Grundlinie, quasi auf der letzten Rille den Ball nach innen, maßgerecht aufs Haupt von Torjäger Tobias Ruf, und der köpft ein zur 2:1 Führung für die SG Prechtal/Oberprechtal.
10 Minuten später dann eine ähnliche Situation, wieder flankt greve von rechts, wieder steht Tobias Ruf genau richtig, wird jedoch vom Gegner zu Boden gedrückt was von hervorragend leitenden Schiedsrichtergespann sofort als strafstoßwürdiges Vergehen erkannt wird. Den folgenden Elfmeter verwandelt Daniel Ruf sicher zu 3:1 und mancher meinte nun, das wäre es gewesen.
Pustekuchen, die Gäste gaben nicht auf. In der 64. Minute schlugen die Biegener wieder zurück, spielten gekonnte die gesamte Abwehr aus und verkürzten erneut auf 3:2.
Im weiteren Verlauf bliebt die Spannung erhalten und Biengen drängte massiv auf den Ausgleich.  Die Platzherren wurden nun zwar etwas mehr in die Defensive gedrängt, dies bot aber gleichzeitig die Möglichkeit für schnelle Konter. Und schließlich, in der 86. Minute passierte genau das, auf das man gehofft hatte: ein Biengener Abwehrspieler versuchte sich im Dribbling gegen Daniel Ruf, unterlag (logisch), und Ruf stürmte mit seiner Beute auf das gegnerische Tor los, legte dann jedoch auf den mitgelaufenen Wernet ab und dieser mußte nur  noch einschieben zum Siegtreffer von 4:2.
Damit war die Ruf-Elf am  Ziel angekommen und hatte die Halbfinal-Teilnahme in der Tasche.
Dank einer geschlossenen und durchaus überzeugenden Mannschaftsleistung hatte die Truppe um Daniel Ruf wieder einmal einen klassenhöheren Gegner aus dem Rennen geworfen und darf sich nun auf das Halbfinale am 04. od. 05. April freuen. Als Gegner wurde interessanterweise der  aktuelle Tabellennachbar in der Kreisliga A, der SC Reute ausgelost.

Tore:
0:1 Ewald Beskid, 25'
1:1 Patrick Pleuler, 36'
2:1 Tobias Ruf, 46'
3:1 Daniel Ruf (FE), 65'
3:2 Frank Koczur, 64'
4:2 Jan Wernet, 86'

SR: Michael Walther
Ass:Dominik Böcherer/Christian Schweizer

Bilder vom Spiel >>HIER<<



Starke Leistung auch von Patrick Pleuler (weißes Trikot), er schoss den 1:1 Ausgleich für die SG Prechtal/Oberprechtal
 

 


 

Vorbereitungsspiel
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  Spfr. Winden I   2:5

Bernhard Disch, 11.02.2012

Das Vorbereitungsspiel gegen die Sportfreunde Winden wurde bei strahlendem Sonnenschein, aber bei eisigen Temperaturen in Denzlingen auf Kunstrasen ausgetragen.
Zwar ging die SG schon recht früh, in der 3. Minute,  durch Wernet nach schöner Vorarbeit von Tobias Ruf mit 1:0 in Führung, man muss dieses Tatsache aber auf das späte Erwachen der Windener zurückführen, denn für den Rest der Partie waren sie die tonangebende Mannschaft. Bereits bekannte Mängel in der Abwehr führten in der 16. Minute zum Ausg
leich und nachdem die SG, ebenfalls bekannt, mit einigen weitern Torchancen recht fahrlässig umging, ging Winden ab der 21. Minute mit 2:1 in Führung, machte in der 39. Minute das 1:3 und kam in Folge nur noch einmal in Bedrängnis, als Daniel Ruf in der 40. Minute den Ball unbedrängt in die Maschen drosch, als die halbe Windener Abwehr gerade damit beschäftigt war, beim Schiedsrichter eine vorausgegangeen Aktion zu reklamieren. In der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel. Trainer Ruf experimentierte in diesem Trainingsspiel auf einigen Positionen, Winden spielte den klareren Fussball und nutzte die hie und da auftretenden Abstimmungsdifferenzen der SG aus. So stand es schließlich beim Schlusspfiff 2:5. Freilich: überbewerten darf man eine solche Partie nie, schließlich waren die gewonnenen Erkenntnisse weit wichtiger als das Ergebnis.



Das Vorbereitungsspiel SG Prechtal/Oberprechtal I - Spfr. Winden I endete 2:5 (2:3)

 

 


 

Früher Rückstand nicht mehr auszugleichen
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  SF Eintracht Freiburg I   2:3 (0:3)
Bernhard Disch, 04.12.2011

Viel vorgenommen hatte sich die SG Prechtal/Oberprechtal I gegen den Spitzenreiter und Topfavoriten der Kreisliga A Staffel 2, die Sportfreunde Eintracht Freiburg. Mit 'viel' ist damit ein Sieg gemeint in diesem so wichtigen Spiel, welches zum Jahresabschluss unter widrigsten Bedingungen in Prechtal ausgetragen wurde.
Ein kalter Regen, angetrieben von heftigem Wind begleitete nahezu die gesamte Partie, dazu war der Rasen recht tief und rutschig. Trotzdem waren fast 200 Zuschauer gekommen, diese Begegnung mit zu verfolgen. Dem schlechten Wetter folgte dann auch noch ein äußerst schlechter Auftakt der Platzherren, denn bereits nach 8 Minuten klingelte es zum ersten mal im Tor von SG-Torhüter Timo Weber. Was war passiert? Florian Klausmann hatte im Mittelfeld einen Ball verloren, der Konter lief blitzschnell über 3-4 Stationen und schon stand es 0:1, für die Freiburger ein Auftakt nach Maß, für die SG hätte es nicht schlechter kommen können. Oder doch? Sehr wohl, denn in der 11. Spielminute versenkte der gleiche Torschütze der Freiburger, der bereits das erste Tor erzielte einen Eckstoß von rechts direkt im langen Winkel, ein Tor, welches man auch nicht alle Tage sieht und welches normalerweise auch nicht passieren darf.
Das war erst mal recht schwere Kost, die da die Gastgeber zu verdauen hatten. Die SG antwortete mit wütenden Angriffen, drückten die Gäste in ihre Hälfte zurück. Einige Möglichkeiten taten sich auf, führten aber nicht zu einem Tor. So etwa in der 23. Minuten nach einem Eckball für die SG, als zunächst ein guter Kopfball gerade noch so abgewehrt wurde und beim Nachschuss von Michael Dufner der Freiburger Schlussmann gerade noch die Beine zusammen bekam, sonst wäre es ein Tunneltor geworden. 30. Minuten, ein Kopfball Sven Wachsmann streicht knapp über die Querlatte, viel mehr gab es dann aber auch nicht.
Die Freiburger verlegten sich auf Konter und die hatten es wahrlich in sich. Und dabei konnten sie sich zu allem Übel auch noch auf individuelle Fehler der SG verlassen: 32. Minuten, Fehler Claudius Schultis, weg war der Ball und sofort folgte ein Schuss von halbrechts, welcher über Timo Weber hinweg genau im Winkel einschlug -  0:3 Rückstand nach einer knappen halben Stunde Spielzeit, eine Katastrophe.
Die Freiburger waren in nahezu allen Belangen überlegen. Sie boten schnelles, direktes und sicheres Passspiel, auch auf engstem Raum, blitzschnelle Angriffe über außen oder auch mal durch die Mitte, aufbauend auf einem durchdachten Spiel aus der Abwehr.
Die SG hingegen operierten entweder mit langen Bälle aus der Abwehr in den Wind oder irgendwie irgendwo in die Mitte geschoben, wo dann meist der Leder viel zu lange gehalten oder durch den Morast getrieben wurde, auch weil sich dem Ballführenden zu wenig Anspielstationen boten. Dann ein Ausrutscher, ein mehr aus der Not geborenes Fehlpass Zuspiel und schon lief man wieder hinterher. Das Spiel der SG war einfach zu ideenlos und zu durchsichtig, zu viele Spieler scheinen nicht so recht zu wissen, wie sie sich ohne Ball verhalten sollen oder wie sie sich anbieten sollen. So stehen sie dann da und warten, bis das Spielgerät wieder mal bei ihnen landet.
So zog sich die erste Halbzeit hin, ohne dass die SG Prechtal/Oberprechtal den Rückstand verkürzen konnte.
Die zweite Hälfte war dann besser. Jetzt sah man deutlich, dass die Gastgeber sich noch nicht geschlagen gaben, mehr Einsatz war angesagt und war auch zu erkennen. Allen voran Manuel Greve, der sich mit allem was er hatte ins Zeug legte und was dann auch schließlich zum 1.3 Anschlusstreffer in der 52. Minute führte. Da tankte er sich (von "Tank" = Panzer!) auf rechts durch, flankte flach nach innen genau auf den mitgelaufenen Daniel Ruf, der den Ball nur einzuschießen brauchte. Freiburg geriet nun immer mehr unter Druck, verlor aber nie die Linie und verteidigte geschickt. Und nach wie vor waren die Konter brandgefährlich, in der 59. Minuten musste Florian Klausmann auf der Linie klären. Dann war die SG wieder dran: 65. Minuten ein schöner Pass auf Tobias ruf, aber der bekommt den Ball nicht mehr über den herausstürmenden Torhüter gelupft, Chance vertan. 70. Minuten, Tobis Ruf arbeitet sich schön rechts durch, pass nach innen, gleich zwei Prechtäler verpassen knapp, Glück für Freiburg. 76. Minute, Greve mit einem satten Linkschuss, der Freiburger Schlussmann klärt zur Ecke. Jetzt war fast nur noch die SG Prechtal/Oberprechtal im Angriff. 80. Minute, der eingewechselte Jan Wernet legt vor auf Tobias Ruf und dieses mal klappt es, Ruf spitzelt den Ball dem Torhüter durch die Bein, 2:3 und noch 10 Minuten zu spielen. Die SG Prechtal/Oberprechtal allerdings mittlerweile nur noch mit 10 Mann, David Schill musste nach einer gelbroten Karte das Feld verlassen.
Doch trotz personeller Schwächung hatte die SG in den Schlussminuten immer noch Möglichkeiten zum Ausgleich. Aber es reichte dann doch nicht mehr, einen letzter Freistoß in der Schlussminuten, getreten von Sebastian Klausmann, lenkt der sehr gute Freiburger Torhüter Marco Knoll noch mal über die Querlatte und das war es dann gewesen.
Freiburg entführt letztendlich verdient alle Punkte aus dem Elztal und hat nun einen bequemen Vorsprung auf die engsten Verfolger  Reute und Prechtal/Oberprechtal.
Nun ist erst mal Winterpause angesagt, dem Trainerstab steht dann aber für die restlichen Spiele der Rückrunde noch viel Arbeit ins Haus, vor allem im taktischen Bereich gibt es noch viel zu tun.

Bilder vom Spiel >>HIER<<

Tore:
0:1 Jakob Albers (8')
0:2 Jakob Albers (11')
0:3 Hannes Göde (33')
1:3 Daniel Ruf (52')
2:3 Tobias Ruf (81')

Mannschaftsaufstellung:
Timo Weber, Claudius Schultis, Florian Klausmann, Sven Wachsmann, Sebastian Klausmann, Patrick Pleuler, David Schill, Manuel Greve, Tobias Ruf, Daniel Ruf, Michael Dufner



Die SG Prechtal/Oberprechtal konnte in der 1. Hälfte keinen Treffer erzielen

 

 


 

Rückstand wett gemacht und dann gewonnen
SG Prechtal/Oberprechtal II  -  SF Eintracht Freiburg II   2:4 (1:1)
Bernhard Disch, 04.12.2011

Mit im Gegensatz zum letzten Spiel in March veränderter Aufstellung ging die Reserve der SG Prechtal/Oberprechtal ihre Begegnung gegen die Reserve der SF Eintracht Freiburg an. Von Beginn an spielten David Müller in der Sturmspitze, sowie das Brüderpaar Jonas und Samuel Andris in der Abwehr, bzw. im Mittelfeld.
Und Samuel Andris war es auch, dem der erste Treffer in dieser "Sauwetter"-Partie gelang, als der Freiburger Torhüter an der Strafraumgrenze eine Ball mit den Füßen abwehrte und dieser direkt dem genannten SG-Spieler vor die Füße rollte. Der versuchte es mal aus 30 Metern und schoss direkt aufs verwaiste gegnerische Tor und schon stand es 1:0.
Freiburg, die spielerisch etwas bessere  Mannschaft, war nicht geschockt, spielte ihr Spiel weiter. Die nächste Chance hatten aber wieder die Platzherren: 20. Minute, Müller legt am 16er zurück auf Samuel Andris, der schiebt den Ball weiter auf Bruder Jonas aber der verfehlt knapp das Tor. Schade, das war ein sehenswerter Spielzug gewesen, die SG drehte nach dem Tor so richtig auf.
Dann ein Bruch im Spiel nach dem Gegentreffer der Gäste in der 26. Spielminute, als nach einem Freistoß der Freiburger der noch abgelenkte Ball im Netz der SG Prechtal/Oberprechtal zappelte. Von da an "plätscherte" das Spiel – in Anlehnung an das Regenwetter – dahin. Vieles was zustande kam oder auch nicht, war dem bloßen Zufall zu verdanken. Das einzig bemerkenswerte war bis dahin vielleicht noch eine Flut von gelben Karten, was aber beim Unparteiischen Lothar Bräuer nicht verwundert, der schon mal schnell zum gelben Karton greift. Bei solch äußeren Bedingungen vielleicht auch ein probates Mittel, damit die Protagonisten etwas vorsichtiger zu Werke gehen.
Die zweite Spielhälfte begann dann mit einer weniger erfreulichen Aktion, als Torwart Andreas Maier ein fast schon gesicherter Flugball noch mal fallen ließ und bis auf ein Freiburger Stürmer sich um den freien ball niemand kümmerte. Der Gästespieler schaltete am schnellsten und plötzlich lag die SG mit 1.2 im Rückstand.
Und aus sonst war das spielerische Niveau in der 2. Hälfte nicht gerade ein Zuckerguss, dafür waren einfach die Bedingungen zu schlecht. Die Bälle flogen hin und her, groß zaubern konnte keiner bei diesem rasen, auf dem teilweise das Wasserstehen blieb und so passierte bis zu 78. Minute nicht Erwähnenswertes, dann aber gab es einen Freistoß für die Einheimischen, der direkt auf Frank Weber kam und der stellte mit seinem Tor den Ausgleich zum 2:2 her. Ab der 81. Minute dann Freiburg nur noch mit 9 Feldspielern, der Gästekapitän sah seine 2. Gelbe Karte, sprich Gelbrot, und verabschiedete sich. Die SG setzte nach: 83. Spielminute, Eckball für SG Prechtal/Oberprechtal, Felix Martin ist mit dem Kopf da und es steht  3:2. Jetzt ließen sich die Hausherren die Butte nicht mehr vom Brot nehmen. David Müller machte mit seinem 22. Saisontreffer zum 4:2 schließlich alles klar. Die SG hatte in der 2. Hälfte das besser Stehvermögen gezeigt und sich auch nach dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. Zwar waren die Gäste über weite Strecken spielerisch fast besser, das hatte aber am Schluss gegen den Kampfgeist und Siegeswillen der Elztäler nicht gereicht. Die "Zweite" gewann verdient mit 2 Toren Unterschied und hat sich nun ebenfalls ihre Winterpause verdient.


Bilder vom Spiel >>HIER<<

Tore:
1:0 Samule Andris (17')
1:1 SF Eintracht Freiburg (26')
1:2 SF Eintracht Freiburg (?)
2:2 Frank Weber (78')
3:2 Felix Martin (83')
4:2 David Müller (87')



Wer will die Kirsche? Schmieriges und schwieriges Geläuf bei der Begegnung SG Prechtal/Oberprechtal II - SF Eintracht Freiburg II

 

 


 

Erste Rückrundenbegegnung gerade mal so gewonnen
SC March I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I   1:2  (0:1)
Bernhard Disch, 27.11.2011

Zum Start der Rückrunde musste die SG Prechtal/Oberprechtal nach Neuershausen anreisen, Gegner war der SC March, den man in der Vorrunde deutlich schlagen konnte. Trainer Ruf hatte die Mannschaft darauf eingestellt, dass es dieses Mal nicht mehr so einfach werden sollte und dass von Anfang an die Sache konzentriert angegangen werden muss. Die äußeren Bedingungen waren gut, großer, gut bespielbarer Platz, schönes, aber lausig kaltes Wetter und eine ansehnlich Zahl mitgereister Fans bildeten den Rahmen einer, man darf es vorweg nehmen, nicht sonderlich hochklassigen Leistung der Gästeelf aus Prechtal und Oberprechtal.
Die erste Viertelstunde tat sich nicht viel, es gab keine Mannschaft die deutlich das Spiel bestimmte. Zwar mühte sich die SG etwas deutlicher im Angriff ab, aber die Abwehr des SC March stand gut, arbeitete hoch konzentriert und ließ keine echten Torchancen zu. Auf der Gegenseite bot sich ein ähnliches Bild. March konnte sich gegen die gut stehende Abwehr der SG ebenfalls nichts Zählbares erarbeiten und so lief das Spiel dahin bis in der 35. Spielminute Tobias Ruf zum ersten mal einen ersthaften Schuss auf das Marcher Tor abfeuern konnte, allerdings zu ungenau, um für die Gastgeber Schaden anzurichten. Doch nun wurde es etwas lebhafter. Manuel Greve versuchte sich in der 39. Minute mit einem Gewaltschuss aus über 20 Meter und zwang den Marcher Schlussmann erstmalig zu einer Parade und nur eine Minute später musste ein Marcher Abwehrspieler einen Kopfball von Sven Wachsmann auf der Linie klären. In der 41. Minute war es dann endlich soweit: Daniel Ruf flankte von der linken Grundlinie scharf nach innen, der noch abgelenkte ball fiel vor die Füße von Tobias Ruf und der ließ die Gelegenheit nicht verstreichen und schoss zum 0:1 Halbzeitstand ein.
Nach der Halbzeitpause versuchte die SG Prechtal/Oberprechtal weiter, den Druck zu erhöhen, doch der SC March wackelte nicht. Allerdings machten es ihnen die Gäste auch nicht sonderlich schwer, denn die Angriffe waren einfach zu ideenlos, auch zu drucklos weil sehr oft der Ball nicht aus den Füßen gespielt wurde und dann waren es einfach zu viele Hunde die den Hasen jagten und der Ball war wieder verloren.
Und March hatte sich noch lange nicht aufgegeben, zurecht, denn es stand nur 0:1 und die Platzherren merkten, dass es durchaus auch etwas zu gewinnen gab. So kam es dann auch plötzlich zum 1:1, als ein Marcher Angreifer auf der linken Seite zum flanken kam und der Ball einen Mitspieler am gegenüber liegenden 5-Meter-Eck fand. Dieser köpfte, traf den Pfosten, von wo der Ball am irritierten SG-Torhüter Timo Weber vorbei ins Tor polterte. Da war es passiert, Ausgleich.
Vom anschließenden Anspiel weg ergab sich für die SG Prechtal/Oberprechtal erneut eine gute Chance, wieder musste ein Marcher Abwehrspieler auf der Linie klären. Nun wurde das Spiel interessanter, denn jetzt spielten beide Teams auf Sieg. In der 74. Minute war dann March wieder dran, nur eine sehr gute Parade von Timo Weber verhinderte einen Rückstand der SG. Kurze Zeit später vor dem Marcher Tor: wieder verhindert ein Marcher auf der Linie die erneute Führung der SG Prechtal/Oberprechtal, aber nicht sehr lange, denn bei einem nachfolgenden Eckball bekam die Marcher Abwehr den Ball nicht aus dem Fünfmeterraum und wieder war Tobias Ruf da und machte sein zweites Tor, 1:2, die SG führte erneut. Aber das Spiel war noch nicht endgültig gelaufen, noch einmal musste sich Timo Weber in der 81. Minute mächtig strecken um einen Ball über die Latte zu lenken aber dann war es schließlich vorbei. Alles in allem war der Sieg nicht ganz unverdient, auch wenn es mit ein wenig Glück für die Marcher hätte besser laufen können. Aber die SG hatte die besseren Chancen, March musste 3 mal auf der Linie klären und so gesehen geht der Schlussstand in Ordnung. Aber eines ist ganz klar: in der kommenden Begegnung gegen die Sportfreunde aus Freiburg muss jeder noch mal eine Schippe drauf packen, sonst wird das nichts.

Tore:
0:1 Tobias Ruf (41')
1:1 SC March (64')
1:2 Tobias Ruf (77')

Zuschauer: ca. 80
Schiesrichter: Anton Dägele

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Die SG Prechtal/Oberprechtal hatte mit dem SC March viel Mühe.

 


Mageres und glückliches Unentschieden der "Zweiten"
SC March II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II  1:1  (0:0)
Bernhard Disch, 27.11.2011

Mit der Reserve des SC March traf die II. Mannschaft der SG Prechtal/Oberprechtal auf einen Gegner aus dem Tabellen-Mittelfeld. Das Vorrundenspiel hatte man dereinst in Oberprechtal noch klar mit 5:0 gewonnen, aber das war Schnee von gestern und der SC March hatte sich mit Sicherheit vorgenommen, diese Scharte auszuwetzen und in ihrem Heimspiel als Sieger vom Platz zu gehen. Urlaubs- und verletzungsbedingt konnte die Häringer-Truppe nicht mit dem gesamten Kader auflaufen, sie wurde ergänzt durch Ferdinand Wisser und Stefan Burger aus der "Dritten", welche sich beide bei ihrem späteren Einsatz nahtlos ins Team einfügten.
Die SG Prechtal/Oberprechtal kam etwas besser aus den Startlöchern als die Gastgeber, freilich ohne sich dabei irgendwelche klaren Torchancen zu erspielen. Die hatten nämlich die Gastgeber, die erste bereits nach 7. Spielminuten, als SG-Schlussmann Andreas Maier erst mit dem Fuß noch klärte und dann den Nachschuss sicherhalten konnte.
Vier Minuten später abermals eine gute Möglichkeit für den SC March, Maier lenkt den Ball mit einer Hand gerade noch so über den Querbalken. Kurze Zeit später der nächste Marcher Angriff, diesmal klärt gerade noch Felix Martin per Kopf über die Latte. Eine Viertelstunde war gespielt, da eröffnete sich March erneut eine Großchance, aber gleich zwei Stürmer verpassen.  Nein, das sah nicht sonderlich gut aus für die SG, die Platzherren bestimmten hier klar das Geschehen, hätten schon längst in Führung sein könnten. Vorne erarbeiteten sie sich Chance um Chance, hinten standen sie konzentriert und bombenfest, ließen nichts zu.
Es dauerte eine halbe Stunde, bis sich endlich mal seitens der SG eine gute Chance auftat und da hatten die Gastgeber Glück, dass nach einem Eckball für die Gäste der Ball nicht ins Netzt traf, sondern ein Marcher Abwehrspieler auf der Linie angeköpft wurde und er somit fast schon unabsichtlich einen Treffer verhinderte.
33. Spielminute: wieder muss Andreas Maier sich strecken, kann aber den Ball nicht festhalten und großes Glück für die SG, dass ein Marcher Stürmer hier volle Kanne über den abgewehrten Ball schlägt. Noch ein paar Minuten bis zur Halbzeit waren zu spielen, da war es dieses mal David Müller, der nach einem Eckball für March auf der Linie klären musste. Die SG Prechtal/Oberprechtal spielte viel zu lahm und drucklos, schaffte es nicht, das Marcher Tor in Gefahr zu bringen. Im Gegenteil: es war einfach nur Glück, dass die Mannschaft zur Halbzeit nicht deutlich im Rückstand lag.
Auch in der 2. Hälfte gelang es der SG nicht, den Hebel umzulegen. Nach wie vor blieb March die gefährlichere Mannschaft. 66. Spielminute: Maier klärt einen satten Schuss aus spitzem Winkel zur Ecke. In der gleichen Minute eröffnet sich auf der Gegenseite für Philipp Wangler  eine Riesenmöglichkeit, aber er vergibt, nur wenige Meter vor dem Tor. Und dann passiert das, was so oft im Fußball passiert: eine Mannschaft vertändelt beste Chancen und bekommt dafür aus heiterem Himmel ein Gegentor. Dieses mal traf es March: ein langer Ball kommt vorne zu David Müller, ein Heber und es steht 0:1 für den Gastverein aus dem Elztal. Die Gastgeber waren sauer, bemühten sich nun heftig, den Ausgleichtreffer zu erzielen. Doch die Abwehr um Kapitän Schill stand jetzt gut, bis 5 Minuten vor Spielende: ein unglücklicher Abwehrversuch von Oschwald lässt den Ball einem Marcher Stürmer vor die Füße fallen und der spitzelt den Ball an Maier vorbei ins Tor zum Ausgleichstreffer. In der Schlussphase drängt March weiter auf ein Tor, welches aber schließlich nicht mehr fällt und so trennen sich die beiden Mannschaften mit einem Unentschieden. Die SG Prechtal/Oberprechtal hat hier ganz klar einen Punkt glücklich gewonnen, March hat 2 Punkte verloren, so muss man das wohl sehen. So ist halt Fußball.


Tore:

0:1 David Müller (66')
1:1 SC March (85')

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Dank einer guten Moral erkämpfte sich March noch den hochverdienten Ausgleich.

 

Auswärtssieg zum Vorrundenabschluss
FV Hochburg-Windenreute I  - SG Prechtal/Oberprechtal I   1:5  (0:1)
Bernhard Disch, 20.11.2011

Zum letzten Spiel der Vorrunde reiste die SG Prechtal/Oberprechtal zum Tabellenschlusslicht nach Windenreute. Überraschender Weise war der augenscheinlich gut bespielbare Rasenplatz trotz bestem Herbstwetter und trockener Witterung (immerhin hatte es auch in Windenreute seit Wochen nicht mehr geregnet) "unbespielbar" und gesperrt. So wurde die Begegnung auf dem doch recht unebenen und holperigen, kleinen Hartplatz statt, eine Entscheidung, mit der die SG zumindest zu Beginn der Begegnung kleinere Eingewöhnungsprobleme hatte.
Vor einer mageren Zuschauerkulisse – es waren mehr SG-Fans am Spielfeldrand als einheimisch Anhänger – stieß man auf einen in der Abwehr recht massiv stehenden Gegner, dessen erste Angriffsversuche in den Anfangsminuten der Begegnung zunächst souverän abgewehrt wurden. Angriffe der SG Prechtal/Oberprechtal waren allerdings ebenso erfolglos, auch wenn die Verteidiger des FV einer wesentlich höheren Belastung stand halten mussten als die der SG. Zwar berannte man die Abwehrreihen der Gastgeber  permanent, aber ein frühes Tor gab es nicht, nur einen Lattentreffer in der 17. Minute nach einem Freistoß von Spielertrainer Daniel Ruf und einige Schüsse auf das Tor des gut aufgelegten und aufmerksamen  Windenreutener Torhüters Patrick Lang, die aber allesamt entweder in dessen Armen landeten oder erst gar nicht auf dessen Tor zuflogen.
Auch eine ganze Serie von Eckstößen brachte nichts ein. Mit der Zeit traute sich auch der FV Hochburg-Windenreute in der Offensive etwas mehr zu und die Nervosität der SG Prechtal/Oberprechtal stieg an, es wurde viel geredet, viel angewiesen, viel beschwichtigt und kommentiert, manches unnötigerweise, manches berechtigt, in der Summe aber zu oft und zu laut. So war streckenweise nicht zu erkennen, dass hier der Tabellenzweite gegen den Tabellenletzten spielte. Der Elsässer Schiedsrichter Michel Fuchs aus Wickerschwihr hatte manchmal seine liebe Not, dem Gemurre und der Reklamiererei  Herr zu werden. Einige unschöne Szenen gab es auch, die "unschönste" seitens der SG Prechtal/Oberprechtal in der 41. Minute. In der überflog ein Befreiungsschlag der Windenreutener Abwehr die weit aufgerückte SG-Abwehr und mit einem geschickten Heber überwand der einsam vorne stehende FV-Stürmer Aydyl Berisha SG-Torhüter Timo Weber, es stand plötzlich und unerwartet 1:0 für die Platzherren. So hatte man sich das bei der SG Prechtal/Oberprechtal nicht ausgedacht, dennoch: eine Mannschaft mit Ambitionen muss so etwas auch verkraften können. Bis zur Halbzeit gab es fußballerisch nichts Erwähnenswertes mehr, man durfte auf die Reaktion der SG in der 2. Hälfte gespannt sein.
Die Reaktion der SG Prechtal/Oberprechtal kam mit dem Beginn der 2. Spielhälfte. Insbesondere Manuel Greve auf der rechten Seite zeigte in der 50. Spielminute, dass er mit dem bisherigen Ablauf gar nicht einverstanden war und so war er es, der einem fast schon abgeschriebenen Ball nachsetzte, ihn in bekannter Manier eroberte und dann in Richtung gegnerisches Tor loszog. Seinem trockenen Schuss in die Maschen des FV-Tores zum 1:1 Ausgleich war der aufgestaute Frust deutlich anzusehen. Nun war der Bann gebrochen und die SG zeigte das, was sie am besten kann: stürmen, angreifen Fußball spielen. Auch die nun härter werdende Gangart im Spielverlauf änderte daran nichts. 53. Spielminute und wieder mal ein Eckball von rechts, getreten von Daniel Ruf und wieder mal steht Tobias Ruf punktgenau und köpft ein zum lange schon verdienten 1:2 Führungstreffer. Jetzt plötzlich liefen die Bälle, klappten die Abspiele und die Nervosität war wie weggeblasen. Drei Minuten nach dem Führungstreffer konnte sich die Heimmannschaft dann nur mit einem Foul im eigenen Strafraum behelfen, den fälligen Strafstoß verwandelte Daniel Ruf zum 1:3 und jetzt war klar, die SG würde das Ding nicht mehr hergeben. Weitere Möglichkeiten taten sich auf, eine "Multichance" in der 60. Minute, als gleich mehrere Ober-/Prechtäler den Ball nicht über die Linie bekamen. Eckball, und erneut fliegt der Kopfball von Sven Wachsmann nur knapp über die Latte. 64. Minute Freistoß Daniel Ruf und zum 2. Mal rettet die Querlatte für den FV Hochburg-Windenreute. Dann tumultartige Szenen, als ein Windenreutener Spieler im Rücken des Schiedsrichters SG-Verteidiger Sven Wachsmann per "Kopfnuss" zu Boden schickt, was für ihn schließlich mit einer gelbroten Karte endet.
11 Minuten waren noch zu spielen, da schickte sich Manuel Greve an, abermals mit einer lobenswerten Einzelleistung seinen "Doppelpack" zu machen. Wiederum erobert er den Ball und lässt dem gegnerischen Keeper keine Chance, Spielstand 1:4 und nur drei Minuten später schepperte es zum 5. Mal im Tor der Gastgeber, jetzt war es wieder Daniel Ruf gewesen, der ebenfalls mit seinem 2. Treffer an diesem Tag, dem 1:5 zugeschlagen hatte.
Noch einmal gab es eine gelbrote Karte 5 Minuten vor Schluss für die Gastgeber, den verbliebenen 8 Feldspielern gelang es aber, keinen weiteren Treffer mehr zuzulassen. Dann war Schluss, Schiri Fuchs pfiff das Spiel ab, die 3 hochverdienten Punkte für die SG waren offiziell und schlussendlich war man zufrieden, es war nicht immer schön, aber das Ergebnis stimmte und die Mannschaft hatte die nötige Moral bewiesen – der Hartplatz hatte daran auch nichts geändert.

Tore:
1:0  Aydyl Berisha
1:1  Manuel Greve
1:2  Tobias Ruf
1:3  Daniel Ruf
1:4  Manuel Greve
1:5  Daniel Ruf

Aufstellung:
Timo Weber, Simon Disch (Jonas Andris 81'), Florian Klausmann, Sven Wachsmann, Sebastian Klausmann, Michael Dufner (Daniel Blum 46'), David Schill, Manuel Greve, Tobias Ruf, Daniel Ruf, Jan Wernet (Patrick Pleuler 46')

Schiedsrichter:  Michel Fuchs (Wickerschwihr)
Zuschauer: ca. 50

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Der FV Hochb.-Windenreute kam nicht oft vor das Tor der SG Prechtal/Oberprechtal


Reserve der SG ist Herbstmeister
FV Hochburg-Windenreute II  - SG Prechtal/Oberprechtal II   1:5  (0:1)
Bernhard Disch, 20.11.2011

Theoretisch war die SG Prechtal/Oberprechtal II mit 3 Punkten und 13 Toren Vorsprung vor Verfolger Kappel II schon vor dieser Begegnung Herbstmeister, der "offizielle inoffizielle Titel" musste aber sollte gegen den Tabellenletzten FV Hochburg-Windenreute II erst noch bestätigt werden.
Der Start ließ sich gut an, bereits in den ersten fünf Minuten musste einmal der Pfosten und einmal die Querlatte für den Windenreutener Keeper einspringen. Trainer Häringer hatte die Mannschaft in "Löw'scher" Manier etwas umgekrempelt, auf der Bank saßen zu Beginn Kapitän Daniel Schill, Felix Martin und Top-Torjäger David Müller.
Die SG erarbeitete sich zunächst jede Menge Chancen, taten sich aber mit der Ausbeute schwer. Erst in der 26. Minute nutzte Manuel Burger eine Nachlässigkeit des gegnerischen Torhüters aus und spitzelte den Ball zur 0:1-Führung ins Netz, ansonsten blieb die Partie aber recht niveaulos. Besonders die SG blieb spielerisch hinter den Erwartungen zurück, teilweise vielleicht erklärbar durch die diversen Umstellungen im Team. Erst in der 44. Minute kam die SG zu ihrem zweiten Treffer. Dabei verlängerte Philipp Wangler ein Zuspiel per Kopf auf rechts zu Daniel Blum, der nach einem kurzen Spurt den Ball unhaltbar ins lange Eck zum 0:2 schoss.
Die 2. Spielhälfte begann unerfreulich für die SG Prechtal/Oberprechtal. Gerade mal 3 Minuten waren gespielt, da kam der FV Hochnurg-Windenreute ein Mal durch und schon stand es nur noch 1:2, die SG hatte den Gegner wieder ins Spiel gebracht.
Auch in der 2. Hälfte boten sich den Zuschauern wenig fußballerische Leckerbissen. Nicht viel lief zusammen, kein Stil war erkennbar, kein "Roter Faden" an dem sich etwas das Spiel entlang gezogen hätte, es war einfach ein "Hinter-dem-Ball-herlaufen", wobei die sich immer wieder mal ergebenden Torchancen leider nach wie vor vergeben wurden, so z. B. in der 67. Minute, als der Ball noch auf der gegnerischen Torlinie geklärt wurde, oder in der 69. Minute, als Wangler unbedrängt aus 11 Metern Entfernung noch nicht mal das Tor traf. Ja, es gibt Tage, da geht einfach gar nichts.
Schließlich klappte es dann doch noch: nach und nach wurden die Bankdrücker eingewechselt, der Gegner ließ konditionell nach und es waren noch 5 Minuten waren zu spielen, da bekam die SG 25 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen, den sich Frank Weber zurecht legte. Seinem fulminanter Schuss durch die Mauer gab Ulrich Winterer noch eine entscheidende Richtungsänderung mit und es stand 1:3. Und auch Torjäger David Müller nutzt die ihm noch verbliebene knappe Viertelstunde, verwandelte schließlich in der 89. Minute eine Flanke von Ulrich Winterer zum Endstand von 1:4, was eigentlich auch dem Spielverlauf entsprach.
Nach dem Schlusspfiff war man sich einig: schön war es nicht, aber das war der guten Laune nicht abträglich und so war man denn durchaus zufrieden mit dem Geschaffenen.
Gut gemacht Jungs, Gratulation zur Herbstmeisterschaft hiermit, verbunden mit dem Wunsch, dass es in der Rückrunde so weiterlaufen möge.

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"Unbespielbarer" und deshalb gesperrter Rasenplatz in Windenreute

 


 

Wichtiger Heimsieg im Elztal-Derby
SG Prechtal/Oberprechtal I  - SC Gutach/Bleibach I    4:1  (1:0)
Bernhard Disch, 13.11.2011

Letztes Heimspiel in Oberprechtal in der Saison 2011/2012. Die Wichtigkeit dieser Begegnung war allen Spielern bewusst, spielten doch die unmittelbaren Konkurrenten, der SC Reute und die SF Eintracht Freiburg zeitgleich gegeneinander. Einer von diesen beiden würde sicher Federn lassen, was der SG Prechtal/Oberprechtal auf jeden Fall zugute käme, ein Sieg gegen den SC Gutach/Bleibach vorausgesetzt.
Neblig und kalt gestalteten sich die äußeren Bedingungen, der Rasen war sehr gut bespielbar und die Zuschauerkulisse entsprach den Erwartungen eines Derbys.
Die Gäste begannen rasant, unerschrocken und offensiv, frei nach dem Motto „es gibt nichts zu verlieren aber alles zu gewinnen“. Nach sieben Minuten dann ein großer Schock für Heimmannschaft: Kapitän Patrick Weber verletzte sich bei einem Kopfballduell schwer, war eine Zeit lang bewusstlos und musste schließlich mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus eingeliefert werden (siehe „News“). Man merkte der Mannschaft den Schock etwas an, sie spielte fortan nicht konzentriert, hatte viele Fehlpässe und war oft ein Schritt später am Ball als der Gegner aus Gutach/Bleibach. Die Gäste machten das Spiel, hatten schöne Ballstafetten und hatten auch die erste Möglichkeit in der 10. Spielminute nach einem Freistoß, der Kopfball ging allerdings daneben. Gegenangriff der Platzherren: auch hier ging ein Versuch knapp vorbei. So wog das Spiel hin und her, ohne echte Torchancen. Die nächste große Möglichkeit hatte dann die SG durch Manuel Greve, der aus aussichtsreicher Position abzog, aber an Gästetorhüter Alexander Hofmann scheiterte. Die Ecke brachte nichts ein. Gefährlicher war da schon der Freistoß der Gästeelf in der 26. Minute, die Querlatte verhinderte einen Einschlag und den Rückstand der Heimelf.
35 Minuten waren gespielt, das Spiel hatte bis auf die fehlenden Tore alles, was man von einem Derby erwartet, inklusive einer recht rustikalen Gangart. Doch Schiedsrichter Michael Walther aus Offenburg hatte das Spiel über die gesamte Spielzeit problemlos im Griff, er lieferte eine bemerkenswerte gute Partie ab. Die Partie der SG Prechtal/Oberprechtal allerdings war bis zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht bemerkenswert. Zu viele Fehler und Unsicherheiten, zu viele Abspielfehler. In der 40. Minute dann die erste sogenannte „Hundertprozentige“ für die SG: Spielertrainer Ruf über links kommend bedient Bruder Tobias Ruf mit einem Musterball, doch auch ein Torjäger von dessen Schlag hat mal schwache Momente, er nagelt das Leder aus kürzester Distanz über das Tor.
In der 45. Minute (es wurden wegen der Verletzungspause 5 Minuten nachgespielt) klappte es dann doch. Diesmal war David Schill der Flankengeber und jetzt machte Ruf alles richtig und köpfte den Ball ein zur 1:0 Führung der SG Prechtal/Oberprechtal. Dann war Halbzeit, so richtig konnte man noch nicht zufrieden sein.
Die zweite Hälfte wurde besser: nach 10 Minuten Spielzeit eine erste Möglichkeit für Daniel Ruf, der Ball streift knapp am langen Pfosten vorbei. Vier Minuten später Eckball für die SG von links, getreten von Daniel Ruf und dieses mal ist der aufgerückte Florian Klausmann zur Stelle und köpft ein zum 2:0, ein in dieser Phase äußerst wichtiges Tor, wie man sehen sollte. Denn von nun an übernahm die Heimmannschaft eindeutig das Kommando auf der Brücke. Der SC Gutach/Bleibach ließ merklich nach und obwohl es nach wie vor kleine Unsicherheiten und Missverständnisse in der Abwehr der SG gab, konnten die Gäste keinen Nutzen daraus ziehen, bis zu dem Zeitpunkt!
Nächste Chance für die SG durch Daniel Ruf, der allerdings den Gästekeeper anschießt und der inzwischen für den angeschlagenen Claudius Schultis eingewechselte Michael Dufer verpasst mit seinem Nachschuss ebenfalls das Gästetor.
Die 77. Minute brachte dann einen Strafstoß wegen eines Handspiels, Daniel Ruf hatte dabei bei einem Flankenversuch einen dazwischen grätschenden am Arm angeschossen und diese Aktion sah Schiedsrichter Walther als strafwürdiges Vergehen, denn der einschussbereite Michael Dufner hätte sonst den Ball bekommen können. Tobias Ruf versenkte den Strafstoß souverän, es stand 3:0 und die SG drückte weiter. Eine Minute später eine sehr gute Möglichkeit für Manuel Greve, doch wieder war der gegnerische Schlussmann auf dem Posten. 80. Spielminute: Daniel Ruf setzt sich durch, sein Schuss passiert den Torhüter, nicht aber einen auf der Linie stehenden Verteidiger, Glück für die Gäste. Zu einem Zeitpunkt, da die Platzherren das Geschehen klar bestimmten passierte dann das fast schon übliche Gegentor: 83. Spielminute, ein allzu sorgloser Umgang der SG-Abwehr mit den Deckungsaufgaben und eine schnelle Passkombination der Gäste und plötzlich stand es nur noch 3:1. Das bereitete zwar aufgrund des Spielverlaufs niemand ernsthafte Sorgen, war aber – wieder mal – ärgerlich.
Doch das Spiel war noch nicht vorbei, die SG bleib bei ihrer Sturm- und Drang-Taktik und spielte unbeeindruckt weiter nach vorne, das, was sie am besten kann und es sollte zu einem weiteren Torerfolg führen. 85 Minuten waren gespielt, die Gäste zwischenzeitlich aufgrund einer gelb-roten Karte nur noch mit 9 Feldspielern zugange, da war Manuel Greve auf rechts durch und konnte nur noch durch ein Foul gebremst werden, erneuter Strafstoß.
Diesmal legte sich Spielertrainer Daniel Ruf den Ball selbst zurecht, lief an und – zwei Zehntelsekunden vor dem Schuss, welcher das Tor verpasste (!) ein Pfiff: Schiedsrichter Walther hatte den Strafstoß noch nicht freigegeben, hatte Ruf zurück gepfiffen aber der konnte so schnell nicht reagieren. Der Strafstoß wurde wiederholt – zum Ärger der Gästemannschaft und zum Glück für Ruf, denn der 2. Versuch saß dann und es stand 4:1. Das war es dann, mehr passierte nicht mehr. Der Sieg ging aufgrund der starken 2. Hälfte der SG Prechtal/Oberprechtal in Ordnung, die drei Punkte waren in der Tasche. Letztes Vorrundenspiel nun am kommenden Samstag in Windenreute, dann beginnt bereits die Rückrunde, von der die ersten beiden Partien vor der Winterpause noch ausgetragen werden, das erste Spiel in March, und dann noch der Knaller vor der langen Pause in Prechtal. Gegner dann: SF Eintracht Freiburg!

Tore:
1:0  Tobias Ruf (45')
2:0  Florian Klausmann (59')
3:0  Tobias Ruf (77' - Strafstoß)
3:1  Sebastian Brauhardt (83')
4:1  Daniel Ruf (85' - Strafstoß)
 
Aufstellung:
Timo Weber, Claudius Schultis (71' Michael Dufner), Florian Klausmann, Sven Wachsmann, Sebastian Klausmann, Patrick Weber (7' Patrick Pleuler), David Schill, Manuel Greve, Tobias Ruf, Daniel Ruf, Jan Wernet (61' Simon Disch)

Schiedsrichter: Michael Walther (Offenburg)
Zuschauer: ca. 200

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Die SG Prechtal/Oberprechtal blieb gegen im Derby nicht nur in der Luft Sieger. Endstand des Spiels: 4:1

Mit einem Sieg schon Herbstmeister?
SG Prechtal/Oberprechtal II  - SC Gutach/Bleibach II   4:1  (1:0)

Bernhard Disch, 13.11.2011
Tabellenführer SG Prechtal/Oberprechtal II gegen SC Gutach II, so hieß das Vorspiel am Sonntag in Oberprechtal.  Die SG trat ohne ihren Torjäger David Müller an, dafür spielte Philipp Wangler von Anfang an in der Sturmspitze, und der ist bekanntermaßen ebenfalls jederzeit für 1 bis 2 Treffer gut. Ebenfalls nicht anwesend und zurzeit irgendwie verschollen: der bis dahin ins ausgezeichneter Form befindliche Marcel Stadtler. "Wo ist Marcel?"
Nun, Trainer Reinhard Häringer hat einen großen Kader mit sehr guten Spielern und trotz dieser Ausfälle und einiger weiterer verletzter Spieler machte er sich keine allzu großen Sorgen, hatte der Mannschaft die nötigen taktischen Anweisungen mit aufs Spielfeld gegeben und harrte nun der Dinge, die da kommen sollten.
Der erste Aufreger ließ nicht lange auf sich warten, es waren 5 Minuten gespielt, da gab es die erste strafstoßverdächtige Aktion im Gästestrafraum, als der Gästetorhüter doch ziemlich robust zum Ball ging, soll heißen: erst zum Gegner, dann zum Ball, doch Schiedsrichter Hilzinger sah hier nichts besonderes, ließ den „Torwartbonus“ gelten und das Spiel weiter laufen. Dann in der 7. Minuten der erste Warnschuss der Gäste der knapp über die Querlatte zog. Eine weitere gr0ße Möglichkeit der Gäste ergab sich in der 18. Minute, doch zu überhastet war der Abschluss, ging am Tor vorbei.
Dann die nächste Chance für die Gastmannschaft nach einem Konter in der 21. Minute, diesmal pfiff das leder am langen Pfosten vorbei. Und wo waren die Gastgeber, der Tabellenführer, die SG Prechtal/Oberprechtal II? Nun, bis dahin brachte die Häringer-Truppe nicht viel zustande, hatte kam mal eine Möglichkeit für ein Tor, spielte unkonzentriert, ungenau und drucklos, eigentlich genau das Gegenteil dessen, was man erwartet hatte.
Mitten in die Drangphase der bis dahin besseren Gästemannschaft folgte dann das 1:0 der SG Prechtal/Oberprechtal durch Daniel Blum, der in der 30. Minute gekonnt 2-3 Gegner austanzte und dann souverän das Eck aussuchte und verwandelte. Nun wurde die Heimmannschaft stärker, schien der Knoten geplatzt. Noch eine Chance durch Blum in der 42. Minute, diesmal verfehlte der Schuss aber knapp. Das war es dann bis zur Halbzeit, keine weiteren Chancen waren bis dahin in Sicht.
Nach der Pause war dann erst wieder mal der SC Gutach/Bleibach am Zug, ein flacher Pass nach innen fand aber keinen Abnehmer, niemand war – gottseidank – mit dem Flankengeber mitgelaufen. Was die SG indessen zeigte war viel zu wenig und man merkte den Gästen an, dass sie ebenfalls dieser Meinung waren und Morgenluft witterten, zurecht!
Eine erste gute Aktion der Gastgeber dann durch Frank Weber in der 57. Minute, aber auch hier war kein Mitspieler mitgelaufen, der Ball ging lang am Tor vorbei.
Dann urplötzlich doch das 2:0 durch Philipp Wangler in unnachahmlicher Weise: 16 Meter Entfernung, ein Schuss fast aus dem Stand, der Ball noch leicht abgefälscht landet im Netz und es stand 2:0 für die Platzherren nach 60 Minuten. Ja, man hatte es ahnen können, denn die SG war in den letzten Minuten wieder stärker geworden, hatte die Aktionen der Gäste energischer unterbunden und nach vorne gespielt. Trotzdem, der Gegner war noch lange nicht matt gesetzt: 76. Minute, eine Riesenmöglichkeit für Gutach/Bleibach: alle waren ausgespielt inklusive SG-Torhüter Andreas Maier, da spitzelt der Stürmer den Ball mit so wenig Energie in Richtung Tor, dass Maier die Zeit hatte, wieder hoch zu kommen um sich den Ball doch noch zu greifen. So etwas rächt sich für gewöhnlich und so war es auch an diesem Tag: vier Minuten später ein schönes Zusammenspiel zwischen Daniel Blum und Ulrich Winterer. Blum legt vor und Winterer vollendet zum 3:0 und nur eine Minute später wieder das gleiche Paar, diesmal legt Winter vor und Blum köpft, die Latte verhindert das nächste Tor. Und noch mal Winterer in der 87. Minute: nachdem Blum den bereits am Boden liegenden Torwart anschoss prallt der Ball zu Winterer zurück und der macht es besser und erhöht mit seinem 2. Treffer auf 4:0. Die SG Prechtal/Oberprechtal war nun klar die bessere Mannschaft, Gutach/Bleibach konnte nicht mehr dagegen halten, konterte nur noch sporadisch und kam auch so noch zu einem Treffer und zwar per Elfmeter in der allerletzten Spielminuten.
Die SG Prechtal/Oberprechtal aber verschaffte sich mit diesem Sieg vor dem letzten Vorrundenspiel gegen die Reserve des FV Hochburg-Windenreute einen 3-Punkte-Vorsprung bei einer 14-Tore-Differenz vor dem Tabellenzweiten SV Kappel II und dürfte sich damit die inoffizielle Herbstmeisterschaft nicht mehr nehmen lassen.

Tore:
1:0  Daniel Blum (30')
2:0  Philipp Wangler (60')
3:0  Ulrich Winterer (80')
4:0  Ulrich Winterer (87')
4:1  SC Gutach/Bleibach II (90' – Strafstoß)
 
Schiedsrichter:
Heinrich Hilzinger

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Mit dem 4:1 Sieg bleibt die Reserve der SG Prechtal/Oberprechtal weiter an der Spitze.
 

Arbeitssieg gegen den SV Kappel
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  SV Kappel I  2:0  (1:0)
Bernhard Disch, 31.10.2011

Nach den zuletzt nicht zufriedenstellenden Ergebnissen gegen PTSV Jahn Freiburg und den VFR Umkirch hatte sich die SG Prechtal/Oberprechtal vorgenommen im Heimspiel gegen den SV Kappel die Maximalpunktzahl zu erringen.
Wie erwartet stand die Gästeabwehr sehr kompakt und gegen dieses Bollwerk wusste die SG zunächst nicht so recht anzugehen, fanden nicht das rechte Mittel, die Abwehr zu knacken. Die ersten Angriffsversuche brachten nichts ein, in der 8. Minuten war es Tobias Ruf gewesen, der ganz knapp eine Hereingabe verpasste und nach 13 Spielminuten gab es einen Freistoß für die Gastgeber, getreten von Spielertrainer Daniel Ruf, der aber nicht sein Ziel fand, wie er auch an diesem Tag mit den übrigen Freistößen kein Glück hatte.
Nach ca. 20 Minuten ließ dann die Drangphase der Gastgeber langsam nach, erschöpfte sich an den gut stehenden Verteidigungslinien der Kappeler. Allerdings machte die SG den Gästen das Abwehren auch nicht sonderlich schwer, denn hinsichtlich Konstruktivität und Ideenreichtum war an diesem Sonntag eher Magerkost angesagt. Der SV Kappel hingegen wurde mutiger, bestimmte ab der 20. Minute sogar überwiegend die Richtung und beschäftigte die Abwehr der SG Prechtal/Oberprechtal permanent, die zwar keine Torchance zuließe, der aber auch im Spiel nach vorne nicht viel gelang.
In der 40. Minute dann die erste wirkliche Großchance, als Tobias Ruf von links durch alle Verteidiger hindurch dem zentral unmittelbar vor dem Tor frei stehenden Jan Wernet auflegt, im Abschluss aber dann der Ball nahezu unerklärlich doch am langen Pfosten vorbei geht.
Eine Minute später macht es dann Ruf selbst und erzielt in der 41. den 1:0 Führungstreffer.  Dieser war aufgrund der wiedererstarkten Gastgeber in der Schlussphase der 1. Halbzeit durchaus verdient.
Mit Beginn der 2. Spielhälfte merkte man, dass die SG Prechtal/Oberprechtal mit dem bisherigen Spielverlauf nicht zufrieden war und mehr wollte. Der Druck der Heimmannschaft wurde stärker und die Chancen häuften sich. 60. Spielminute Freistoß SG: Kapitän Sven Wachsmann fliegt knapp am Leder vorbei. 68. Minute: Manuel Greve, der in der ersten Spielhälfte viel zu selten auf der rechten Seite angespielt wurde, setzt sich mit aller Kraft durch, läuft allein auf den Torhüter zu und macht dann fast alles richtig, aber der Ball knallt gegen die Torlatte, springt wieder nach vorne (nicht wenige behaupten, er sei zuvor deutlich hinter der Linie gewesen) und dann rettet erneut ein Gästeverteidiger auf der Linie und entsorgt den nachfolgenden Kopfball von Wernet. Tja, erst kein Glück und dann auch noch Pech im Spiel, es blieb weiterhin beim 1:0. Mitten in der Drangphase wurden die Gastgeber dann durch einen blitzschnellen Konter in Form eines weit nach vorne abgewehrten Balls unsanft aus dem Tiefschlaf geweckt, ein einzelner, in den Tiefen des Raumes verloren stehender Kappeler Angreifer durchläuft mit Ball die gesamte Abwehrreihe der SG Prechtal/Oberprechtal und steht urplötzlich allein vor Torhüter Andreas Maier und hätte er in dieser Phase die Nerven bewahrt, dann hätte er das Spiel noch mal richtig spannend gestalten können. Aber er vergab diese große Möglichkeit zum Ausgleich und schoss den Ball am Tor vorbei.
Und die Gastgeber ihrerseits? Auf der Gegenseite das gleiche Spiel: große Möglichkeiten aber keine Tore. 72. Minute, Tobias Ruf eilt seinen Bewachern auf und davon, läuft auf den Torhüter zu und schiebt den Ball links an ihm vorbei – an den Pfosten. Immer noch "nur" 1:0. Acht Minuten später, abermals  Tobias Ruf, kriegt den Ball kurz vor der Linie noch über den Querbalken, es war zum Haare raufen. Man könnte fast behaupten, die Sturmreihen der SG Prechtal/Oberprechtal haben an diesem Tag mehr Treffer für die SG vereitelt, als der Kappeler Torhüter. Noch drei Minuten waren zu spielen, da betätigte sich Tobias Ruf wieder mal als Vorlagengeber, brachte den Ball von links scharf nach innen. wo ihn Sven Wachsmann mit links voll erwischte und zum lange ersehnten 2:0 in die Maschen drosch. Auch in der Nachspielzeit kamen die Gastgeber noch zu 2 weiteren Torchancen, auch die wurden vergeben dann aber war Schluss. Letztlich war der Sieg schon aufgrund des Chancenverhältnisses mehr als verdient und noch etwas sei hervor zu heben: die Mannschaft hat sich in keiner Phase des Spiels verrückt machen lassen, hat Geduld bewiesen und mit berechtigtem Selbstvertrauen die Partie zu Ende gespielt.

Tore:
1:0 Tobias Ruf (41')
2:0 Sven Wachsmann (87')

Aufstellung:
Andreas Maier, Claudius Schultis, Simon Disch, Sven Wachsmann, Sebastian Klausmann, Florian Klausmann, David Schill (46' Michael Dufner), Manuel Greve, Tobias Ruf (89' Patrick Weber), Daniel Ruf, Jan Wernet (71' Patrick Pleuler)

Schiedsrichter:

Peter Dixa (Teningen)

Zuschauer:
ca. 150

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SG-Kapitän Sven Wachsmann (rechts) krönte seine tadellose Leistung mit seinem Treffer zum 2:0
 
 

Klarer Sieg im Spitzenspiel
SG Prechtal/Oberprechtal II  -  SV Kappel II  5:2 (2:1)

Bernhard Disch, 31.10.2011
 
In der Spitzenbegegnung des Tabellenführers SG Prechtal/Oberprechtal II gegen den Tabellenzweiten SV Kappel II setzte sich der Spitzenreiter mit einem letztendlich deutlichen 5:2 Sieg durch und brachte dem Gegner seine erste Niederlage in der laufenden Saison bei.
Die Partie begann zunächst völlig ausgeglichen und so überraschte es nicht, dass der erste Treffer durch den Gast erzielt wurde, in der 21. Spielminute musste SG-Torhüter Timo Weber zum ersten mal hinter sich greifen. Genauso gut hätte das Tor auch auf der Gegenseite fallen können, denn das Spiel wirkte sehr ausgeglichen. Das passierte dann auch in der 30. Spielminute, da war es nämlich der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Alex Moser, der mit seinem Treffer den Ausgleich zum 1:1 herstellte und damit die Verhältnisse wieder gerade gerückt waren erzielte Ulrich Winterer dann auch in der  40. Minute den Führungstreffer zum 2:1. So ging es dann in die Halbzeitpause.
Die zweite Spielhälfte gehörte dann überwiegend der Heimmannschaft, obwohl die starke Kappeler Elf sich natürlich noch nicht aufgegeben hatte und immer wieder mal schnell und gefährlich nach vorne kam. Aber der erste gefährliche Angriff gehörte den Gastgebern, die gleich zu Beginn der zweiten Hälfte über den schnellen Blum und den allezeit einschussbereiten David Müller bereits in der 46.Minute zur ersten Chance kamen, doch diesmal ging Müllers Kopfball noch am Tor vorbei.
Dann waren die Gäste am Zug: in der 60. Minute kratzt SG-Keeper Timo Weber mit den Fingerspitzen noch einen Freistoß aus dem Winkel. Dann wieder die Hausherren mit Daniel Blum in der 66. Minute, der alle, inklusive den gegnerischen Torhüter elegant umrundet und das Leder zum 3:1 einschiebt. Kappel legte nach: 78. Minute, wieder ein exzellenter Freistoß, wieder ist Torwart Weber dran, bekommt den Ball aber nur noch gegen die Latte gelenkt und dann hilft keiner mehr, ein Kappeler Spieler setzt nach, der Nachschuss ist drin, es steht 3:2 und der alte, knappe Abstand ist wieder hergestellt, Kappel ist wieder im Spiel. Und sie haben die nächste große, ja sogar übergroße Möglichkeit in der 80. Minute, aber der Spieler schafft es tatsächlich und bringt aus noch nicht mal 5 Meter Entfernung den Ball über das leere Tor der SG Prechtal/Oberprechtal. Im Gegenzug vergibt Ulrich Winterer, allein vor dem Torhüter schafft er es nicht, den Ball an diesem vorbei ins Tor zu bringen, was angesichts der guten Reaktion und des guten Stellungsspiels des SV-Schlussmannes  in diesem Fall auch nicht einfach war.
Zwei Minuten waren noch zu spielen, das setzte sich endlich David Müller wieder mal durch, umspielt seinen Gegner und lässt sich dann am 4:2 nicht mehr hindern. Und ihm gehörte auch der letzte Treffer zum Schlussstand von 5:2, den er in der 93. Minute nach einem gefühlvollen Freistoß von Dominik Oschwald per Kopf ins Netz zirkelte. Die Reserve der SG Prechtal/Oberprechtal hatte in der Schlussphase der zweiten Spielhälfte an diesem Sonntag dann doch noch eindrucksvoll ihre Ambitionen in dieser Staffel unter Beweis gestellt und am Schluss die Partie doch noch deutlich gewonnen.

Tore:

0:1 SV Kappel (21')
1:1 Alexander Moser (30')
2:1 Ulrich Winterer (40')
3:1 Daniel Blum (66')
3:2 SV Kappel (78')
4:2 David Müller (88')
5:2 David Müller (93')

Schiedsrichter:
Andreas Baur

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Daniel Blum ließ bei seinem Treffer zum 3:1 alle, inklusive gegnerischem Torhüter aussteigen.

 

Punkteverlust oder Punktgewinn oder was?
VfR Umkirch I  - SG Prechtal/Oberprechtal I   2:2 (0:1)
Bernhard Disch, 24.10.2011

Nach dem zuletzt nicht so recht zufriedenstellenden Heimspiel gegen PTSV Jahn Freiburg stand das Ruf-Team mit dem Auswärtsspiel gegen den VfR Umkirch vor der nächsten, echten Herausforderung. Die Marschroute war klar, man wollte unbedingt alle drei Punkte aus Umkirch entführen um den Abstand nach hinten zu wahren und weiter ganz vorne zu bleiben. Doch einfach würde die Sache nicht werden, darüber war man sich im Klaren. Umkirch hatte zuletzt mit einem Unentschieden in Reute und zwei klaren Siegen gegen die Portugiesen und Türkgücü Freiburg sein Können unter Beweis gestellt und wollte sich auch gegen die SG Prechtal/Oberprechtal nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
Von Beginn an entwickelte sich ein interessantes Spiel, wobei Umkirch mit einem ersten gefährlichen Angriff gleich zu Beginn und abgeschlossen durch einen Schuss knapp am langen Eck vorbei den Auftakt gab.
Die SG brauchte einige Zeit, um zu ihrem Spiel zu finden, zeigte dann aber über die gesamte 1. Hälfte hinweg das gefährlichere Angriffsspiel, welches in der 23. Spielminute mit dem 0:1 durch Daniel Ruf belohnt wurde. Ruf hatte sich dabei die Zeit genommen, ganz gemütlich die Ecke auszusuchen und schob den Ball gekonnt in dieselbe. Soweit war die Führung auch verdient, auch wenn bei den Angriffen der Gastgeber SG-Torhüter Andreas Maier zwar nicht viel zu tun bekam, aber die Abwehr vor ihm gelegentlich etwas unsicher wirkte. Nach ca. einer halben Stunde hatte man dann den Eindruck, dass der erste Angriffsschwung der SG ebenfalls erst mal gedämpft war, es ergaben sich nicht mehr viele echte Chancen auf eine Ergebnisverbesserung.
So richtig zufrieden war man dann auf Seiten der Gäste aus dem Elztal dann auch in der Halbzeitpause noch nicht, jeder merkte, dass da noch mal etwas mehr kommen muss, wenn man das Spiel gewinnen wollte.
Zu Beginn der 2. Hälfte stellten beide Mannschaften um. Die SG verstärkte die Abwehr und bei den Gastgebern aus Umkirch wechselte der bis dahin in der Verteidigung spielende Umkircher Spielertrainer Angelo Caporale in die Angriffsspitze . Doch erst mal setzte die SG Prechtal/Oberprechtal einen weiteren Akzent:  in der 49. Minute spielte Sven Wachsmann einen Ball von hinten heraus nach rechts auf Daniel Ruf, der verlängerte per Kopf auf Bruder Tobias Ruf und der ging schnurstracks auf das Tor von Umkirch los und ließ mit seinem Flachschuss Umkirchs Schlussmann Jan Voßler keine Chance, es stand 0:2.
Dann allerdings tat sich merkwürdiges. Klar erkennbar war, dass dieses 2. Tor der SG immer noch nicht die Sicherheit gab, die man sich erhofft hatte. Nervös und fahrig wirkte jeder einzelne Spieler, die Bälle kamen aus der Abwehr nie richtig hinten heraus und wenn doch, landeten sie meist direkt beim Gegner, der jetzt merklich einen Gang hochschaltete. Immer öfter tauchten die Gastgeber in und um den Strafraum der SG auf und von Minute zu Minute wurde die Situation bedrohlicher. Doch erst mal hatte die SG eine weitere Großchance. Als Tobi Ruf in der 63. Spielminute fulminant von halblinks abzog schien der Torwart schon geschlagen, aber das lederprallte nur satt gegen die Querlatte und der sofortige Nachschuss durch Daniel Ruf landete dann genau in den Armen des bereits schon als geschlagen gesehenen Umkirch-Keepers.
Dann kam, was  kommen musste: direkter Gegenzug der Gastgeber, Flanke von links, niemand beachtet den am langen Pfosten frei stehenden Caporale und der nickt ein zum 1:2 Anschlusstreffer für Umkirch. Von da an ging es bergab mit den Gästen. Deutlich nervös, hektisch und ungeordnet wurde nun das Spiel der SG Prechtal/Oberprechtal , Umkirch hingegen mit breiter Brust. Bei der SG lief so gut wie nichts mehr zusammen und die gegenseitigen Unterhaltungen der Spieler, wenn man dies so nennen darf, trugen auch nicht dazu bei, den verloren gegangenen Faden wieder aufzunehmen. Nachdem dann der VfR per "Sonntags-"Freistoß in der 77. Minute sogar noch den Ausgleich machte, musste man sogar noch um den einen Punkt bangen, den man jetzt noch in den Händen hielt.
Es blieb letztendlich beim 2:2. Man hätte dieses Spiel verlieren,  aber auch gewinnen können, wenn die Mannschaft in der Lage gewesen wäre, in engen Situationen einen kühleren Kopf zu bewahren. Es fehlt wohl etwas der Glaube an das eigene Können und an die eigene Leistungsfähigkeit, die das Team ja schon oft unter Beweis gestellt hat. Umkirch hingegen hatte sich nie aufgegeben, hätte ebenfalls mit etwas mehr Glück im Abschluss alle drei Punkte einfahren können. Für die SG Prechtal/Oberprechtal   gilt es nun, erst mal wieder etwas abzukühlen, in Ruhe und unaufgeregt die Sachlage zu bedenken und zu besprechen und dann wieder etwas mehr die Brust rauszustrecken und sich des eigenen Leistungsvermögens bewusst zu werden. Es ist ja nicht viel passiert und über eines muss sich jeder im Klaren sein: da oben auf der Bühne tanzt keiner allein, da tanzen mehrere und da muss man sich schon anstrengen um dabei zu sein, Sonntag für Sonntag und Spiel für Spiel und zwar über eine ganze Saison!

Tore:
0:1 Daniel Ruf (23')
0:2 Tobias Ruf (49')
1:2 Angelo Caporale (64')
2:2 Angelo Caporale (77')

Aufstellung:
Andreas Maier, Claudius Schultis, Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill, Sebastian Klausmann, Florian Klausmann (69' Michael Dufner), Patrick Pleuler, Tobias Ruf, Daniel Ruf, Manuel Greve (79' Jan Wernet)


Schiedsrichter:
Markus Feißt (Freiburg im Breisgau)


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Knapp verpasst ist auch vorbei: Torjäger Tobias Ruf kommt einen Schritt zu spät.


Klarer Sieg ohne Glanz
VfR Umkirch II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II  1:4 (0:3)
Bernhard Disch, 24.10.2011

"Sonnig und kalt, kurzer und tiefer Rasen, klarer Sieg ohne Glanz!" So oder so ähnlich könnte man mit einem Satz den Sonntagnachmittag für die Reserve der SG Prechtal/Oberprechtal im Spiel gegen den VfR Umkirch II schildern, wenn man denn so knapp kommentieren wollte.
Doch werden wir etwas ausführlicher: die überlegene Mannschaft war, eigentlich über die gesamten 90 Minuten hinweg, die SG Prechtal/Oberprechtal II, die gleich von Beginn an wieder mal das Ruder in die Hand nahm und sich aufmachte, einen frühen Treffer zu erzielen.
Es sah dann auch ganz gut aus, als in der 7. Spielminute Ulrich Winterer den Ball zwei Meter (oder war es nur 1 Meter?) vor der gegnerischen Torlinie den Ball vor die Füße bekam. Dieser landete aber nicht im Netz, sondern ging tatsächlich über die Querlatte. Mit Sicherheit eines der Rätsel dieser Erde, welches die Wissenschaft nie lösen wird. Aber nun gut, es hatte ja erst begonnen. Zwei Minuten später bekommt der selbe Spieler eine weitere Chance, diesmal sieht es besser aus, aber der Schuss streift ganz knapp am Gehäuse des gelegentlich etwas unsicher wirkenden Umkircher Schlussmannes vorbei. Dann kommt die 12. Minute und eine gefühlvolle flanke durch Dominik Oschwald verwandelt Torjäger David Müller per Kopf zur  0:1 Führung. Der gleiche Spieler markiert auch mit einem "eingesprungenen Rittberger" (oder so) nach einer Flanke von Daniel Blum das 0:2, das sah gut aus, das ließ sich gut an.
In der 32. Minute folgte dann schließlich ein unglaublich "raffinierter Torschuss" durch Alex Moser, indem er von der Strafraumgrenze den Ball fast senkrecht nach oben in den blauen Nachmittagshimmel hinein schoss und die Kugel dann wie eine Fliegerbombe an der Querlatte herunter kam, wo sie der bereits erwähnte Keeper des VfR Umkirch unglücklich ins eigenen Tor entsorgte, 3:0!
Dass er es dann doch besser kann bewies er nur kurze Zeit später, als er einen weiteren Schuss von Winterer noch aus dem Winkel zauberte.
Umkirch hatte eine erste, echte Gelegenheit erst in der 37. Minute, aber der Kopfball brachte das Gehäuse von SG-Schlussmann Oliver Koch erst mal nicht in Gefahr,  ging am Tor vorbei.
Mit einer 0:3-Führung ging dann das Häringer-Team in die Pause, dachte, es würde dann so weiter gehen wie begonnen. Ging es aber nicht. Zwar war man nach wie vor die bessere Mannschaft, aber die Torchancen wurden gleich reihenweise versiebt. Und wie es dann so kommt, wenn man klar die bessere Mannschaft zu sein scheint und mit drei Toren führt, meint dieser und jener, Hinz und Kunz, Kreti und Pleti, er müsste nun mal selbst ein Tor machen, was nicht selten zu etwas Unordnung und Nachlässigkeit führt. So war es dann auch der VfR Umkirch, der den nächsten Treffer markierte: denn nachdem die SG in der 2. Hälfte nach 35 Spielminuten immer noch keinen weiteren Treffer erzielt hatte, obwohl es ein gutes Duzend Chancen dazu gab, war man hinten weit nach vorne gerückt und konnte einen schnellen Konter der Gastgeber nicht mehr abfangen. Diese nutzten den Umstand und markierten in der 80. Minute das 1:3, aus Sicht der SG kurz gesagt "unnötig wie ein Kropf"!
Auf eine ansprechende 1. Halbzeit zeigte nun die SG Prechtal/Oberprechtal II in der zweiten Hälfte eine recht mäßige Leistung mit vielen ungenauen Abspielen, "üblen" Flanken und vielen verpassten Torgelegenheiten. Schiedsrichter Joschua Krink hatte bereits die Nachspielzeit angezeigt, als schließlich Daniel Blum per Direktschuss doch noch den Schlusstreffer zum 1:4 erzielte. Zwar ging der Sieg, auch in dieser Höhe völlig in Ordnung, aber man wurde als Zuschauer das Gefühl nicht los, dass die Mannschaft ob ihrer Erfolge in letzter Zeit etwas leichtsinnig geworden wäre. Es kommen sichere noch stärkere Gegner auf sie zu und da könnte eine solche Fahrlässigkeit dann echt bestraft werden - zum Beispiel am kommenden Sonntag gegen den SV Kappel II.
Aber sonst: na ja, war ok.

Tore:
0:1 David Müller (12')
0:2 David Müller (27')
0:3 Alexander Moser (32')
1:3 VfR Umkirch (80')
1:4 Daniel Blum (90')

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Die SG Prechtal/Oberprechtal II vergab beste Chancen gleich reihenweise.
 


Auch die "Dritte" holt ein Unentschieden
Spfr. Obersimonswald II  -  SG Prechtal/Oberprechtal III   2:2

Mit einem 2:2 Unentschieden beim Auswärtsspiel gegen die Spfr. Obersimonswald II festigte die 3. Mannschaft der SG Prechtal/Oberprechtal ihren Platz im vorderen Tabellenbereich und steht nun mit 14 Zählern auf Platz 3 der Tabelle, hinter dem punktgleichen Tabellenzweiten FC Kollnau II.
Ein ausführlicher Bericht des Spiels liegt leider nicht vor.

 

"Post Jahn" schafft ein Unentschieden in letzter Minute
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  PTSV Jahn Freiburg I   2:2  (0:1)
Bernhard Disch, 17.10.2011
 
"Post Jahn Freiburg" war am Sonntag zu Gast in Oberprechtal bei der Begegnung  SG Prechtal/Oberprechtal I – PTSV Jahn Freiburg. Die Bilanz gegen diese bekannt technisch beschlagene Mannschaft sieht nicht so gut aus. Schon zu Zeiten, als die SG noch getrennte Wege ging, bereitete dieser Gegner immer große Schwierigkeiten. Und Spielertrainer Daniel Ruf hatte die Mannschaft auch noch mal eindringlich gewarnt, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, die "Post" hatte schließlich selbst erst 2 Spiele verloren und bereits in der Vorwoche der Eintracht aus Freiburg ein Unentschieden abgerungen. Der Gegner war also hochbrisant, die äußeren Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen geradezu traumhaft. Punkt 15:00 Uhr pfiff Schiedsrichter  Alexander Baumgartner aus Freiburg die Partie an.
Wie üblich versuchten die Platzherren gleich von Beginn an Druck zu machen um einen frühen Treffer zu erzielen. Es sah zunächst auch ganz gut aus, die erste Chance tat sich bereits in der 4. Minute auf, Tobi Ruf schoss von rechts einen halbhohen Ball scharf nach innen und Michale Dufner auf der Gegenseite des kleinen Strafraums grätschte knapp vorbei, war eine Zehntelsekunde zu spät dran. Aber auch die Gäste spielten munter mit, dachten gar nicht daran, sich zu verstecken. Es dauerte allerdings bis zu 16. Minute, bis sie ihre erste gute Torszene hatten und SG-Torhüter Timo Weber sich bei einem Freistoß zum ersten Mal mächtig strecken musste, um ihn über die Querlatte zu lenken.
Viel spielte sich im Mittelfeld ab, die SG kam fast nur über die rechte Seite nach vorne. Die Freiburger hingegen standen hinten massiert, spielten soweit sich Anspielstationen boten über die ganze Platzbreite nach vorne, klopften aber wenn Gefahr im Verzuge schien, die Lederkugel weit nach vorne aus der Gefahrenzone. In der 24. Minute dann wieder mal eine Möglichkeit für Tobias Ruf, nachdem Manuel Greve schön vorbereitet hatte und dann nach innen flankte, aber auch der spielende Co-Trainer Tobias Dufner hatte da ein zu kurzes Bein und kam nicht mehr an den Ball.
Besser machte es da "die Post" zwei Minuten später, nutzte eine unzulängliche ballabwehr im Strafraum der SG aus und PTSV-Stürmer Petrit Gashi brachte die Gäste 0:1 in Führung.
Es hatte sich angedeutet: die Postler waren einfach wacher, gingen besser in die Zweikämpfe, waren schneller am Ball und zeigten technisch guten Fußball, irgendwann musste das für die SG Prechtal/Oberprechtal mal ins Auge gehen. Und bis zur Pause tat sich dann nichts mehr, der PTSV blieb die bessere Mannschaft für die erste Hälfte insbesondere auch aufgrund der besseren Zweikampfstatistik, führte verdient mit 0:1.
Eine ganz andere SG Prechtal/Oberprechtal sahen die Zuschauer dann zu Beginn der zweiten Hälfte. Trainer Ruf hatte reagiert, verstärkte das Mittelfeld und brachte Sebastian Klausmann und Patrick Pleuler für Michael Dufner und Patrick Weber. Und endlich sahen die SG-Fans das, auf das sie bis dahin vergeblich gewartet hatten: eine kämpfende und rackernde Heim-Mannschaft, welche nun den Gegner minutenlang in der eigenen Hälfte festnagelte.  
50. Spielminute, Foul für die SG auf der halbrechten Seite ca. 20 Meter vor dem Tor der Gäste, die um die Freistoßgefährlichkeit von Daniel Ruf ganz offensichtlich Bescheid wussten, da sie eine breite Mauer zwischen Ball und Tor aufbauten. Alleine, es nutzte ihnen nichts, Daniel Ruf zirkelte den Ball über die Mauer hinweg genau ins Eck, endlich war der Ausgleichstreffer zum 1:1 gefallen. 
Und die Hatz ging weiter, die SG wollte jetzt auf jeden Fall das Spiel herumreißen, spielte nun wesentlich konzentrierte und aggressiver.
58. Minute, Manuel Greve tankte sich auf der rechten Seite regelrecht durch, zog ab wie in alten Zeiten und plötzlich waren die Hausherren in Führung, es stand 2:1 für die SG Prechtal/Oberprechtal.
Jetzt waren die Gastgeber die bessere Mannschaft, aber PTSV Jahn Freiburg gab sich noch nicht geschlagen. Zwar nur sporadisch, aber immer gefährlich tauchten sie immer wieder mal in und um den Strafraum von SG-Schlussmann Weber auf und mehr als einmal ging das Leder nur knapp vorbei. Dann schien das Glück sich endgültig der SG zuzuneigen, als ein Freiburger aufgrund eines rüden Fouls direkt Rot sah. Na ja, das war schon eine harte Entscheidung des Schiedsrichters, der gelbe Karton hätte da vielleicht auch genügt.
Es waren noch 3 Minuten der offiziellen Spielzeit zu spielen, als die SG in Person von Torjäger Daniel noch mal zu einer dicken Chance kam, doch der Freiburger Keeper Florian Kessler reagierte glänzend und verhinderte einen weiteren Treffer. Doch das dicke Ende stand noch  bevor. Letzte Spielminute, Einwurf für die Freiburger in der Spielhälfte der SG: absolut regelgerecht, mit ausgebreiteten Armen, gewinnt Claudius Schultis das Kopfballduell gegen seinen um einen Kopf kleineren Gegenspieler, aber der bis dahin recht gut leitende Schiedsrichter Baumgartner erkennt eine Regelwidrigkeit, meint wohl, Schultis hätte sich auf seinen Gegner aufgelehnt oder aufgestützt und gibt Freistoß.
Der Ball kommt in den Fünfmeterraum geflattert, ein vielbeiniges Treten, Kicken und Stochern und dann ist der Ball plötzlich im Netz, es steht 2:2 und dabei bleibe es auch. In den noch angehängten 3 Minuten Nachspielzeit schafft eine wütend angreifende Heimmannschaft es nicht mehr, noch einen Treffer zu erzielen. Letztendlich war das Ergebnis aber gerecht, eine Halbzeit waren die Gäste besser, eine Halbzeit die Gastgeber, die Punkteteilung geht, man muss es zugeben, in Ordnung.
 
 
Tore:
0:1 Petrit Gashi, 24'
1:1 Daniel Ruf, 50'
2:1 Manuel Greve, 58'
2:2 Daniel Kammer, 90'
 
Aufstellung SG Prechtal/Oberprechtal:
Timo Weber, Florian Klausmann, Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill, Patrick Weber (46' Patrick Pleuler),  Claudius Schultis, Manuel Greve, Tobias Ruf, Daniel Ruf (84' Jan Wernet), Michael Dufner (46' Sebastian Klausmann). 
 
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Der Freistoßtreffer von Spielertrainer Daniel Ruf zum 1:1 Ausgleich
 

Remis gegen die "Postler" aus Freiburg
SG Prechtal/Oberprechtal II - PTSV Jahn Freiburg II  1:1 (1:0)
Bernhard Disch, 17.10.2011
 
Auch die Reserve der 1. Mannschaft der SG Prechtal/Oberprechtal wusste, dass mit der Post-Reserve aus Freiburg nicht zu spaßen ist. Auch um die technischen Fähigkeiten und die Spielkultur des Gegners wusste man Bescheid, PTSV Jahn Freiburg II war und ist immer ein starker Gegner  und ebenso wie deren 1. Mannschaft hatte die "Zweite" bisher ebenfalls erst 2 Spiele verloren. Vorsicht war also geboten.
Trainer Reinhard Häringer musste zwar auf die Verletzten Philipp Wangler und Simon Kern verzichten, hat aber ansonsten einen gefüllten Kader, konnte also sozusagen in Bestbesetzung  mit der Mannschaft auftreten.
Dennoch, es waren die Gäste aus Freiburg, die erst mal ganz frech auftrumpften und die SG-Abwehr um Kapitän Daniel Schill ins Schlingern brachte. 6. Minute, nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Außenverteidiger Marcel Stadtler hält ein Gästespieler mal kurz drauf und das Leder zischt nur knapp über die Latte. Eine Minute später wieder eine Möglichkeit für den PTSV, diesmal knapp am Pfosten vorbei. Ups, da war eine Mannschaft wohl noch nicht ganz wach! 
Dann endlich mal die Platzherren in der 9. Minuten mit einer schönen Aktion durch Daniel Blum, der rechts außen durchgeht und schön nach innen flankt, aber leider kommt niemand an diese Hereingabe ran. Die Gäste attackierten ebenfalls weiter, machen einigen Wirbel und brachten die SG ins Schwitzen. Hinten standen sie sehr gut, spielten schnell nach vorne und zeigten guten Fußball.
Dennoch, es waren nicht die Freiburger Gäste, die den Führungstreffer erzielte, es waren die Gastgeber in Gestalt des pfeilschnellen Daniel Blum, der einen Sololauf von rechts durch die Reihen des defensiven Mittelfelds der Gäste ansetzte, irgendwann auf der linken Seite rauskam und aufs gegnerische Tor losstürmte, den Ball dann kunstvoll und gewollt (?) am Torhüter vorbei in lange Eck schlenzte. 
"Na also", wollte man schon sagen, "geht doch." Aber der Gegner zeigte sich gar nicht schockiert, sonder blieb seiner Linie treu. Dann waren 30 Minuten gespielt, die SG führte zwar, war aber nicht die bessere Mannschaft. Dann kurz vor der Pause, hatten die Gäste eine gute Möglichkeit, SG-Torhüter Maier verkürzt den Winkel, hält, greift noch mal nach und dann ist die Chance für die "Postler" vertan, es ging in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte setzte sich so fort, wie die erste Hälfte geendet hatte. Entweder lag es am Gegner oder es lief bei der SG einfach nicht so gut wie gewohnt, jedenfalls hatte man nicht das Gefühl, als würde dieses Spiel 1:0 für die Hausherren enden. 
Und so war es dann auch: eine Unkonzentriertheit in der Abwehr wird vom Gegner konsequent ausgenutzt und ein Freiburger Stürmer spitzelt den Ball an Schill und Maier vorbei ins Netz. Der Rest der Abwehr hatte sich nicht beteiligt, hatte nur zugesehen und nun war es halt passiert, es stand 1:1 und das ganze war nicht unverdient.
In der Folge stand nun mehrmals der Gästetorhüter im Mittelpunkt des Geschehens, bewahrte seine Mannschaft ein ums andere Mal vor einem erneuten Rückstand: 65. Spielminute, ein Freistoß für die SG Prechtal/Oberprechtal II wird abgefälscht, geht nur knapp am Pfosten vorbei. Es folgt ein Eckball und der Freiburger Torwart macht gleich zwei dicke Chancen nacheinander zunichte, es blieb weiter beim 1:1. Nun konnten sich die Prechtäler wieder etwas besser befreien, aber ein Manko blieben die ungenauen bis fahrlässigen Zuspiele. Viele Bälle kamen einfach nicht an, liefen ins Nirgendwo oder landeten beim Gegner.
Dann wurde die Partei etwas ruhiger, plätscherte dahin ohne große Spannung. Zehn Minuten vor Schluss dann wieder mal eine Chance durch Marcel Stadtler, der aber bei seinem Kopfballversuche keinen Druck hinter den Ball bringt. Eine Minute später hätte dann Ulrich Winterer mehr aus der Situation machen können, aber auch er bringt nichts Zählbares zustande. Noch drei Minuten, Daniel Blum legt auf für Alexander Moser und aus 16 Meter kracht das Leder unter die Latte und springt wieder ins Feld, wieder nix. 88. Minute, jetzt stand plötzlich Daniel Blum allein vor dem Torhüter und kommt nicht an ihm vorbei, wieder eine Chance vertan. Auch in der Nachspielzeit verhindert der Freiburger Keeper noch zweimal die Niederlage, dann ist das Match vorbei.
Aufgrund der vielen guten Chancen konnte man dann am Ende doch nicht so recht glücklich sein mit dem Unentschieden, aber so ist Fußball. Die gute gegnerische Mannschaft des PTSV Jahn Freiburg jedenfalls schien mit dem Punkt zufrieden und reiste gut gelaut zurück an die Dreisam.
 
Tore:
1:0 Daniel Blum
1:1 PTSV Jahn Freiburg, 56' 

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Freiburgs Torhüter stand mehr als einmal im Brennpunkt und ließ nur 1 Treffer zu.
 

Viele Treffer trotz schlechtem "Büchsenlicht"
SG Prechtal/Oberprechtal I  - Türkgücü Freiburg I   7:0 (2:0)

Bernhard Disch, 08.10.2011

Nachdem die Zweite ihr vorgezogenes Punktspiel gegen Türkgücü Freiburg bereits am Donnerstagabend erfolgreich absolviert hatte, war am Freitagabend die Erste gefordert. Wenigstens regnete es nicht und es war "nur" kalt. Dennoch waren über 100 Zuschauer gekommen, um unter Flutlicht die Begegnung zu beobachten.
Die SG Prechtal/Oberprechtal startete hochmotiviert und schlug wie gewohnt von Beginn ein hohes Tempo an. Bereits in der 5. Spielminute konnte Tobias Ruf eine Verwirrung der unter Druck stehenden Gästeabwehr nutzen, staubte den Ball ab und schoss aus kurzer Distanz ein zur 1:0-Führung für die Platzherren und die hätten in der 6. Minute diesen Vorsprung nach Vorbereitung von Manuel Greve durch Michael Dufner sogar ausbauen können, aber dessen Versuch ging knapp vorbei.  Türkgücü Freiburg antwortete, hatte in der 6. Minute eine riesige Möglichkeit, als ein Gästestürmer allein vor Torhüter Timo Weber stand, dieser aber großartig reagierte und die Chance zunichte machte. Da hatte die SG-Abwehr geschlafen!
Nach einer knappen Viertelstunde dann aus halblinker Position ideale Freistoßdistanz für Daniel Ruf, 22 Meter Entfernung und der Ball schlug flach im linken Eck ein, die konnte der Türgücu-Keeper Tahsin Ali Pamuk, an diesem Abend auffälligster Spieler seiner Elf, nichts mehr machen, 2:0 für die SG Prechtal/Oberprechtal. Nach 20 Spielminuten konnte man sagen, die Hausherren hatten diese Partie ganz klar im Griff und bestimmten das Geschehen, auch wenn sich hin und wieder im Abwehrverhalten der SG Prechtal/Oberprechtal unnötige Leichtsinnsfehler einschlichen und man ab und zu als Zuschauer etwas nervös wurde. Allein, die Freiburger konnten dies nicht nutzen. In der 26. Minute verhinderte abermals der gegnerische Schlussmann einen weiteren Treffer, als er einen platzierten Schuss des eifrigen Manuel Greve parierte und auch der nachfolgende Eckball brachte der SG nichts ein, obwohl Florian Klausmann, der übrigens ebenfalls ein sehr starkes Spiel zeigte, günstig zum Kopfball stand, diesen aber über das Tor köpfte.
Nach 37. Minuten dann ein blitzschneller Konter der Einheimischen nach einem Eckstoß der Türkgücü Freiburg, Manuel Greve legt vor auf Tobias Ruf aber wieder regiert der Gästeschlussmann hervorragend, bewahrt seine Mannschaft vor dem dritten Treffer.
Die Türken blieben jedoch nach wie vor mit ihren zwei schnellen Spitzen Emre Güngör und Usama Mohammad gefährlich: 42. Minute, erst Freistoß für Freiburg und ein knallharter Nachschuss nur Zentimeter am Pfosten vorbei, da wäre Timo Weber machtlos gewesen. Aber es blieb beim 2:0 und so ging es in die Pause. Das Halbzeitfazit fällt kurz aus: die SG Prechtal/Oberprechtal hätte bislang aus ihren Chancen mehr machen können.
Das muss Spielertrainer Daniel Ruf wohl ebenso gesehen und der Mannschaft in der Kabine gesagt haben, denn in der 2. Spielhälfte wurde dies von seiner Mannschaft beherzigt.
Sechs Minuten nach Wiederanpfiff ein Foul an Florian Klausmann im Gästestrafraum, Schiedsrichter Robert Drews aus Freiburg zeigt auf den Elfmeterpunkt und Tobias Ruf nutzt die Chance und erhöht mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 3:0.
Dann Eckball auf der anderen Seite und dabei sieht die Abwehr der SG nicht so gut aus, lässt einen Angreifer am langen Eck viel zu viel Platz, aber anstatt den Ball einzunicken oder auch nur mit dem Körper ins Tor zu drücken entscheidet sich der wackere Recke für den Abschluss mit dem Spann und schießt den Ball in den abendlichen Nachthimmel.
Dann Eckball auf der anderen Seite in der 60. Minute und einmal mehr ist der lange Innenverteidiger Sven Wachsmann da und köpft ein zum 4:0. Er ist übrigens  mit 5 Treffern in der laufenden Saison nach den beiden Ruf-Brüdern der drittbeste Torschütze!
62. Minute, schneller Einwurf von Michael Dufner auf den durchstürmenden Daniel Ruf, der läuft seinem Bewacher davon, bringt dann den Ball von links scharf und flach nach innen und Manuel Greve steht für diesen Ball goldrichtig und macht das 5:0, für ihn ein wichtiger Treffer.
Die Chancen für die Gastgeber mehrten sich nun mit fortlaufender Spielzeit: 61. Minute, Tobias Ruf steht plötzlich allein vor dem Gästekeeper, hätte das Ding selbst machen können, legt aber noch mal nach links auf  den mitgelaufenen Kapitän Patrick Weber, was der Torwart wohl gerochen hatte, denn der wirft sich in die Schussbahn und dann schaffen es in der Tat drei SG-ler aufgrund vieler Verteidigerbeine nicht, den vor der Linie herum hüpfenden Ball ins Netz zu drücken, eine kuriose Szene.
Die Türken verteidigten mit Mann und Maus, spielten sich aber mit gelegentlichen Kontern immer wieder mal frei. Bei diesen Situationen war es Verteidiger Simon Disch, der insgesamt drei Mal so ziemlich in letzter Minuten den Ball noch wegspitzeln konnte. Auch er zeigte in diesem Spiel eine sehr ansprechende Leistung.
Dann in der 74. Minute ein Fernschuss von Daniel Ruf den der Gästetorwart entweder nicht sah oder den er aufgab, denn plötzlich zappelte das leder wieder im Netz und es stand 6:0 für die SG Prechtal/Oberprechtal.
Bis zur 88. Minute, in der Patrick Weber das 7:0 für die Einheimischen erzielte, hatte die SG noch zahlreiche weitere Chancen, die aber allesamt nicht genutzt wurden, da hätten durchaus noch ein paar Tore fallen können.
Schließlich war Schluss, der Sieg gegen einen doch einigermaßen schwachen Gegner war hoch verdient, fast sogar noch schmeichelhaft, Spieler, Trainer und Besucher waren zufrieden, hatten ein torreiches und unterhaltsames Spiel gesehen, und das ist ja genau das, was man letztendlich von solch einem Match erwartet.



Die SG Prechtal/Oberprechtal I besiegte Türkgücü Freiburg I mit 7:0

Aufgrund der schwachen Lichtverhältnisse gibt es von dieser Partie keine weiteren Bilder.

Tore:
1:0 Tobias Ruf, 5'
2:0 Daniel Ruf, 15'
3:0 Tobias Ruf (Elfmeter), 51'
4:0 Sven Wachsmann, 60'
5:0 Manuel Greve, 62'
6:0 Daniel Ruf, 74'
7:0 Patrick Weber, 88'

Aufstellung:
Timo Weber, Florian Klausmann, Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill, Patrick Weber (K), Patrick Pleuler (66' Claudius Schultis), Manuel Greve, Tobias Ruf (73' Jan Wernet), Daniel Ruf (83' Sebastian Klausmann), Michael Dufner.

Schiedsrichter:
Robert Drews (Freiburg im Breisgau)


Toreflut in strömendem Regen
SG Prechtal/Oberprechtal II – Türkgücü Freiburg II  14:0 (7:0)

Bernhard Disch, 08.10.2011

Einladend war es nicht gerade, das Wetter am Donnerstagabend, beim vorgezogenen Spiel der SG Prechtal/Oberprechtal II gegen Türkgücü Freiburg II. Kalt, nass, dunkel. Und dann fanden die Gäste auch nicht gleich den Sportplatz in Oberprechtal, kein Wunder, denn auf der Internetseite des Verbandes ist als Spielort der Sportplatz in Prechtal eingetragen.
Egal, irgendwann nach 20:00 Uhr ging es dann los gegen eine nach eigenen Aussagen ersatzgeschwächte Mannschaft. Die Betonung liegt hier auf "geschwächt", denn der Gegner war wirklich schwach und kassierte insgesamt 14 Tore ohne selbst ein eigenes zu erzielen. Lediglich ein einziger Schuss auf das Tor des völlig durchnässten und durchgefrorenen Torhüters Andreas Maier gelang den Gästen, wobei das Wort "Torhüter" fast schon etwas übertrieben ist, "Torsteher"  trifft es wohl besser.
Spannung lag keine in diesem Spiel und aus den Torszenen einen spannenden Bericht zu zaubern ist ebenfalls fast nicht möglich, deshalb hier in kurzen Stichworten die Torfolge:
1 Minute gespielt, 1:0 durch Ulrich Winterer vom linken 16-Metereck ins lange Eck, Vorbereiter Jonas Andris. 5. Spielminute, Drehschuss David Müller im Strafraum zu 2:0, vorbereitet durch Frank Weber. Dann in der 9. Minute, eine Flanke von Manuel Burger landet bei Sebastian Klausmann, der verwandelt aus kurzer Distanz direkt zum 3:0.
18. Spielminute, Elfmeter für SG Prechtal/Oberprechtal, Daniel Schill erhöht auf 4:0 und in der 23. Minute setzt sich wieder David Müller durch, legt auf für Ulrich Winterer und der nach sein zweiter Tor an diesem Abend zum 5:0.
27 Minuten gespielt, Flanke von Marcel Stadtler auf den völlig freistehenden David Müller, der macht ebenfalls seinen zweiten Treffer in der 1. Halbzeit zum 6:0, schließlich das 7:0 durch Jonas Andris in der 33. Minute. So ging es dann erst mal völlig durchnässt in die Kabinen, denn mittlerweile goss es in Strömen.
Die zweite Halbzeit kam, und das Toreschießen ging weiter: 7 Minuten waren in der 2. Hälfte gespielt, da kam Ulrich Winterer aus 16 Meter Entfernung zum Schuss und es stand 8:0. Fünf Minuten später zischt ein Eckball durch Freund und Feind und wieder ist David Müller zur rechten Zeit am rechten Platz, 9:0.
Schließlich das 10:0, wieder durch Müller, in der 63. Minute, als zwei Gästespieler es nicht schaffen, einen Freistoß für sie selbst aus dem eigenen Strafraum nach vorne zu spielen. Stattdessen schieben sie sich den Ball hin und her zu, bis schließlich Müller dazwischen geht, den Ball abnimmt und dann, na ja, wie gesagt: die "Zweistellige" war damit perfekt.
Das 11:0 in der 72. Minute war dann ein fußballerischer Leckerbissen, denn ein schöner Drehschuss von David Goldwich aus 20 Meter passte so genau ins lange Eck, dass der gegnerische Torwart gar nicht reagierte, weil er meinte, der Ball ginge vorbei. Nix da, das war von David Goldwich genau gezielt und meisterhaft vorgetragen!
75. Minute, Eckball SG Prechtal/Oberprechtal, Ulrich Winterer erhöht per Kopf auf 12:0, und in der 80. Minute unterstrich dann David Goldwich mit seinem 2 Treffer per Kopf in der 80' zum 13:0 noch einmal seine individuelle Klasse.
Nun hatte es die Türkgücü Freiburg bald hinter sich: nur noch 1 Treffer fiel bis zum Schlusspfiff, den erzielte schließlich abermals David Müller nach einem schönen Pass von Ulrich Winterer in der 84. Minute. Das war's, dann, der Gegner entpuppte sich nicht wirklich als Gegner, blieb aber trotz der hohen Niederlage jederzeit sportlich und fair.

Aufgrund der schwachen Lichtverhältnisse gibt es von dieser Partie keine Bilder.

Tore:
1:0 Ulrich Winterer 1'
2:0 David Müller, 5'
3:0 Sebastian Klausmann, 9'
4:0 Daniel Schill, Elfmeter, 18'
5:0 Ulrich Winterer, 18'
6:0 David Müller, 27'
7:0 Jonas Andris, 33'
8:0 Ulrich Winterer, 52'
9:0 David Müller, 57'
10:0 David Müller, 63'
11:0 David Goldwich, 72'
12:0 Ulrich Winterer, 75'
13:0 David Goldwich, 80'
14:0 David Müller, 84'
 


 

Viele vergebene Torchancen
FC Portugiesen Freiburg I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I    1:4 (0:3)
Bernhard Disch, 03.10.2011

In der vierten Auswärtsbegegnung der SG Prechtal/Oberprechtal I stand mit dem FC Portugiesen Freiburg I ein technisch versierter Gegner auf dem Spielplan. Bestes Fußballwetter und viele Zuschauer boten im Freiburger Schönwasenstadion in der Wiehre eine ansprechende Fußballkulisse.
Beide Mannschaften begannen schwungvoll offensiv ohne langes Abwarten. In der 6. Minute der erste Warnschuss auf das Tor der Gastgeber durch Daniel Ruf, noch ohne Erfolg.
12. Spielminute, nun waren die Gastgeber an der Reihe. Eine Flanke von links nach innen gezirkelt landet genau auf dem Kopf eines Gästestürmers, aber der Kopfball war zu ungenau, ging über das Tor. Im Gegenzug dann wieder die SG Prechtal/Oberprechtal. Auf der linken Seite bekommt Spielertrainer Daniel Ruf den Ball auf Höhe des Strafraumeckes und während alle sich auf eine Flanke einrichten hebt ruf den Ball über den Torhüter hinweg ins lange Eck zum 0:1 Führungstreffer. Ein Tor, welches man so auch nicht alle Tage zu Gesicht bekommt.
Nach und nach bekam nun das Spiel der SG Übergewicht, die Gastgeber bleiben jedoch ebenfalls nicht ungefährlich und in der 20. Minute bekommt SG-Torhüter Timo Weber zum ersten mal einen ersthaften Schuss auf sein Gehäuse, welchen er aber, allerdings erst  im zweiten Zugriff, sichern kann.
Zwei Minuten später löst sich an der gegnerischen Strafraumgrenze Tobias Ruf mit einem guten Dribbling von gleich zwei Gegnern und dann ist die Lücke frei und der Ball zappelt zum zweiten mal im Netz dem Freiburger, es stand 0:2. Wieder mal ein optimaler Start für die SG Prechtal/Oberprechtal, erst die frühe Führung und dann zur Mitte der ersten Halbzeit ein Führungsausbau auf 2 Tore, das gibt normalerweise dem eigenen Spiel Ruhe und Sicherheit. Und es kam sogar noch besser. Vier Minuten später, in der 25. Spielminute wieder mal eine Gemeinschaftsproduktion der Ruf-Brüder: Daniel ruf spielt auf den freistehenden Tobias Ruf und der muss für seinen 10. Treffer zur 0:3-Führung nur noch seinen "Schlappen" hinhalten. Optimal, noch keine halbe Stunde gespielt und die Führung auf 0:3 ausgebaut. Mit weniger Fortune spielte hingegen der FC Portugiesen Freiburg, die Gastgeber kommt mit ihrer offenen Spielweise sogar den Konterangriffen der SG entgegen, während sie selbst immer wieder an der gut stehenden Abwehr um Sven Wachsmann hängen bleiben. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit gab es dann eine etwas länger dauernde Unterbrechung, als nach einem unglücklichen Zusammenprall ein Freiburger Spieler länger behandelt werden musste. Dann ging die Partie weiter, allerdings von nun an mit einer deutlichen Auffälligkeit auf Seiten der Gäste, gemeint ist damit die Torausbeute nach guten, ja nach besten Einschussmöglichkeiten. Tobi Ruf beginnt als erster, bleibt nach einem sehr schnellen Konter allein vor dem Torhüter an diesem hängen, Chance zum 0:4 vergeben.
Die Portugiesen mit vielen technisch sehr versierten Spielern, hatten ebenfalls kein Glück mit ihren Torbemühungen, blieben trotz guter Ansätze immer wieder hängen. Bis zur Halbzeit blieb die SG die bessere Mannschaft, hätte mit einem Tor mehr führen können.
So ging es zur Halbzeit in die Kabinen und man wartete gespannt auf den Beginn der zweiten Spielhälfte.
Schon wenige Minuten nach Wiederanpfiff ergab sich die nächste Gelegenheit für Michael Dufner, aber die Flanke war etwas zu hoch für einen platzierten Kopfball und so stieg der Ball nur hoch und Dufner bekam eine zweite Gelegenheit, versuchte einen Fallrückzieher, der etwas neben das Tor kam, wo Patrick Weber seinerseits den Fuß nicht lange genug bekam und der Angriff schließlich im Toraus endete. Eine Minute später die nächste Chance für Dufner, der sich diesmal auf der linken Seite den Ball in aussichtsreicher Position zurecht gelegt hatte, der Schuss streifte aber äußerst knapp am Lattenkreutz vorbei, wieder Pech. Zwar hatte die SG nun mehr oder weniger das Spiel vor sich, erspielte sich Chance um Chance aber das Pulver schien nass geworden zu sein.  Und dann waren da dann doch auch wieder mal die Gastgeber an der Reihe. 53. Minute, Timo Weber verhindert nacheinem blitzartigen Konterangriff der Portugiesen mit einer Parade den Anschlusstreffer. Vier Minuten später stand er dann wieder im Mittelpunkt, dieses Mal aber auf der anderen Seite des Spielfeldes: der emsige Manuel Greve war im Strafraum im Zweikampf zu Fall gekommen, nach Meinung von Schiedsrichter Andreas Stöcklin aus Weisweil durch eine Regelwidrigkeit seines Gegenspielers, er zeigte auf den Elfmeterpunkt. Torwart Timo Weber, der die Unsitte eines "elfmeterschießenden Torhüters" aus seinem einjährigen Gastspiel beim SF Elzach/Yach mitgebracht hatte, versemmelte dieses Mal gewaltig und nagelte das Leder nur gegen die Querlatte. Die nächste Chance dahin. 59. Minute, nun hatte Manuel Greve eine Riesenmöglichkeit, stürmt alleine auf Portugiesen-Schlussmann Stefan Gröschel zu, und statt dieses Mal eigennützig selbst zu verwandeln, was richtig gewesen wäre, will er den Ball noch mal quer zu Daniel Ruf auflegen, was aber kräftig in die Hose ging. Merke:  nicht immer ist Uneigennutz die beste Wahl und nicht jeder Ball MUSS bei Spielertrainer Ruf landen. Langsam aber sicher nahm die Chancenauswertung unterirdische Dimensionen an und wie es dann halt so kommt: machst du sie nicht, macht sie der Gegner. Was passierte also? Klarer Konzessionselfmeter in der 72. Minute auf der Gegenseite, nach einem regulären Kopfballduell deutete der Schiedsrichter zum zweiten Mal auf den Elfmeterpunkt, dieses Mal gegen die SG Prechtal/Oberprechtal und es stand nur noch 1:3. Das machten den Hausherren Mut und die SG wurde kribbelig.
77. Minuten: Torwart Tino Weber äußert sich nach einem Rempler bei einem Fangversuch mit einem lauten "Foul, hey" und der Schiri ahndet diese Äußerung, nachdem der Ball schon geklärt war, mit einem indirekten Freistoß nur wenige Meter vor dem Tor. Dem Herr sei Dank, dieses Mal hämmert ein Freiburger den Ball gegen die Querlatte, es blieb beim 1:3. Nun war aber den Freiburgern auch alles egal, sie spielten auf "Alles oder Nix" und setzten in Folgezeit auf konsequenten Angriff, was hervorragende Möglichkeiten zum Kontern offen legte, aber, aber, aber …. nix ging rein.
In der allerletzten Minute dann noch ein Gastgeschenk der Portugiesen an die Gäste aus dem Elztal, als der Torhüter einen Eckball von Daniel Ruf unglücklich ins eigene Tor lenkte. Vielleicht war es aber auch eine Geste des Mitleids. Jedenfalls zählte das Ding, es stand 1:4 und damit war das Spiel dann auch vorbei.
Fazit: das Spiel selbst war nicht unbedingt schlecht, die SG Prechtal/Oberprechtal zeigte eine bessere mannschaftliche Leistung wie der Gegner, der trotz hervorragender Einzelspieler wenig Erfolg hatte, aber die Torausbeute der SG war mager. Vielleicht, vielleicht vielleicht ….. ist man aber langsam auch ein wenig verwöhnt oder zu fordernd. Denn alles in allem ist das 1:4 o.k. und mal hat man weniger, mal etwas mehr Glück.

Tore:
0:1 Daniel Ruf  (13')
0:2 Tobias Ruf  (21')
0:3 Tobias Ruf  (25')
1:3 Khodr Maatouk (EM – 72')
1:4 Michael Greiner (Eigentor – 90')

Aufstellung: Timo Weber, Florian Klausmann, Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill, Patrick Weber  (K), Patrick Pleuler, Manuel Greve (81' Manuel Burger), Tobias Ruf, Daniel Ruf (88' Sebastian Klausmann), Michael Dufner  (68' Michael Dufner)

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An Chancen mangelte es nicht im Spiel FC Portugiesen Freiburg - SG Prechtal/Oberprechtal
 


Klarer Sieg nach anfänglichen Schwierigkeiten
FC Portugiesen Freiburg II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II    0:7 (0:2)
Bernhard Disch, 03.10.2011

Beim Auswärtsspiel der 2. Mannschaft traf die SG Prechtal/Oberprechtal am Sonntag auf die Reserve des FC Portugiesen Freiburg . Vom Papier her eine klare Sache. könnte man sich denken, die SG II trat an als Tabellenführer mit einer bisher sehr guten Bilanz von 15 Punkten aus 6 Spielen und mit einem Torverhältnis von  18:4 Toren. Die Portugiesen, Tabellenzehnter, konnten hingegen  zuhause erst einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen und hatten insgesamt bis dato erst sieben Punkte erkämpft.
Aber die eine Seite ist Statistik und die andere Seite ist nun mal die Wahrheit und die ist bekanntlich nur auf dem Platz zu finden.  Oftmals passieren sogenannte Patzer gerade dann, wenn von der Papierform her schon alles entschieden zu sein scheint.
So ist es also die Aufgabe des Trainers, schon bei der Vorbesprechung "Bruder Leichtsinn" aus der Kabine zu weisen und die Mannschaft richtig einzustimmen. Man darf es vorweg nehmen: Trainer Reinhard Häringer ist dies in diesem Fall glänzend gelungen, denn die Platzherren blieben über die gesamte Spielzeit nahezu chancenlos. Nur zu Beginn der Partie waren es erst mal sie, die eine erste Tormöglichkeit hatten, als bereits in der ersten Minuten ein Angriff über rechts eine ausgezeichnete Flanke nach innen brachte und ein völlig frei stehender Angreifer es schaffte, aus kürzester Distanz das Tor nicht zu treffen. Doch nach einer zweiten guten Aktion für die Platzherren hatte sich die Häringer-Truppe gefangen und übernahm von da an den Taktstock in diesem Konzert, jedoch zunächst ohne die Musik anlaufen zu lassen. Die erste Chance für David Müller in der 9. Minute blieb noch ungenutzt, aus guter Schussposition verzog er das Leder. Ebenso Uli Winterer in der 15. Minute, der eine "Megachance" den Bach runter schickte. Doch der nächste Versuch klappte: 16. Spielminute, Einwurf für die SG, Müller legt Winterer per Kopf vor, ein paar Schritte noch in Richtung Portugiesisches Tor und dann stand es 0:1 für die SG Prechtal/Oberprechtal. Nächste Möglichkeit 10 Minuten später für den "stürmenden Torhüter" David Müller nach einem krassen Abwehrfehler der Gastgeber. Aber Müller ist offensichtlich Rechtsfüßler, denn die Pille will nicht so zielgenau von seinem schwächeren linken Fuß gehen und poltert nur in die nähere Umgebung des Tores.
Dann in der 32. Minute doch wieder mal die Gastgeber vor dem Tor von SG-Torwart Andreas Maier: ein Freistoß durchquert diagonal unbehelligt den ganzen Strafraum und geht knapp am langen Pfosten vorbei,  hier hätte der FC Portugiesen Freiburg II mehr daraus machen können.  Dann in der 38. Minute wieder mal eine schöne Aktion von David Müller: Ballannahme mit dem Rücken zum Tor, Drehschuss, aber knapp über die Querlatte. Eine Minute später huscht Winterer an einer flachen Hereingabe vorbei ohne das leder zu berühren. Was sollte man sagen? Die SG Prechtal/Oberprechtal II spielte sich zwar klar als "Bäcker in der Backstube" auf, aber hier fehlten eindeutig die Rosinen im Kuchen, die Tore!
Dann endlich  in der 42. Minute der zweite Treffer: Winterer köpft nach innen auf den freistehenden David Müller und der vollendet direkt zum 0:2 Halbzeitstand.
Zwischenfazit: viel zu magere Ausbeute für den Aufwand den die Mannschaft in der ersten Hälfte getrieben hatte. Hätte man verlangt, dass zumindest die glasklaren Torchancen genutzt worden wären, hätte es zur Pause es mindestens 0:4 stehen müssen.
Dann begann die zweite Spielhälfte und in der Tat, wer hätte es erwartet: es ging erst mal so weiter mit den verpassten Gelegenheiten. David Goldwich bediente in der 49. Minute Namensvetter David Müller, aber der traf aus nächster Nähe nicht das Tor: ungewöhnlich!
Und nach 52. Minuten musste  Torwart Andreas Maier zu ersten mal nachweisen, dass er nicht umsonst mitgereist war, als er einen gefährlichen Freistoß der Gastgeber aus der Ecke fischte. Diese Aktion schien nun die Gastgeber aufgeweckt zu haben, denn in den folgenden Minuten setzten sie ihre Gäste aus dem Prechtal erstmals unter Druck und deren Abwehr musste die Ärmel hochkrempeln. Doch das Feuer brannte nur kurz, dann war die SG wieder an der Reihe. In der 57. klopfte ein Schuss von David Goldwich an der Querlatte der Portugiesen an, ein nachfolgender Fernschuss von Frank Weber pfeift nur Zentimeter über dieselbe hinweg. Dann bereitet in der 60. Minute Jonas Andris mit einem sehenswerten Solo der dritte Tor vor, bedient Ulrich Winterer in der Mitte, der im zweiten Versuch dann per Kopf den Ball im Tor unterbringt.
Sieben Minuten später beißt sich der Torschütze auf der linken Seite durch, zieht nahe der Torauslinie in der Strafraum, wird noch von hinten gefoult, bleibt aber auf den Beinen und legt dem mitgelaufenen Alexander Moser den Ball mundgerecht vor, der musste nur den Fuß hinhalten es stand 0:4, endlich!
Dann eine umstrittene Szene in der 72. Minute, als Andi Maier einen Abpraller vom Pfosten kurz vor der Torlinie noch fing und auf dem Ball liegen blieb. "Tor!" entschied erst der Schiri, nahm dann aber seine Entscheidung zurück, nachdem er sich über den mit dem Ball erstarrten Andreas Maier gebeugt hatte und erkennen musste, dass dieser deutlich vor der Linie lag. "Chapeau", Herr Referee, das gibt es nicht oft, dass ein Schiedsrichter derart seine Meinung revidiert.
Drei Minuten später dann doch ein Tor, aber eben wieder auf der Gegenseite: der inzwischen eingewechselte Philipp Wangler staubt ab zum 0:5, als der inzwischen ebenfalls eingewechselte "wandelnde Küchenquirl " Samuel Andris zwar die halbe Portugiesen-Abwehr durcheinander mixt, aber den Ball nicht über die Linie bekommt.
80. Minute Strafstoß für die SG: Samuel Andris war im Strafraum von hinten umgesäbelt worden, Bruder Jonas Andris verwandelt zum 0:6 und schließlich der Schlusstreffer zum 0:7 (nicht 0:8 wie fälschlicherweise im offiziellen Ergebnisbericht) durch Samuel Andris in der 90. Minute, als zwei Freiburger Abwehrspieler "hinten rum tricksen", Andris ihnen den Ball abnimmt und aus ganz spitzem Winkel seinen Treffer erzielte. So gab es für die Platzherren dann doch noch eine deutliche Niederlage, ein Ehrentreffer blieb ihnen leider verwehrt. Die SG Prechtal/Oberprechtal II aber hatte ihren Spitzenplatz in der Tabelle verteidigt und ihr Torverhältnis weiter verbessert.

Tore:
0:1 Ulrich Winterer (16')
0:2 David Müller (42')
0:3 Ulrich Winterer (60')
0:4 Alexander Moser (67')
0:5 Philipp Wangler (77')
0:6 Jonas Andris (EM  - 80')
0:7 Samuel Andris (90')

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Tor oder kein Tor - das ist hier die Frage. David Müller vor dem Tor der Gastgeber FC Portugiesen Freiburg II
  


 

Remis im Spitzenspiel
SG Prechtal/Oberprechtal I - SC Reute I  1:1 (1:1)
Bernhard Disch, 18.09.2011
 
Im Spitzenspiel der Kreisliga A2 trafen an diesem Sonntag bei nasskaltem Wetter die punktgleichen Mannschaften der SG Prechtal/Oberprechtal und des SC Reute aufeinander. Die Platzherren waren von Anfang an bestrebt, das Spiel in die Hand zunehmen und die Richtung vorzugeben und so blieb es nicht lange bei einem vorsichtigen Abtasten, gleich von Anfang an nahm die Partie Fahrt auf. Bereits in er 2. Spielminute die erste aufregende Szene, als Spielertrainer Daniel Ruf von der linken Seite einen Ball scharf nach innen brachte, der zwar keinen Mitspieler erreichte, dafür aber nur wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbeistreifte.
Reute zeigte sich nicht erschrocken, verfehlte auf der Gegenseite nach 5 Minuten nur ebenfalls knapp das Tor.
Man mag fast sagen "fast schon wie gewohnt" dann drei  weitere Minuten später eine Vorlage von Tobias Ruf auf Bruder Daniel und der schießt nach einer schnellen Drehung aus knapp 16 Metern unhaltbar ein zur 1:0 Führung für die Gastgeber.  Ein Start nach Maß also und nur kurze Zeit später eine weitere gute Chance für den abermals stark spielenden Manuel Greve, der eine Musterflanke freistehend auf den Kopf bekam, aber knapp verpasste.
Sie SG Prechtal/Oberprechtal bestimmte das Spiel,  machte Druck nach vorne und erspielte sich weitere Chancen. 10. Minute, Flanke von Michale Dufner, wieder verpasst Greve knapp. 14. Minute Freistoß SG Prechtal/Oberprechtal, jetzt war es wieder Tobias Ruf, dem das Glück nicht zur Seite stand, ebenfalls knapp vorbei.
 Aus heiterem Himmel dann der Gegentreffer der Gäste in der 23. Spielminute: nach einem Eckball für den SC Reute kommt der Ball auf der gegenüber liegenden Seite nach außen auf einen frei stehenden Angreifer, Simon Disch greift zu ungestüm an, erwischt nicht das Leder, dafür aber den Gegner und der sehr gut leitenden Schiedsrichter Najib Nasser aus Sulzburg hatte keine Wahl, deutete auf den Elfmeterpunkt. Mario Leber vom SC Reute ließ sich diese Chance nicht entgehen, verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich.
Ab der 26. Minute wurde dann das Spiel etwas offener. Zwar hatten die die Gastgeber mehr spielerische Anteile, versäumten es aber in dieser Phase einfach, einen zweiten Treffer zu landen.
Reute mit Kontern, hauptsächlich mit vielen langen Bällen aus der Abwehr nach vorne auf die schnellen Spitzen, die aber ebenfalls von der gut stehenden Vierer-Abwehrreihe der SG  in Schach gehalten wurden.
Dann ein weiteres Highlight der SG in der 36. Minute, als sich Innenverteidiger Sven Wachsmann mit Ball auf den Weg nach vorne macht und von keinem Gegenspieler angegriffen wurde:  aus stattlicher Entfernung knallt sein scharfer Schuss genau an Lattenkreuz, Reute im Glück.
Das war es dann an Chancen, für die erste Halbzeit gab es keine weiteren Aufreger mehr.
Die zweite Hälfte war ausgeglichener. Die SG zwar weiter im Vorwärtsgang, allerdings ohne sich echte Chancen zu erspielen. Der Gegner setzte weiter auf Konter, stand nach wie vor in der Abwehr kompakt, hielt seine Taktik aufrecht. Mitte der zweiten Halbzeit flachte das Spiel dann etwas ab, war aber nach wie vor interessant und spannend. 
Dann war zur Abwechslung wieder mal SG Prechtal/Oberprechtal im Glück, als Torwart Timo Weber einen Schuss nicht festhalten konnte und der Abpraller genau vor den Füßen eines gegnerischen Angreifers landete, der allerdings knapp im Abseits stand und deshalb seinen Treffer nicht anerkannt bekam.
Und noch einmal Glück für die Gastgeber, als ein Gewaltschuss eines Gäste-Spielers nur gegen die Querlatte knallte und wieder ins Feld zurück sprang. 
Dito die SG: kurz vor Ende der Partie ein Tor durch Tobias Ruf, welches allerdings ebenfalls wegen einer Abseitsstellung des Schützen nicht zählte. Reute musste dann auch noch wegen einer Gelbroten Karte die letzten Minuten in Unterzahl zu Ende spielen. ließen aber nichts mehr anbrennen und so blieb es bei einem alles in allem gerechten 1:1 Unentschieden, mit dem beide Mannschaften leben konnten. Es war eine interessante und jederzeit spannende Partie, die so oder so hätte ausgehen können. Damit betrachteten beide Teams das Ergebnis zurecht als Punktegewinn.  In der Tabelle stehen nun mit dem SC Reute, der SG Prechtal/Oberprechtal  und der Eintracht Freiburg drei Mannschaften punktgleich vorne, die Eintracht Freiburg allerdings mit einem Spiel weniger.  Lob auch noch einmal für den exzellent leitenden Unparteiischen, der das Spiel auch in einer hektischen Phase gegen Ender der zweiten Spielhälfte jederzeit im Griff hatte.
 
Tore:
1:0 Daniel Ruf (8')
1:1 Mario Leber (23')
 
Aufstellung SG Prechtal/Oberprechtal:
Timo Weber, Florian Klausmann,  Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill, Patrick Weber (58' Manuel Burger), Patrick Pleuler, Manuel Greve (86 ' Daniel Blum), Tobias Ruf, Daniel Ruf, Michael Dufner (71' Jan Wernet).
 
Zuschauer: ca. 200
 
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Die SG Prechtal/Oberprechtal und der SC Reute trennten sich im Spitzenspiel mit einem 1:1 Unentschieden.


 


Heftiges Toreschießen am späten Abend - "SG Ruf" erlegt Buchenbach
SG Prechtal/Oberprechtal I  -  SpVgg Buchenbach I     6:2  (3:2)
Kurzbericht v. BDH, 14.09.2011

Im verlegten Spiel der SG Prechtal/Oberprechtal I gegen die SpVgg Buchenbach I kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten.
Insgesamt fielen 8 Tore, 6 davon durch Spielertrainer Daniel Ruf und Bruder und Co-Trainer Tobias Ruf.
Die SG ging durch 2 Freistoß-Treffer von Daniel Ruf in der 4. und 7. Minute früh in Führung, dann erfolgte der Anschlusstreffer zum 2:1 durch den Buchenbacher Daniel Kleiser. Zwei Minuten später stellte Tobias Ruf mit seinem Treffer zum 3:1 den alten Abstand wieder her, bevor Buchenbach zum für die SG psychologisch ungünstigen Zeitpunkt in der 44. Minute ihren zweiten Treffer zum 3:2 durch Christoph Selinger erzielte. So ging es dann in die Pause.
Die zweite Spielhälfte begann dann ähnlich wie die erste, wiederum fielen 2 Treffer schnell hintereinander: 50. Minute, Daniel Ruf erzielte sein drittes Tor, vier Minuten später war dann wieder Tobi Ruf dran, es stand 5:2 und acht Minuten später, in der 62. Minute beendete dann Daniel Ruf mit seinem vierten Tor zum 6:2 das Toreschießen für diesen Abend.


Eingesetzte Spieler SG Prechtal/Oberprechtal:
Timo Weber, Florian klausmann, Simon Disch, Sven Wachsmann, David Schill, Patrick Weber, Jan Wernet (46.' Patrick Pleuler) , Manuel Greve, Tobias Ruf (75.' Marcel Stadtler), Daniel Ruf, Michael Dufner (64.' Daniel Blum)

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Klarer Sieg im Elztal-Derby
FC Buchholz I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I    1:4 (0:1)
Bernhard Disch, 12.09.2011

In der Kreisliga A2 sind die Elztäler Mannschaften seit der vergangenen Saison rar geworden. Und so kann man das Treffen zwischen dem FC Buchholz und der SG Prechtal/Oberprechtal schon ein Derby nennen. Gleichzeitig hat man in den Vergangenen Jahren relativ schlechte Erfahrungen mit den Buchholzern gemacht, sowohl der FC Prechtal als auch der FSV Oberprechtal ließen fast bei jeder Begegnung Federn und auch in der ersten gemeinsamen Saison als SG Prechtal/Oberprechtal gingen sowohl das Heim- als auch das Auswärtsspiel den Bach runter. Das sollte dieses Jahr anders werden.
Beide Mannschaften wirkten von Beginn an hochkonzentriert, für beide Teams ging es um einiges. Die SG musste gewinnen um vorne mit dabei zu bleiben und die Buchholzer um unten raus zu kommen. Es entwickelte sich zunächst ein offenes Spiel mit etwas mehr Spielanteilen für die SG Prechtal/Oberprechtal, Spielertrainer Daniele Ruf dabei gewohnheitsmäßig als Antreiber und ständige Anspielstation vorne weg. Buchholz konterte, hatte in der 6. Spielminute eine erste gute Möglichkeit, der Schussversuch ging jedoch relativ weit am Tor vorbei. Überhaupt passierte nicht allzu viel vor den Toren, die Gäste hatten denn auch bis zur 25. Minute gegen die massive Buchholzer Abwehr gerade mal 2 "Halb-Chancen", aber nichts, was die vielen mitgereisten Fans in Aufregung versetzte.
Dann endlich in der 30. Minute ein wirklich sehenswerter Angriff auf rechts über Greve, auf Daniel ruf in der Mitte, der auf den auf Links spielenden David Schill, der den Ball wieder nach innen vors Gehäuse der Gastgeber bringt und da stand dann mit seinem bekannten Torriecher Tobias Ruf goldrichtig und schiebt lässig den Ball am Buchholzer Schlussmann vorbei zum 0:1 Führungstreffer.
Zwei Minuten später folgte ein Eckball für die SG und mit einem Gewaltschuss aus dem Hinterhalt prüfte Daniel Ruf ernsthaft die Standfestigkeit des Gästetorhüters. Leider verletzte sich bei dieses Szene ein Buchholzer Spieler so ernsthaft, dass das Spiel bis zum Eintreffen des Krankenwagens für über eine Viertelstunde unterbrochen werden musste. Dann wurde die Partie fortgesetzt und ging eigentlich nahtlos dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Nächste Chance für die SG, nach einem Eckball verfehlt ein Direktschuss von Tobias Ruf knapp das Tor, dann in der 42. Minute wieder ein schöner Angriff ausgehend von Manuel Greve, er bringt das Leder nach innen auf den gut postierten Tobi Ruf, der abermals knapp verfehlt. Dann war erst mal Halbzeit und man konnte das erste Fazit ziehen: die SG Prechtal/Oberprechtal war zwar mehr oder weniger die tonangebende Mannschaft, aber die Gastgeber waren mit ihren Kontern jederzeit gefährlich und noch war nichts verloren und nichts gewonnen.
Die zweite Hälfte begann zunächst optimal für die "Schwarzen": in der 48. Minute leg Tobias Ruf seinem Bruder Daniel per Kopfballverlängerung vor und schon "klingelte" es zum zweiten mal im Gehäuse der Buchholzer, solche Chancen lässt sich der erfahrene Spielertrainer natürlich nicht entgehen. Und es ging erst mal weiter mit guten Möglichkeiten für die SG Prechtal/Oberprechtal. Die nächste hatte nach einem Zuspiel von Daniel Ruf David Schill, der Winkel wurde aber letztendlich zu spitz und so kam dessen Schuss nicht am gut postierten Torhüter vorbei. Buchholz wurde jetzt heftig in der eigenen Hälfte festgesetzt. Erst in der 56. Minute kamen dann die Gastgeber wieder mal zu einem Entlastungsangriff, der aber im Toraus endete.
60. Minute – Uiuiuiuiuih ….. auf einen Ballverlust im Mittelfeld folgt ein Fernschuss eines Buchholzer Spielers. Der Ball kracht gegen den Pfosten, da hätte Timo Weber nichts mehr retten können, das war Glück für die SG Prechtal/Oberprechtal. Und dann passiert es doch, Sven Wachsmann kommt bei einer Kopfballabwehr nicht hoch genug, verlängert den Ball unabsichtlich, dieser fällt direkt vor die Füße des Buchholzer Torjägers Christian Hechinger und der lässt sich so ein Gastgeschenk nicht durch die Lappen gehen, verkürzt auf 1:2 mit einem flachen Schuss genau ins lange Eck.
Eine Minute später die nächste Großchance für den FC, ein Angreifer taucht plötzlich ganz allein vor Keeper Weber auf, doch der ist auf dem Posten, retten den knappen Vorsprung. Und plötzlich steht das Spiel Kopf, der Anschlusstreffer der Gastgeber setzen bei diesem neue Kräfte frei. Jetzt sitzt die SG hinten drin, verteidigt mit Mann Maus den knappen Vorsprung. Jeder weiß: wenn jetzt den Buchholzern noch ein Tor gelingt, dann kann die Sache kippen. Doch die nun riskante Spielweise des FC Buchholz eröffnet der SG Konterchancen. In der 74. Minute kann Tobias Ruf alleine auf den Torhüter zusteuern, wird dann aber von 2 Abwehrspielern in einer gemeinsamen Aktion doch noch am Torschuss gehindert. Im Gegenzug wieder Glück für die SG, die Latte verhindert das 2:2. Dann ein weiter Abschlag von Timo Weber, hinter der Mittellinie verlängert Tobias Ruf mit dem Kopf, wieder kommt Daniel Ruf vor seinen Bewachern an den Ball und wieder lässt er dem Buchholzer Keeper keine Chance, es steht 1:3. Jetzt geht das Spiel auf und ab, wird richtig aufregend. Timo Weber rettet einmal mehr mit einem Reflex, dann folgt wieder ein Konterangriff der Prechtäler, so geht es minutenlang. Mittlerweile steht Jan Wernet für David Schill auf dem Feld und bekommt in der 82. Minute einen millimetergenauen Pass von Daniel Ruf in den Lauf, auf den ein sehenswertes Solo folgt bis hin zum erfolgreichem Abschluss aus gaaaanz spitzem Winkel – das war's, das war das 1:4 und bildlich gesprochen der Genickbruch für die Gastgeber. Noch eine Möglichkeit für Buchholz kurz vor Schluss (einem weiteren  "Gastgeschenk" der SG folgte ein Heber, der aber über das Gehäuse geht) und dann ist wirklich Schluss. Buchholz hatte beim Stand von 1:2 noch mal alles riskiert und wurde klassisch ausgekontert. Die SG gewinnt verdient, hatte über weite Strecken die Sache im Griff und wirkte nur nach dem Anschlusstreffer eine kurze Zeit nervös.
Nach dem 5. Spiel der Saison hat die SG Prechtal/Oberprechtal eine fast makellose Bilanz, insgesamt ging inklusiv der Vorbereitungsspiele und der Pokalspiele nur eine einzige Partie verloren. Darauf kann die Mannschaft und ihre Trainer stolz sein, das sollte dem gesamten Team Mut, Zuversicht und eine gewisse Gelassenheit geben. Schon am Mittwochabend folgt nun das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer, den SC Reute. Drücken wir alle der Mannschaft die Daumen.


Tore:
1:0 Tobias Ruf (30')
2:0 Daniel Ruf (48')
1:2 Christian Hechinger (30')
1:3 Daniel Ruf (??')
1:4 Jan Wernet (82')


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Spielertrainer Daniel Ruf ist Dreh- und Angelpunkt in seinem Team


 

Die "Zweite" ist zurück auf Platz Eins
FC Buchholz II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II  0:5 (0:3)
Bernhard Disch, 12.09.2011

Zwar ist der kalendarische Sommer vorbei, dass der gefühlte Sommer aber noch existiert, den Eindruck hatte man in den ersten Minuten der Partie FC Buchholz II – SG Prechtal/Oberprechtal II, denn die ganze Sache begann recht behäbig. Erste kleine Möglichkeit für David Müller nach einem Pass von Marcel Stadler, der sich langsam wieder seiner guten Form von früher nähert, doch der Versuch ging übers Tor, nichts war es. Sobald sich die SG Prechtal/Oberprechtal nur ein wenig bemühte, ergaben sich Chancen, denn der Gegner war recht passiv und ungefährlich. Erstes Tor für David Müller nach 10 Minuten zum 0:1, als der Buchholzer Keeper einen Ball unterläuft. Drei Minuten später die nächste Gelegenheit für den seit 5 Spielen torlosen Ulrich Winterer,  doch jetzt war der Torwart auf dem Posten und pariert glänzend. Nach einer Viertelstunde sind die Gastgeber nur noch in der Defensive, kommen nicht mehr oft aus der Verteidigungssituation heraus. 18. Minute, wieder lässt die Abwehr David Müller laufen, der bedankt sich und schießt aus 16 Meter zum 0:2 ein.
Dann folgt die 23. Minute und plötzlich scheppert es am Querbalken über dem Kopf von SG-Torwart Andreas Maier, die Buchholzer zeigen, dass sie noch leben und die SG nicht allzu sorglos sein darf. Dann drängte die SG wieder auf das gegnerische Tor. In der 31. Minute wird Mannschaftskapitän Daniel Schill im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß verwandelt er selbst zum 0:3. Bis zur Halbzeit ergaben sich noch weitere gute Chancen, Buchholz war bis dahin einfach zu schwach und nicht in der Lage, dagegen zu halten. Lange Zeit ging das Spiel nur in eine Richtung, der Gastgeber kam nur sporadisch vor das Gehäuse der SG und hatte nur 2-3 Torschüsse aus mehr oder weniger großer Distanz, die allesamt für Torhüter Andi Maier keine Gefahr darstellten.
Gleich nach dem Seitenwechsel hatte man das Gefühl, es würde nun so weiter gehen und David Müller hatte auch gleich wieder eine Torchance, die er aber doch etwas leichtsinnig vergab. Doch dann drehte der Wind erst einmal und nun waren die Buchholzer am Drücker, griffen nun beherzter an und drängte die SG Prechtal/Oberprechtal i die eigene Hälfte. Ein Tor allerdings sprang bei dieser Anstrengung nicht heraus, das machten dafür wieder die Prechtäler und in Person von Ulrich Winterer, der sich an der Mittellinie den Ball erkämpfte und dann solo auf das Gastgebertor zulief und endlich, endlich, endlich wieder traf, es stand nun 0:4. Dies war gleichzeitig die erst "gescheite" Angriffsaktion der SG in der zweiten Spielzeit, denn bis dahin spielte sich fast alles in deren Hälfte ab. Aber der FC Buchholz war nach wie vor bei all seinen Bemühungen nicht stark genug, einen Treffer zu erzielen. In der 69. Minute versuchte sich dann mal Frank Weber mit einem Gewaltschuss, kam aber auch nicht durch, es blieb weiter beim 0:4 bis in die 71. Minute. Dann gab es einen Freistoß für die SG Prechtal/Oberprechtal und wieder ist es David Müller, der richtig steht und mit seinem Nachschuss auf 0:5 erhöht. Bis zum Ende der Begegnung passierte danach nichts mehr Berichtenswertes. Buchholz kam weiter nicht zu einer Torchance und die SG beschränkte sich nur noch auf das Notwendigste.
Mit diesem deutlichen Sieg steht die "Zweite" nun gemeinsam mit PTSV Jahn Freiburg II mit genau identischer Punkte- und Torestatistik auf Platz 1 der Tabelle.

Tore:
0:1 David Müller (10')
0:2 David Müller (18')
0:3 Daniel Schill (31')
0:4 Ulrich Winterer (53')
0:5 David Müller (71')

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Ist nach langer Verletzungspause wieder dabei: Sebastian Klausmann
 

 Viel Arbeit in Freiburg-Hochdorf
SV Hochdorf I  -  SG Prechtal/Oberprechtal I  3:4 (1:2)
Bernhard Disch, 06.09.2011

Die Erwartungen seitens Trainer, Spieler und mitgereister Zuschauer beim zweiten Auswärtsspiel in Freiburg-Hochdorf waren hoch. Das Team wollte sich revanchieren, nach dem zuletzt schlechten Spiel gegen die Eintracht Freiburg den Zuschauern und sich selbst beweisen, dass dies eine Ausnahme bleiben sollte. Pünktlich zum Spielbeginn begann es zu tröpfeln, der ohnehin schon rutschige Rasen wurde noch tückischer.
Die SG begann druckvoll nach vorne, hatte in der 5. Minute mit einem Direktschuss von Tobias Ruf schon eine schöne Szene, der Ball ging allerdings über die Latte. Hochdorf hingegen noch etwas zögerlich. Überlegt und vorsichtig baute die SV ihr Spiel auf.
Dann nach 11. Minuten segelt ein langer Flugball von rechts nach innen, Torwart Timo Weber zögert etwas und dann war ein Freiburger Spieler da und verlängert den Ball zum 1:0 ins lange Eck. Da war sie wieder, die Unsicherheit in der Abwehr der SG Prechtal/Oberprechtal und sie führte prompt wieder zu einem Gegentor.
Diese frühe Führung beflügelte die Gastgeber deutlich, die SG hingegen zeigte sich beeindruckt und verunsichert. Dabei gab es dafür keinen Grund. Gelegentlich gerät man im Fußball halt mal in den Rückstand, aber: diese Mannschaft hat doch so viel Potenzial, hat dies doch in den Vorbereitungs- und Pokalspielen bewiese. Etwas mehr Selbstvertrauen, meine Herrn!!
20 Minuten waren um, die Gastgeber immer wieder mit schnellen, gefährlichen Angriffen, die SG Prechtal/Oberprechtal bemüht, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Fleiß und Einsatz waren nicht zu bemängeln, das Problem war bei einigen Spielern eindeutig im Kopf angesiedelt. In der 29. Minute dann eine heftige Abwehrschlacht unmittelbar vor dem Tor der Gastgeber. Immer wieder geht der Ball in Richtung Torlinie, wird irgendwie immer wieder abgewehrt bis dann endlich Innenverteidiger Sven Wachsmann ein Schlupfloch findet und zum 1:1 einschießen kann. Der Treffer war verdient.
Antreiber der SG in dieser Phase immer wieder Spielertrainer Ruf mit seinem immensen Laufpensum und seinem kämpferischen Einsatz.
38. Minute, Freistoß für die SG im Mittelfeld: der Ball kommt nach außen, wird von Tobias Ruf wieder hoch nach innen gespielt und wieder ist es Sven Wachsmann, der genau richtig steht und per Kopf seinen zweiten Treffer zum 1:2 erzielt.
Jetzt war die SG wieder da, die Nervosität war weg, das Spiel lief gut in dieser Phase, allerdings immer noch mit Mängeln beim Passspiel, besonders im Mittelfeld. Zu viele Fehlpässe und unnötige Ballverluste.
Dann war Halbzeit, die SG führte zwar, aber jedem war klar, dass da noch nichts gewonnen ist und noch viel Arbeit wartete.
So war es dann auch in der zweiten Spielhälfte. Die Hochdorfer wollten die Wende, waren energisch, schalteten auch körperlich einen Gang hoch.  Die SG Prechtal/Oberprechtal hatte, wieder einmal, einige merkliche Probleme in der Abwehr.
Dann in der 59. Minute war es soweit: Gerangel und Foul im Strafraum der SG, der Schiri zeigt auf den Punkt, Elfmeter!
Hochdorf führt aus, Timo Weber im Tor wehrt ab, leider kommt der Ball zum Ausführenden Spieler zurück und der verwandelt im Nachschuss zum 2:2. Jetzt stand die Partie auf der Kippe. Auf Seiten der SG Prechtal/Oberprechtal nach wie vor eine wackelige Abwehr und ein defensives Mittelfeld, welches in der Phase nicht immer defensiv genug war. Die SG immer wieder unter Druck, lange Bälle übers Mittelfeld hinweg und durch die Reihe der Viererkette hindurch, immer hatte man die Befürchtung, da passiert noch was.
Doch es kam anders: in der 66. Minute tankt sich wieder einmal Spielertrainer Daniel Ruf außen durch, flankt nach innen und aus 18 Meter drischt Manuel Greve den Ball ins lange Eck zum  2:3, der alte Abstand war wieder hergestellt.
Vier Minuten später wieder Greve: er wird in seinem Tordrang 25 Meter vor dem Ziel unsanft von den Beinen geholt und Daniel Ruf legt sich den Ball zurecht. Der Herr segne seine Treffsicherheit, denn bevor die Hochdorfer sich recht versahen,  zappelte der Ball zum 2:4 in ihrem Netz.
Doch wer jetzt dachte, die Sache sei gegessen, sah sich getäuscht. Es entwickelte sich nun ein Spiel mit Haken und Ösen und mit viel Geschrei, diesmal besonders von außen. Auch das wäre nicht nötig, es hilft der Mannschaft wenig und bringt nur mehr Hektik in die Sache. Aber es gehört halt auch zum Fußball. Und es kam dicke, sehr dicke. Denn in der 79. Minute legt ein Hochdorfer sich den Ball weit vor, Timo Weber stürmt aus dem Gehäuse und kommt eine Millisekunde zu spät, aber gerade noch rechtzeitig, um mit seinen Händen den Gegner an den Beinen zu berühren.  Ein Schrei, ein Purzelbaum, ein Strafstoß! Und der hing diesmal gleich beim ersten Versuch, das Spiel war wieder offen!
Doch auch wenn die Schlussphase noch einige Fans trotz angenehmer Temperaturen zum Zittern und Frösten brachte es nutzte den Gastgebern nichts mehr. Die SG Prechtal/Oberprechtal gewann die Partie, die am Schluss keinen Schönheitspreis mehr verdiente, die aber dem Ruf-Team gegen einen schwierigen Gegner 3 Punkte einbrachte. Und das ist es, was am Ende zählt.

Tore:
1:0  SV Hochdorf II (11')
1:1  Sven Wachsmann (29')
1:2  Sven Wachsmann (38')
2:2  SV Hochdorf II (59') Elfmeter
2:3  Manuel Greve (66')
2:4  Daniel Ruf (70')
3:4  SV Hochdorf II (79') Elfmeter

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Der SV Hochdorf war ein unbequemer Gegner der nie aufgabe.


Niederlage im Spitzenspiel 
SV Hochdorf II  -  SG Prechtal/Oberprechtal II  2:0  (1:0)
Bernhard Disch, 06.09.2011

In Freiburg-Hochdorf traf mit dem SV Hochdorf II und der SG Prechtal/Oberprechtal II der Tabellenzweite auf den Tabellenersten der Kreisliga B Staffel 6. Die Ziele für beide Mannschaften waren klar gesteckt, Hochdorf wollte hoch in der Tabelle und die SG nicht runter.
Nach einer kurzen Phase vorsichtigen Abtastens hatte die SG Prechtal/Oberprechtal  die erste Chance, Felix Martin traf mit seinem Fernschuss aber nur die Querlatte. Ansonsten hatte Trainer Reinhard Häringer einige Lücken in seiner Sturmreihe aufzuweisen, Philipp Wangler verletzt, David Müller dienstlich verhindert und Ulrich Winterer  war zum Spielbeginn ebenfalls noch nicht verfügbar.
Es dauerte 20. Minuten, bis die Platzherren zu ihrer ersten Chance kamen, ein Kopfball aus kurzer Entfernung streifte am Pfosten vorbei. Auffälligster Spieler der SG war bis zu diesem Zeitpunkt Marcel Stadler, der immer wieder auf der rechten Seite nach vorne stieß und für Gefahr sorgte.
Hochdorf operierte hauptsächlich mit langen Bällen nach vorne, aber die SG, die bis dahin ein sehr gefälliges Spiel zeigte, war auch in der eigenen Hälfte auf dem Posten und konnten alle Angriffe der SV abwehren bis, ja bis zur 42. Spielminute. Dann fand ein Flachschuss aus 16 Metern Entfernung einen Weg durch alle Beine und schlug unten im rechten Eck ein. Ärgerlich aber nicht unerwartet, denn zum Ende der 1. Halbzeit wurden die Gastgeber immer stärker, drängte die SG Prechtal/Oberprechtal immer öfter in die eigene Hälfte.
Die hatte durch einen sehenswerten Kopfball von Frank Weber, aber einer noch sehenswerteren Parade des Hochdorfer Schlussmannes in der 44. Minute ihre bis dahin größte Möglichkeit. Es nutzte nichts, mit einem 1:0 für die Freiburger Reserve ging es in die Kabinen.
Die zweite Hälfte begann und nach gespielten 7 Minuten musste Andreas Maier schon einiges investieren, um einen zweiten Treffer zu verhindern, konnte mit den Fingerspitzen gerade noch einen Ball ablenken.
Zwei Minuten später, in der 54. Minute, war er dann allerdings machtlos. Auf Rechts setzte sich ein Hochdorfer Stürmer durch, brachte dann fast von der Torauslinie einen Ball flach nach hinten zurück in den Strafraum auf einen freien Mitspieler, der nach einer kurzen Körpertäuschung freie Bahn hatte und aus kurzer Entfernung den 2. Treffer für die Gastgeber erzielte.
Es dauerte eine Viertelstunde, bis die SG wieder langsam auf Trab kam, allerdings ohne tatsächlich mal gefährlich vor das Hochdorfer Gehäuse zu kommen. Hochdorf zog sich etwas zurück, verlegte sich aufs Kontern und brachte damit die Abwehrreihen der SG Prechtal/Oberprechtal immer wieder ins Schlingern. Nach vorne ging nichts, man hatte nicht den Eindruck, als könnte die SG an diesem noch was reißen. Auch eine Schwächung des Gegners nach einer gelbroten Karte brachte Prechtal/Oberprechtal nix ein, war dem Spiel der Freiburger eigentlich nicht anzumerken. Wenn die SG Prechtal/Oberprechtal  durch eine mehr zufällige Aktion doch mal in die Nähe des gegnerischen Gehäuses kamen, fehlten meist die Neven oder man scheiterte am eigenen Unvermögen. Nein, an diesem Tag war nicht zu gewinnen.  Die Sache war gelaufen, die Tabellenführung dahin. Dennoch darf man sicher sein, die SG II kann mit Bestbesetzung jeden Gegner schlagen, der Ehrgeiz ist da und es kommen wieder andere Tage.

Tore:
1:0  SV Hochdorf II (42')
2:0  SV Hochdorf II (54')

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Zum Haare raufen: am Sonntag gab es für Sie SG II in Hochdorf nix zu ernten.


 

Ruder herum gerissen und gewonnen
SG Prechtal/Oberprechtal II  -  SpVgg Buchenbach II   3:2 (0:2)
Bernhard disch, 27.08.2011

Im Spiel SG Prechtal/Oberprechtal II gegen SpVgg Buchenbach II sahen am Samstagnachmittag die wenigen Zuschauer zwei völlig unterschiedliche Spielhälften.
In den Anfangsminuten spielten Gastgeber und Gäste noch auf gleichem Niveau, doch  mit der Zeit neigte sich die Waage den Buchenbachern zu und die Spielvereinigung übernahm immer mehr das Kommando auf dem Platz, hatten auch die ersten Möglichkeiten. In der 13. Minute wurde SG-Torwart Andi Maier zum ersten mal richtig gefordert, lenkte einen gefährlichen Schuss zur Ecke. Und aus diesem Eckball heraus schaffte es die SG nicht, den Ball wirklich aus der Gefahrenzone zu bringen, was schließlich ein Gästespieler ausnutzte und den Ball aus 10 Metern flach zum 0:1 Spielstand ins Tor befördert. So hatte sich Trainer Reinhard Häringer das nicht vorgestellt.
Fünf Minuten später kam dann die SG durch David Müller zur ersten Chance. Hätte er in der Situation dem mitgelaufenen David Schill aufgelegt, hätte es vielleicht was werden können, so trudelte der Ball harmlos am Tor vorbei.
Praktisch im Gegenzug nutzen wiederum die schnell nach vorne spielenden Buchenbacher die Verwirrung in der Abwehr der Gastgeber aus, und wieder hatte Torwart Maier bei dem Schuss an der Strafraumgrenze keine Abwehrmöglichkeit, der Ball passe genau ins lange Eck und schon lagen die Gastgeber mit 0:2 im Rückstand.
Buchenbach hatte mittlerweile das Spiel klar übernommen, bestimmte die Partie. Und die ging zunächst nur in eine Richtung – in Richtung Tor der Gastgeber. 32. Minute, Maier pariert einen Fernschuss, die SG kommt einfach nicht hinten heraus. Bälle nach vorne bleiben gleich bei einem der quicklebendigen Gästespieler hängen oder werden vorne unkonzentriert vertändelt und vergeben, es war fast ein Spiel auf ein Tor.
Gegen Ende der 1. Halbzeit ließ dann der Druck der SpVgg etwas nach und die SG II kam etwas besser mit Ball und Gegner zurecht, allerdings ohne dabei bis zum Halbzeitpfiff irgend eine noch so magere Ernte einzufahren.
Die zweite Hälfte begann und nun war den Gastgebern anzumerken, dass sie es bei diesem Spielstand nicht belassen wollten.
Dominik Oschwald kam für den angeschlagenen Jan Wernet, Philipp Wangler für David Goldwich. Das Spiel wurde nun ausgeglichener, auch weil die Buchenbacher zurückgesteckt hatten, wohl um den Vorsprung zu verteidigen und sich aufs Kontern zu verlegen.
Die Rechnung ging nicht auf. Obwohl die Buchenbacher in der 64. Minute wieder die erste Großchance für sich verzeichnen konnten, wurde nichts daraus, Maier hatte großartig reagiert.
Es dauerte bis zur 68. Minute, bis wirklich einmal die erste gute Flanke, getreten durch Felix Martin  vor das Tor der Gäste kam. Dort stand, bestens positioniert, Philipp Wangler und der ließ dem gegnerischen Schlussmann keine Chance, schoss aus 8 Metern ein zum 1:2 Anschluss.
Jetzt bestimmte die SG das Spiel. Die Buchenbacher zwar immer wieder mal mit Kontern dabei, aber bei weitem nicht so gefährlich wie in der ersten Spielhälfte.
Zehn Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit dann ein Foul an David Müller im Strafraum der Buchenbacher, Wangler schnappt sich den Ball und gleicht mit dem Strafstoß aus zum 2:2.
Nun wurde auf Sieg gespielt, die SG II wollte nun das Spiel gedreht wissen. Buchenbach immer mehr unter Druck, sah die Felle davon schwimmen.
In der 83. Minuten ein Pass von Alex Moser, der diagonal gespielte Ball passiert gleich mehrere Buchenbacher Abwehrspieler und landet vor den Füßen von Torjäger David Müller, der mittlerweile dafür bekannt ist, vor dem Tor kalt wie eine Hundeschnauze zu sein. Er war es auch dieses Mal und erhöhte den Spielstand auf 3:2, das Spiel war gekippt.
Auf beiden Seiten gab es bis in die Verlängerungsphase hinein noch jeweils eine gute Möglichkeit, beide wurden aber nicht genutzt und so endete die Partie mit 3:2. Etwas glücklich für den Gastgeber, aber die Buchenbacher hatten es versäumt, ihr gutes Spiel aus der 1. Halbzeit in die zweite Hälfte zu tragen und somit ging der Sieg für die nie aufgebenden Spieler der SG Prechtal/Oberprechtal letztendlich in Ordnung.

Tore:

0:1 SpVgg Buchenbach (14')
0:2 SpVgg Buchenbach (19')
1:2 Philipp Wangler (68')
2:2 Philipp Wangler (80')
3:2 David Müller (83')

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Gleich scheppert's: Philipp Wangler legt sich den Ball zum 1:2 zurecht.


SG-Dampfer läuft in Freiburg auf Grund
SF Eintracht Freiburg I  - SG Prechtal/Oberprechtal I    5:3 (3:2)
Bernhard Disch, 21.08.2011

Bei hochsommerlichen Temperaturen reiste die SG Prechtal/Oberprechtal zu den Sportfreunden Eintracht Freiburg. Die erste Auswärtsbegegnung der neuen Saison stand an und durch die guten bis sehr guten Ergebnissen aus den bisherigen Spielen im Gepäck waren die Hoffnungen und Erwartungen dementsprechend, nicht nur bei der Mannschaft, auch bei einer großen Schar mitgereister Fans.
Doch es waren die Gastgeber, die den Druck im Dampfkessel bestimmten. Die Eintracht Freiburg begann schwungvoll angriffslustig und hatte bereits nach wenigen Minuten eine erste Ecke erspielt, die aber nichts einbrachte. Kurze Zeit später die nächste Warnung an die Gäste aus dem Elztal, eine flache Hereingabe von der rechten Seite pfeift gefährlich quer durch den Fünfmeterraum. Hoppla, da war gleich Feuer unterm Dach und man merkte: dieser Gegner spielt auf heimischem Platz nicht auf Abwarten sondern auf Sieg.
Die SG ihrerseits kam schlecht aus den Startlöchern, etwas träge und müde, brauchte sechs Minuten bis sie mit Daniel Blum von der linken Seite zum ersten Mal vor dem gegnerischen Tor auftauchte, der Ausflug endete aber fruchtlos.
Dennoch, den ersten Erfolg konnte die SG Prechtal/Oberprechtal verbuchen, schon in der 9. Minute. Tobias Ruf wurde im Strafraum gelegt, den fälligen Strafstoß verwandelte Torwart Timo Weber sicher zum 0:1. Vielleicht dachten einige, nun würde es (doch) so ablaufen, wie in den letzten, wirklich guten Spielen der Mannschaft, aber dem war nicht so. Genau das Gegenteil war der Fall. In einem kurzen Zeitfenster von insgesamt nur 7 Minuten (!) klingelte es gleich 3 mal im Kasten von Timo Weber.
13. Spielminute: Angriff über links, Patrick Pleuler wird überlaufen und der Freiburger Spieler schießt flach ins lange Eck, 1:1 Ausgleich. 17. Minute , gleiches Muster. Die flache Hereingabe zischt durch den Fünfmeterraum und am langen Eck hat ein Freiburger die Nase, bzw. in diesem Fall die Fußspitze zuerst dran, schon stand es 2:1. Drei Minuten später versucht sich ein Freiburger Sportfreund mal aus dem Halbfeld. Ca. 30 Meter Entfernung, Sonntagsschuss genau in den Winkel, 3:1 !!!
Die SG Prechtal/Oberprechtal war geschockt und kam erkenntlich mit dieser Spielsituation nicht so ganz klar.
Hie und da dann wieder mal ein Lichtblick  für die SG-Fans, so auch in der 34. Minute, als ein Musterpass von Daniel Ruf bei Greve landete, der aber in der Nähe des gegnerischen Tors mit seinem Kopfballversuch glücklos blieb. Gut, das ist bekanntermaßen nicht seine Stärke.
Drei Minuten später erhält die SG Prechtal/Oberprechtal eine Freistoß zugesprochen. 25 Meter Torentfernung scheinen für Spielertrainer Ruf eine ideale Entfernung zu sein, denn das Leder umsegelte die gegnerische Mauer und schlug nahe am Pfosten ein, es stand 3:2 und die SG wäre wieder dran gewesen, wenn, ja wenn…..
Statt weiter konzentriert auf den Ausgleich hin zu arbeiten, beschäftigten sich die Spieler immer mehr mit den Entscheidungen des Schiedsrichters, wiesen eine geradezu merkwürdige Form von – man muss es so deutlich sagen - „kollektiver Verhaltensstörung“ auf. Statt Lust auf Fußball gab es auf einmal eine Lust auf Selbstzerstörung.
Statt aufkeimende Frustration zu unterdrücken und die gesteigerte Aggression positiv umzusetzen, musste der Schiedsrichter und seine aus Sicht der SG-Spieler vermeintlich falschen oder kleinlichen Entscheidungen als Kristallisationspunkt herhalten. Ein endloses Reklamieren und Nach-Meckern selbst bei Entscheidungen zugunsten der SG beschied der halben Mannschaft die gelbe Karte und, was noch viel ärgerlicher war, einen gelb-roten Platzverweis für Mannschaftskapitän Patrick Weber. Und das noch in der 1. Halbzeit und in einer Situation, als der Schiedsrichter auf einen Freistoß FÜR die SG Prechtal/Oberprechtal entschieden hatte!
Sauber hingekriegt! Bullenhitze, Rückstand, eine Serie von Verwarnungen und nur noch 9 Feldspieler.
Dabei ist es doch wirklich weder ein Geheimnis noch etwas schwer Erlenbares, dass ein Schiedsrichter, den man permanent als ahnungslosen Trottel hinzustellen versucht nicht unbedingt eine positiv-zuvorkommende Grundhaltung gegenüber dem eigenen Spiel einnimmt. Zumal der Referee mit den meisten Entscheidungen eigentlich richtig lag. Und selbst wenn er mal nicht alles  einhundertprozentig richtig einschätzt, so bleibt er immer noch der Entscheider. Seine Aufgabe ist es, nach bestem Wissen und Gewissen und neutral die bestehenden Regeln anzuwenden, was er auch getan hat. Punkt! Jedenfalls hat er an dem Tag seine Aufgabe besser erledigt als so mancher Aktive der SG Prechtal/Oberprechtal.
Nun denn, nach einer äußerst undisziplinierten 1. Hälfte ging es mit einem 3:2 Rückstand in die Kabine.
Die zweite Hälfte wurde dann natürlich auch nicht mehr besser. Die SF Eintracht Freiburg spielte routiniert ihren Sattel runter, nutzte die spielerische und nominelle Überlegenheit clever aus und blieb ruhig und sachlich.
Die SG rannte zwar an, kassierte dann aber durch einen Torwartfehler in der 65. Minute das 4:2, hatte schon einige Minuten zuvor Glück gehabt, dass nach einer Flanke von links von der Grundlinie (die SG reklamierte Toraus, Hände gingen hoch, Spieler blieben stehen) ein Freiburger nur die Torlatte traf.
Auch die Einwechslung von 3 frischen Spielern (David Schill, Jan Wernet, Matthias Weber für Michael Dufner, Daniel Blum und Florian Klausmann) brachte keinen nennenswert neuen Schwung in die Mannschaft. Ein positiver Lichtblick: die Mannschaft gab nicht auf und erzielte in der 87. Minute nach einer Flanke von Schill durch einen Kopfballtreffer von Sven Wachsmann sogar noch das 4:3. Leider währte es nicht lange, in der Nachspielzeit besorgte abermals ein Freiburger freistehend am langen Pfosten nach einer Ecke den Endstand zum 5:3 und bescherte damit der SG eine deutliche und auch eine verdiente Niederlage.
Verlorene Spiele sind ärgerlich und können passieren. Was aber auf keinen Fall mehr „passieren“ darf, ist die Art und Weise, wie diese Niederlage zustande gekommen ist und da müssen sich alle an die Nase fassen. Wohl eine ganz besondere Verantwortung haben dabei die Führungsspieler in der Mannschaft, die allesamt am Sonntag ihrer Verantwortung nicht gerecht wurden.
Schade. Mit den letzten Spielen hatte sich das Team interessant gemacht und viele neue Fans und Freunde gewonnen. Die waren da und haben das Spiel gesehen, haben sich richtig darauf gefreut. Ob beim nächsten Spiel wieder alle kommen darf bezweifelt werden. Auch darüber sollte nachgedacht werden.

Tore:
1:0 Timo Weber (EM, 10')
1:1 SF Eintracht Freiburg (13')
2:1 SF Eintracht Freiburg (17')
3:1 SF Eintracht Freiburg (20')
3:2 Daniel Ruf (37')
4:2 SF Eintracht Freiburg (65')
4:3 Sven Wachsmann (87')
5:3 SF Eintracht Freiburg (91')

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Nach diesem Freistoß durch Daniel Ruf zum 3:2 gab es noch Hoffnung auf einen guten Ausgang.


 

Verdienter Sieg im Freiburger Backofen
SF Eintracht Freiburg II  - SG Prechtal/Oberprechtal II    2:0 (3:2)
Bernhard Disch, 21.08.2011

Sonntagnachmittag, 13:00 Uhr, 30° C im Schatten, erstes Auswärtsspiel in Freiburg bei den Sportfreunden Eintracht.
Zwei Minuten gespielt, erste Chance für die Gastgeber, aber SG-Torwart Andreas Maier ist auf dem Posten. Dann ist die SG Prechtal/Oberprechtal II dran, Daniel Schill schlägt in der 5. Spielminute von links einen Freistoß nach innen, punktgenau für Marcel Stadtler, der mit dem Kopf da ist und zum 0:1 für die SG einnickt.
Die Partie entwickelt sich entsprechend den Außentemperaturen zu einem nicht allzu dynamischen Bewegungsspiel mit etwas mehr Mittelfeldanteil für die Gastgeber, die aber im Angriff Schwächen aufwiesen, etwas mehr Schwächen als die SG Prechtal/Oberprechtal , denn die hatte zumindest schon einen Treffer erzielt.
30. Minute, ein Eintracht-Stürmer taucht einsam vor Maier auf und verzieht kläglich aus 8 Meter Entfernung. Fünf Minuten später eine ähnliche Situation, diesmal entscheidet sich der Freiburger für den Luftraum über der Torlatte. Gut und gerne hätten die Sportfreunde in dieser Phase ausgleichen können, hatten aber einfach keine Fortune. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel lässt Andi Maier einen strammen Schuss pralle, der Ball landet vor den Füßen des Gegners und der zieht ab – harmlos, der Ball landet erneut, diesmal sicher in den Armen von Maier.
Aber auch die SG hatte in Punkto Chancenvergabe ähnliche Qualitäten aufzuweisen. In der 44. Minute umspielt Ulli Winterer den gegnerischen Torhüter, schafft es dann aber nicht, aus spitzem Winkel den Ball im leeren Tor unterzubringen. Und so konnten die ganze 1. Spielhälfte keine weiteren Einschläge vermeldet werden, es ging ab in die schattige Kabine zur Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild wie die erste. Erste Großchance für David Goldwich, der plötzlich alleine vor dem hünenhaften gegnerischen Torhüter steht, doch dann verlässt ihn entweder der Mut oder die Präzision verlässt, denn der schießt dem Keeper den Ball harmlos in die Arme. Flach ins rechte Eck wäre besser gewesen.
Da war der Torschütze des ersten Tors, Marcel Stadtler in der 60. Minute kaltblütiger. Er nimmt den Pass von Daniel Schill auf, läuft alleine auf den Torhüter los und versenkt den Ball zum 0:2 für die SG Prechtal/Oberprechtal.
Die Eintracht Freiburg hingegen hatte ein großes Manko und das war die Torausbeute. Denn trotz weiterer guter Chancen gelang es ihr nie, das Tor der Gäste ernsthaft zu beschießen. Die Versuche dauerten zwar an, aber keiner war erfolgreich. Die SG verlegte sich mehr und richtigerweise aufs Kontern. Mit fortlaufender Zeit ließen die spielerischen Feinheiten bei beiden Mannschaften nach. In der 72. Minute hatte noch einmal Ulrich Winterer eine Möglichkeit, überlief dabei seine Bewacher, bekam dann aber den Ball wieder nicht im Freiburger Gehäuse unter.
Das Spiel flachte im Folgenden immer mehr ab, Freiburg war nicht in der Lage das Spiel noch zu drehen. So blieb es bis zum Abpfiff beim 2:0, der Sieg der SG Prechtal/Oberprechtal und der ging letztendlich in Ordnung. Beide Mannschaften hatten Chancen, allein Freiburg verwertete davon nicht eine, die SG Prechtal/Oberprechtal hingegen wenigstens zwei und Tore sind halt nun mal das einzige, was im Fußball zählt.

Tore:
0:1 Marcel Stadtler (5')
0:2 Marcel Stadtler (60')

Bilder zum Spiel >>HIER<<


Ausgehend von diesem Freistoß von Daniel Schill erfolgte das 0:1 durch Marcel Stadtler.